Oklahoma

Land der Indianer und Cowboys - Oklahoma

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Der US Bundesstaat Oklahoma grenzt an Texas, was einen großen Einfluss auf den Staat ausübt. Der Staat zeichnet sich durch weite Ebenen aus. Hügel gibt es hier kaum. Oklahoma mit seiner Hauptstadt Oklahoma City ist ein Staat, in dem das ganze Jahr über das Wetter angenehm ist. In den Sommermonaten ist es heiß, im Winter jedoch recht mild. Aus diesem Grund können die Menschen zu jeder Jahreszeit in der freien Natur verbringen. Für Menschen, die die Natur lieben, ist der Staat wie geschaffen.

Ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft ist die Landwirtschaft und die Rinderhaltung. Wer hier seinen Urlaub verbringt, kann das Leben zum Beispiel auf einer Farm genießen. Oklahoma ist der 46. Staat, der am 16. November 1907 in die Union aufgenommen wurde. Die Bevölkerungszahl liegt ei 3,6 Millionen Menschen. Eine Reise nach Oklahoma ist eine Reise in eine andere Welt. Hier sind Cowboys und Indianer authentisch und real und die Besucher fühlen sich in eine andere Zeit versetzt. Der Bundesstaat kann das ganze Jahr über besucht werden.

Der Bundesstaat Oklahoma: Fakten

  • Fläche: 181.035 qkm
  • Einwohner: 3.931.000
  • Abkürzung: OK
  • Hauptstadt: Oklahoma City
  • Ortszeit: GMT -5
  • Spitzname: The Sooner State

Karte von Oklahoma

Oklahoma Karte
Karte von Oklahoma | © nationalmap.gov

Oklahoma: Geografie

Im Norden von Oklahoma liegt Kansas. Im Westen grenzt der Bundesstaat an New Mexico und im Süden liegt Texas. Die Nachbarstaaten im Osten sind Arkansas und Missouri. Wälder, Prärielandschaften und Bergketten bestimmen die Landschaft des Staates. Im Norden befindet sich das Flusstal des Arkansas River, der eine Gesamtlänge von 2.333 Kilometer hat. Die Great Plains liegen östlich der Rocky Mountains. Sie bestehen aus einem 500 Kilometer trockenen und breiten Gebiet, das sich von Kanada bis nach Südtexas erstreckt.

Oklahoma: Klima und Wetter

Die Sommer in Oklahoma sind heiß und trocken. Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius sind keine Seltenheit. Die Wintermonate sind kurz und mild.

Klimatabelle

 Temperatur °CNiederschlagrelative
Feuchte
Sonne
Jahr21,79,3849658,5
max. Ømin. Ømmh/Tag
Jan8,2-3,829676,5
Feb11,2-1,340666,7
Mär16,73,669617,9
Apr22,29,370619
Mai26,214,3133689,5
Jun30,718,91106710,9
Jul34,121,4666111,5
Aug33,620,9666210,6
Sep28,816,898678,8
Okt23,110,282647,9
Nov15,83,750676,2
Dez9,9-1,936685,8

Aktuelles Wetter

Oklahoma - 19 Dezember

Aufgelockerte Bewölkung

  • Do

  • Fr

  • Sa

  • So

Hinweis: Für die hier zur Verfügung gestellten Klima und Wetterdaten kann USA-Info.net keine Gewähr geben.

Sehenswürdigkeiten in Oklahoma

Oklahoma City

In der Hauptstadt Oklahoma City befindet sich noch viele Relikte aus den Tagen des Wilden Westens. Das National Cowboy und Western Heritage Museum ist eines der besten Museen der USA, das sich mit dieser Zeit beschäftigt. Außerdem finden hier zahlreiche Pferdeshows statt und einmal jährlich gibt es das Red Earth Festival. Es ist eines der größten Indianershows der USA. Die kleine Stadt Guthrie liegt nördlich der Stadt und wurde in nur 24 Stunden aufgebaut. Heute steht die komplette Stadt unter Denkmalschutz.

