Nationalparks der USA

Liste aller Parks mit interaktiver Karte und unserer TOP 10 der schönsten Nationalparks der USA

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Für Naturfreunde zählen die Nationalparks der USA zu den schönsten Sehenswürdigkeiten. Sie verteilen sich über das gesamte Land und begeistern mit atemberaubenden Landschaften. Auch die Flora und Fauna ist einzigartig. Einige dieser Nationalparks erstrecken sich über ein riesiges Areal und verfügen über verschiedene Vegetationszonen. Die Landschaften reichen von schroffen Felsmassiven über Wüsten bis hin zu Geysiren und Wasserfällen.

Viele seltene Tiere und Pflanzen sind in den Nationalparks der USA zu bewundern. Auch riesige Wapiti-Hirsche, Bären und Wölfe haben hier ihren Lebensraum. Die Nationalparks der USA bieten viele Möglichkeiten für Aktivitäten in der freien Natur. Sie verfügen über zahlreiche Wanderwege. Auch Hubschrauberrundflüge oder Bootsfahrten werden in den Nationalparks angeboten.

Besucher, die mehrere Tage in den Parks verbringen möchten, können in deren Nähe campen. Hier stellen wir die Top 10 Nationalparks der USA vor. 

Die TOP Nationalparks der USA auf der Karte

Unsere Empfehlung: Die TOP 10 Nationalparks in den USA

1. Grand Canyon Nationalpark

Grand Canyon
Der Grand Canyon gilt als echtes Naturwunder und zieht Touristen aus aller Welt an

Der Grand Canyon Nationalpark erstreckt sich über eine Länge von 450 Kilometern und ist sechs bis 30 Kilometer breit. Die imposante Schlucht ist bis zu 1.800 Metern tief. Der Colorado River hat sie über Millionen von Jahren geformt. Veranstalter bieten Rundflüge mit Helikoptern, Bootstouren oder Touren auf Maultieren durch den Nationalpark an. Der Nationalpark ist ganzjährig dauerhaft geöffnet.

2. Yosemite Nationalpark

Yosemite Nationalpark
Der Yosemite Nationalpark ist einer der bekanntesten Nationalparks der USA

Der Yosemite Nationalpark ist der beliebteste Nationalpark der USA und befindet sich in Kalifornien. Granitfelsen sind teilweise mehr als 1.000 Meter hoch und liegen in einem langgezogenen Tal. Der Park fasziniert mit gigantischen Mammutbäumen, teilweise mehr als 700 Meter hohen Wasserfällen und vielen Aussichtspunkten. Die Wanderwege bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Der Yosemite Nationalpark ist dauerhaft ganzjährig geöffnet.

3. Arches Nationalpark

Arches-Nationalpark
Der Arches Nationalpark ist bekannt für seine zahlreichen und bizarren Gesteinbögen

Der Arches Nationalpark ist für seine riesigen Steinbögen bekannt, die durch Erosion geformt wurden. Es gibt mehr als 2.000 solcher Steinbögen. Der Delicate Arch ist das Wahrzeichen von Utah und ist 20 Meter hoch. Die Windows Section bildet das Herz des Parks und ist eine Reihe von Bögen. Um die Bögen gibt es Wanderwege, die Besucher vor unterschiedliche Herausforderungen stellen.

4. Bryce Canyon Nationalpark

Bryce Canyon National Park
Der Bryce Canyon National Park

Der Bryce Canyon Nationalpark liegt im Südwesten von Utah und ist für seine Felspyramiden, die Hoodoos, in Weiß, Orange oder Rot bekannt. Sie erstrecken sich in unterschiedlichen Ausprägungen gen Himmel. Wanderrouten bieten unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Der Bryce Canyon Nationalpark ist bei Sonnenaufgang, Sonnenuntergang und bei Mondschein am sehenswertesten. Der Park kann auf eigene Faust oder auf einer geführten Tour erkundet werden.

