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Das Klima in den USA ist vielfältig und reicht von arkisch bis tropisch.

USA

Klima

 

Das Klima in den USA ist aufgrund der immensen Ausdehnung und den verschiedenen Landschaftsformen ausgesprochen vielfältig. Das Klima wird geprägt durch durchziehende Hoch- und Tiefdruckgebiete. Besonders typisch ist das Fehlen eines West-Ost-Gebirge (wie die Alpen), das schützenden Charakter hätte. Da ein solche nicht nennenswert vorhanden ist, kann es im Winter Kaltlufteinbrüche bis nach Florida geben.

Umgekehrt herrscht selbst in kühleren Bereichen wie New York oder Boston im Sommer oft Schwüle. In Alaska herrscht dagegen arktisches Klima, welches durch die hohen Gebirge noch verstärkt wird. Hawaii liegt in Polynesien im Pazifik und genießt relativ konstantes Tropenklima (mit gemäßigteren Zügen in den Höhenlagen von Bis Island und Maui).

Wetter Washington D. C.
© meteo24.de

 

Tropisch ist es auch im äußersten Süden von Florida (Trockenzeit im Winter, Regenzeit im Sommer). Ansonsten ist in den gemäßigten Bereiten, die den größten Teil des Landes ausmachen, der Niederschlag über das ganze Jahr hin relativ gleichmäßig verteilt. Kontinental-kühl geprägt sind weite Bereiche zur Grenze nach Kanada hin. Kalifornien hat eher ein mediterranes Klima, dass durchaus mit dem Mittelmeer vergleichbar ist. Die Winter sind mild, die Sommer warm und trockener.

In den Bereichen der höheren Rocky Mountains (z.B. Aspen) und anderer Gebirge herrscht alpines Klima, mit reichlich Schnee. So gibt es in Kalifornien (Squaw Valley) aber auch in Nevada, Arizona und sogar New Mexico Skigebiete. Ein kleiner, aber bekannter Wintersportort ist auch Lake Placid im Bundesstaat New York. Natürlich gibt es auch Wüsten in den USA, wie die Chihuahua-Wüste (Texas), der heißeste Ort des Landes Death Valley (Kalifornien, Nevada) oder die riesige Great Basin Wüste (Nevada etc.).

klimazonen

Klima USA (ohne Hawaii und Alaska). Blau und Grün: kontinental,
Geld: subtropisch, Braun: mediterran, Grau: Alpin, Rot: tropisch
 

Der Nordwesten an der Pazifikküste erhält die höchten Niederschläge der USA. Bekannt ist der im Bundesstaat Wahsington gelegenen Ort Forks (bekannt durch die Vampirreihe "Twilight"), da dieser die höchsten Niederschläge Nordamerikas verzeichnet. Auch andere Orte haben hier bis zu 3.000 l/m² aufzuweisen.

Leider sind die USA auch oft betroffen von Naturkatastrophen. Bekannt sind insbesondere die Hurrikans, die während der Hurrikansaison (Anfang Juni bis Ende November) insbesondere die Golfregion, Florida und die südliche Ostküste heimsuchen. Tornados sind insbesondere entlang der Tornado Alley zu erwarten, die meisten haben Texas, Oklahoma, Kansas und Nebraska aufzuweisen. Insbesondere Abenteuertouristen und interessierte US-Amerikaner fahren mittlerweile bewusst in die Nähe der Tornados (Twister) um diese aus der Nähe zu beobachten. Es ist überflüssig zu erwähnen, dass dies riskant ist.

Blizzards sind starke Schneestürme, die Schneemassen und kalte Luft mitbringen. Klassifiziert werden sie als Blizzard, wenn sie mindestens 56 km/h Geschwindigkeit haben, Temperaturen weniger als -6°C, mindestens 3 h anhalten und die Sicht auf weniger als 400 m herabsetzen. Diese bringen auch kalte Luft im Umfeld mit sich und können auch Auswirkungen bis in die südlichen Bundesstaaten haben.

Ebenfalls können durch starke Regenfälle und Hurrikans auch Überschwemmungen auftreten.