Tulsa

Die Stadt Tulsa kam durch die Ölfunde in den 1920er Jahren zu Wohlstand und Reichtum. Das Wahrzeichen der Stadt ist der „Golden Driller“, eine riesige Statue eines Ölarbeiters. Noch heute ist der Stadt der Wohlstand anzusehen. Viele Art-Déco-Bauten und Prachtvillen zieren das Stadtbild. Gleichzeitig gilt die Stadt auch als Geburtsstätte der berühmten Route 66. Rund 644 Kilometer dieser legendären Straße verlaufen durch Oklahoma. Ein Roadtrip über die „Mother Road“ sollte man auf keinen Fall versäumen. Hier befinden sich zahlreiche Attraktionen wie die nostalgische Tankstelle, Museen, das Kapitol und das Pops Arcadia mit seiner weltweit größten Getränkeflasche.

Tallgrass Prairie National Preserve

Im Grenzgebiet zu Kansas befinden sich diese Hochgrasprärielandschaften. Dieser Abschnitt dient zahlreichen Tieren als Rückzugsgebiet. Zahlreiche Wanderwege führen durch das Gebiet und an zahlreichen Ranchgebäuden aus Kalkstein vorbei. Diese Region sollte man im Herbst besuchen, denn dann wachsen die Gräser kopfhoch. Obwohl die Bisons hier schon fast ausgerottet waren, gibt es hier mittlerweile geschützte Bisonherden. In der Zwischenzeit sind es wieder über 100 Tiere, die hier beobachtet werden können. Allerdings sollte man ein wenig Abstand haben, denn die Tiere reagieren aggressiv, wenn sie bedroht werden.

Städtischer Zoo und Botanischer Garten von Oklahoma

Hier im 45 Hektar großen Park leben rund 2.100 Tiere. Es gibt unter anderem ein Löwenrudel, Gorillas, Schimpansen, einen Schmetterlingsgarten und ein Zug, der durch dieses Gebiet fährt. Tierliebhaber sollten den Besuch nicht versäumen.

Das Harn Homestead and 1889ers Museum

Das Harn Homestead and 1889ers Museum in Oklahoma City gibt den Besuchern einen kleinen Einblick in eine andere Ära. Zur der Farm aus der Pionierzeit gehören Gebäude, ein Gehöft, eine Scheune und eine Schule.

Kein anderes Bundesland verkörpert so den Wilden Westen wie Oklahoma. Wer eine Zeitreise machen möchte, der sollte den Bundesstaat unbedingt besuchen. Der Anteil der indigenen Bevölkerung ist neben Kalifornien der höchste in den USA. Bekannt sind hier auch einige Jazzzentren mit indianischen, asiatischen und mexikanischen Einflüssen. In Bartlesville finden viele Festivals statt. Das bekannteste ist das Mozart Festival. Es gilt als das Event an klassischer Musik im Süden der USA.

Geschichte von Oklahoma

Der Name Oklahoma stammt ursprünglich von den Indianern, die das Land „Okla homma“, Land der roten Menschen“ bezeichneten. Im Jahr 1907 wurde der Staat als 46. Bundesstaat in die USA aufgenommen. Im Jahr 1803 kaufte US-Präsident Thomas Jefferson dem französischen Kaiser Napoleon ein sehr großes Gebiet zwischen Mississippi und den Rocky Mountains ab. Eigentlich sollte das Land als Rückzugsgebiet für die Indianer, die hier umgesiedelt wurden oder schon hier lebten, dienen. Doch immer mehr Siedler kamen in das Land, obwohl es eigentlich für Weiße verboten war. Noch heute leben die meisten der in den USA beheimateten Indianer in Oklahoma.

Interessant ist auch, dass viele Siedler deutsche Wurzeln hatten. Noch heute merkt man das an den deutschen Nachnamen. Ihren Höhepunkt hatte die Besiedlung durch deutsche Siedler in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Durch Fleiß und harte Arbeit konnte die Nation sehr schnell wachsen. Durch die beiden Weltkriege mussten aber viele ihre Herkunft aus Deutschland verbergen. Erst in der Mitte der 1960er Jahre wurde die Kultur aus Deutschland wieder gepflegt.

Während des zweiten Weltkriegs entstanden hier zahlreiche militärische Einrichtungen, die für Arbeitsplätze sorgten. Die bekannteste militärische Einrichtung war die Tinker Air Force Base. Sie wurde auch noch während des Kalten Kriegs benutzt. Erst im Jahr 1967 wurde Oklahoma gezwungen, das Verbot der Mischehe aufzuheben. Dieses Verbot, in dem Afroamerikaner keine anderen Angehörige fremder Rassen heiraten durften, war einzigartig in den USA.

Flagge von Oklahoma

Oklahoma Flagge

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