5. Zion Nationalpark

Utah Zion Nationalpark
Utah Zion Nationalpark

Der Zion Nationalpark im Südwesten von Utah, an der Grenze zu Arizona, bietet Schluchten aus 170 Millionen Jahre altem Sandstein. Besucher können Tafelberge oder Felstürme besteigen, schmale Schluchten durchqueren oder die Canyonlandschaft auf Wanderwegen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden erkunden. Der Angels Landing gehört zu den beliebtesten Wanderwegen. In vier Stunden führt er die Besucher auf schwindelerregende Höhen.

6. Death Valley Nationalpark

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Das Death Valley trägt seinen Namen zu recht und lässt mit Temperaturen über 40 Grad nur wenig Leben zu

Im Sommer können die Temperaturen im Death Valley Nationalpark, dem Tal des Todes, über 50 Grad Celsius klettern. Der Nationalpark in der nördlichen Mojave-Wüste gehört zu den trockensten Gebieten der Erde. Daher wurden dort verschiedene berühmte Filme wie Star Wars gedreht. Mit 282 Metern unter dem Meeresspiegel ist das Badwater-Becken der niedrigste Punkt Nordamerikas. Die Wandernden Felsen sind ein Naturphänomen.

7. Glacier Nationalpark

Glacier National Park, Montana
Glacier National Park, Montana

Der Glacier Nationalpark liegt in Montana, an der Grenze zu Kanada. Raue Berggipfel wechseln sich mit kristallklaren Seen ab. Im Sommer begeistern bunte Blumenwiesen die Besucher. Der Nationalpark besticht mit zahlreichen alpinen Landschaften und ist ein empfindliches Ökosystem. In der letzten Zeit ist ein starker Rückgang der Gletscher zu beobachten. Der Park verfügt über verschiedene Vegetationszonen.

8. Yellowstone Nationalpark

Yellowstone National Park
Der Yellowstone ist einer der bekanntesten Nationalparks der USA

Der erste und älteste Nationalpark der Welt ist der Yellowstone Nationalpark in den Rocky Mountains. Er bietet mit seinen zahlreichen Geysiren und einem bunt schillernden Thermalsee eine einzigartige Landschaft. Die drittgrößte Thermalquelle der Welt ist Grand Prismatic Spring. Pro Minute strömen 2.000 Liter 71 Grad Celsius heißes Wasser aus dieser Quelle. Die Farben um die Seen sind durch Mikroorganismen entstanden.

9. Grand Teton Nationalpark

Der Grand Teton Nationalpark in Wyoming
Der Grand Teton Nationalpark in Wyoming

Der Grand Teton Nationalpark befindet sich im US-Bundesstaat Wyoming. Er bietet eine spektakuläre Gebirgslandschaft mit kristallklaren Seen. Ohne Vorgebirge erheben sich die Berge der Teton Bergkette ungefähr 2.000 Meter in den Himmel. Der Nationalpark verfügt über Wanderwege in einer Gesamtlänge von mehr als 300 Metern. Er zieht vor allem Bergsteiger und Rafting-Freunde in seinen Bann.

10. Hawaii Volcanoes Nationalpark

Hawaii Volcanoes Nationalpark
Hawaii Volcanoes Nationalpark

Einer der aktivsten Vulkane der Welt befindet sich im Hawaii Volcanoes Nationalpark. Aus sicherer Entfernung können Besucher den Feuer speienden Krater beim Ausbruch erleben. Die Umgebung des Kilauea-Kraters ist von faltenartigen schwarzen Lavafeldern geprägt. Hier wachsen überdimensionale Baumfarne. Die pechschwarzen Lavafelder bilden einen faszinierenden Kontrast zur palmengesäumten Küste. Bis auf wenige Meter können sich Besucher den Lavafeldern nähern.

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Alle Nationalparks der USA von A bis Z

Nationalpark Bundesstaat Gründung Fläche Besucher (2018)
Acadia Maine 26.02.1919 198,60 km² 3537575
Amerikanisch-Samoa Amerikanisch-Samoa 31.10.1988 33,41 km² 28626
Arches Utah 12.11.1971 310,31 km² 1663557
Badlands South Dakota 10.11.1978 982,40 km² 1008942
Big Bend Texas 12.06.1944 3.242,19 km² 440091
Biscayne Florida 28.06.1980 700,00 km² 469253
Black Canyon of the Gunnison Colorado 21.10.1999 124,56 km² 308962
Bryce Canyon Utah 25.02.1928 145,02 km² 2679478
Canyonlands Utah 12.09.1964 1.366,21 km² 739449
Capitol Reef Utah 18.12.1971 978,95 km² 1227627
Carlsbad Caverns New Mexico 14.05.1930 189,26 km² 465912
Channel Islands Kalifornien 05.03.1980 1.009,94 km² 366250
Congaree South Carolina 10.11.2003 107,81 km² 145929
Crater Lake Oregon 22.05.1902 741,48 km² 720659
Cuyahoga Valley Ohio 11.10.2000 131,81 km² 2096053
Death Valley Kalifornien 31.10.1994 13.649,97 km² 1678660
Denali Alaska 26.02.1917 19.185,79 km² 594660
Dry Tortugas Florida 26.10.1992 261,84 km² 56810
Everglades Florida 30.05.1934 5.667,78 km² 597124
Gates of the Arctic Alaska 02.12.1980 30.448,13 km² 9591
Gateway Arch Missouri 22.02.2018 0,78 km² 2016180
Glacier Montana 11.05.1910 4.099,98 km² 2965309
Glacier Bay Alaska 02.12.1980 13.044,57 km² 597915
Grand Canyon Arizona 26.02.1919 4.862,89 km² 6380495
Grand Teton Wyoming 26.02.1929 1.254,71 km² 3491151
Great Basin Nevada 27.10.1986 312,34 km² 153094
Great Sand Dunes Colorado 13.09.2004 434,40 km² 442905
Great Smoky Mountains Tennessee,  North Carolina 15.06.1934 2.114,19 km² 11421200
Guadalupe Mountains Texas 15.10.1966 349,52 km² 172347
Haleakalā Hawaii 01.08.1916 134,62 km² 1044084
Hawai'i Volcanoes Hawaii 01.08.1916 1.317,68 km² 1116891
Hot Springs Arkansas 04.03.1921 22,47 km² 1506887
Indiana Dunes Indiana 15.02.2019 62,11 km² 1756079
Isle Royale Michigan 03.04.1940 2.313,95 km² 25798
Joshua Tree Kalifornien 31.10.1994 3.199,59 km² 2942382
Katmai Alaska 02.12.1980 14.870,29 km² 37818
Kenai Fjords Alaska 02.12.1980 2.709,98 km² 321596
Kings Canyon Kalifornien 04.03.1940 1.869,25 km² 699023
Kobuk Valley Alaska 02.12.1980 7.084,90 km² 14937
Lake Clark Alaska 02.12.1980 10.602,02 km² 14479
Lassen Volcanic Kalifornien 09.08.1916 431,35 km² 499435
Mammoth Cave Kentucky 01.07.1941 218,58 km² 533206
Mesa Verde Colorado 29.06.1906 212,40 km² 563420
Mount Rainier Washington 02.03.1899 956,60 km² 1518491
North Cascades Washington 02.10.1968 2.042,78 km² 30085
Olympic Washington 29.06.1938 3.733,83 km² 3104455
Petrified Forest Arizona 09.12.1962 895,93 km² 644922
Pinnacles Kalifornien 10.01.2013 107,99 km² 222152
Redwood Kalifornien 02.10.1968 562,51 km² 482536
Rocky Mountain Colorado 26.01.1915 1.075,68 km² 4590493
Saguaro Arizona 14.10.1994 371,16 km² 957405
Sequoia Kalifornien 25.09.1890 1.635,18 km² 1229594
Shenandoah Virginia 26.12.1935 806,27 km² 1264880
Theodore Roosevelt North Dakota 10.11.1978 285,09 km² 749389
Virgin Islands Amerikanische Jungferninseln 02.08.1956 60,48 km² 112287
Voyageurs Minnesota 08.01.1971 883,02 km² 239656
White Sands New Mexico 18.01.1933 581,7 km² 603008
Wind Cave South Dakota 09.01.1903 137,48 km² 656397
Wrangell–St. Elias Alaska 02.12.1980 49712.61 km² 79450
Yellowstone Wyoming,  Montana,  Idaho 01.03.1872 8.983,17 km² 4115000
Yosemite Kalifornien 01.10.1890 3.082,68 km² 4009436
Zion Utah 19.11.1919 595,87 km² 4320033

Eintritte der Nationalparks in den USA

Für die meisten Nationalparks der USA wird Eintritt erhoben. Er wird nach Personenzahl oder je Auto berechnet. Die Zahl der Insassen spielt dabei keine Rolle. Der Eintritt unterscheidet sich bei den verschiedenen Nationalparks.

Der America the Beautiful – the National Parks and Federal Recreational Lands Pass ist ein ganzes Jahr lang gültig und ist seit einigen Jahren verfügbar. Er berechtigt zum Besuch aller Nationalparks und kostet pro Jahr 80 Dollar.

Der Annual Pass bietet zusätzlich zu den Nationalparks auch freien Eintritt zu Monumenten, geschichtsträchtigen Stätten, Erholungsgebieten und Wildreservaten.

Wer den America the Beautiful Pass erwirbt, muss diese Bedingungen beachten.

  • 1. Der Pass ist gültig für alle gebührenpflichtigen öffentlichen Gebiete der Bundesbehörden
  • National Park Service
  • Bureau of Land Management
  • Fish and Wildlife Service
  • Bureau of Reclamation
  • US Army Corps of Engineers
  • USDA Forest Service

 

  • 2. Die Laufzeit des Passes ist ein Jahr ab dem Monat des Kaufs des Passes
  • 3. Der Eintritt gilt für den Passinhaber und
  • alle Insassen in einem Privatauto
  • oder bis zu drei weiteren Erwachsenen ohne Auto.
  • Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren wird kein Eintritt fällig.

Der Pass gilt für diejenige Person, die ihn erworben hat. Der Name dieser Person steht auf dem Pass. Der Pass kann nicht auf andere Personen übertragen werden.

Bei Vorlage des Passes kann hin und wieder ein Identitätsnachweis in Form von Reisepass oder Personalausweis gefordert werden.

Für alle, die gleich mehrere Parks besuchen wollen oder mit mehreren Personen im Auto unterwegs sind, bietet der America the Beautiful Pass eine gute Sparmöglichkeit.

Der Besuch mehrerer Nationalparks ist vor allem bei Reisen in den Westen oder Südwesten der USA sinnvoll. Auch kleinere Parks lohnen sich mit dem Pass preislich gesehen.

Der Pass ist auch hilfreich beim Campen auf öffentlichen Plätzen wie auf denen des U.S. Forest Service.

Folgende Pässe können nur von Staatsbürgern der USA erworben werden:

  • Senior Pass für 10 Dollar für Personen ab dem 62. Lebensjahr, lebenslang gültig
  • Access-Pass für Menschen mit Behinderung, kostenlos, lebenslang gültig.

Wer nicht schon vorher einen Pass gekauft hat, muss bei der Einfahrt in den Park oder beim Besuch des Objekts Eintritt bezahlen. Die Parkstraße führt vorbei an einem Kassenhäuschen. Dort kassiert ein Ranger.

Die Abrechnung erfolgt, ohne dass Besucher das Auto verlassen müssen. Die Bezahlung kann in bar oder mit der Kreditkarte erfolgen. Wer den America the Beautiful Pass besitzt, muss ihn nur zusammen mit einem Ausweis vorzeigen.

Besucher erhalten in den meisten Parks bei Vorlage des Passes oder nach Zahlung des Eintritts ein Faltblatt mit Informationen und oft noch kostenlos eine Parkzeitung. Solche Informationen stehen in den großen Parks auch in deutscher Sprache zur Verfügung.

Diese Informationen sollten Besucher auf alle Fälle mitnehmen, da sie über die Hauptsehenswürdigkeiten, Veranstaltungszeiten der Ranger und Öffnungszeiten weiterer Einrichtungen informieren.

Wer die Broschüren nicht erhalten hat, kann sie noch im Visitor Center abholen.

Das Gesetz schreibt vor, dass 80 Prozent der Eintrittspreise im Nationalpark verbleiben und für dessen Aufgaben genutzt werden. Der Rest wird für alle Nationalparks und auch solche, die keinen Eintritt erheben, verwendet.

Von den ungefähr 400 Parks und Monumenten haben 2015 ca. 200 Eintritt erhoben.

Im Jahr 2014 hatten von den 59 Nationalparks 22 weniger Besucher als eine halbe Million. In elf Parks waren auch Besucherzahlen von jährlich 2 bis 10 Millionen zu verzeichnen.

Der am häufigsten besuchte Nationalpark war der Great-Smoky-Mountains-Nationalpark in Tennessee und North Carolina. Dort ist der Eintritt frei.

Nationalpark Service

Die Nationalparks der USA werden vom National Park Service, einer Abteilung des US-amerikanischen Innendienstes, verwaltet. Der Superintendent ist Repräsentant vor Ort. Ihm sind die Ranger der Parks zugeordnet.

Die Ranger sind leicht an ihren Uniformen und den breitkrempigen Hüten zu erkennen. „Ask a Ranger“ ist ein geflügeltes Wort, denn die Ranger sind Ansprechpartner für die Besucher. Sie stehen mit Auskünften und mit Hilfe in der Not zur Seite.

Die Ranger sind geduldig und immer hilfsbereit. Gerne antworten sie auf häufig wiederkehrende Fragen. Besucher der Nationalparks haben mit ihnen stets positive Erfahrungen gemacht.

Darüber hinaus ist der National Park Service auch für weitere Objekte zuständig, die von ihrer Geschichte, Geologie, Landschaft oder Archäologie her schützenswert sind.

Der National Park Service ist jedoch nicht für die State Parks zuständig. Sie sind Eigentum des jeweiligen Bundesstaats und werden von dort verwaltet.

Flora und Fauna in den Nationalparks

Die vielfältige Fauna und Flora sowie die natürlichen Landschaften werden in den USA durch Nationalparks und andere Schutzgebiete geschützt. Seitdem der Mensch die USA besiedelt hat sich die Landschaft allerdings bereits deutlich verändert. So war früher das Gebiet zwischen Ostküste und Großen Seen stark bewaldet.

Grizzly Bären USA Nationalparks
Die Artenvielfalt in den Nationalparks der USA ist sehr hoch

Diese Wälder fielen teilweise der Siedlungstätigkeit und der Landwirtschaft zum Opfer. Trotzdem gibt es in den USA natürlich noch riesige Waldgebiete und naturbelassene Landschaften. Alleine die dünne Besiedlung außerhalb der Metropolen des Landes, schafft viel Platz für Natur und damit für Bären, Wölfe, Luchse, Alligatoren, Insekten und fast unendlich viele Vogelarten. Viele Tier- und Pflanzenarten sind endemisch und kommen nur in den USA oder Nordamerika vor.

Die Artenvielfalt ist immens und aufgrund der Große des Landes gibt es zurzeit 59 Nationalparks von einer Gesamtfläche fast so große wie Neuseeland oder Großbritannien. Verwaltet werden die Nationalparks vom National Park Service, der daneben auch National Monuments, andere Schutzgebiete und Erholungsgebiete sowie Küstenabschnitte verwaltet.

Wirtschaftliche Tätigkeiten wie Bergbau und Jagd sind dort in der Regel nicht erlaubt. Da sich einige Nationalparks in der Nähe von Ballungsgebieten befinden, sind sie teilweise stark frequentiert (wie etwa Bereiche des Yosemite-Nationalparks). Andere dagegen wie etwa in abgelegeneren Regionen wie Alaska führen ein ruhigeres Dasein.

Bekannteste Nationalparks

Einer der bekanntesten Nationalparks in den USA ist sicherlich der Yellowstone-Nationalpark, der bereits 1872 eingerichtet wurde und damit auch der älteste der Welt ist. Neben Wölfen, Grizzlybären, Elche, Pumas, Kojoten, Biber, Weißkopfseeadler (Wappentier der USA) und den bekannten Bisons kann man hier auch Geysire und geothermale Quellen bewundern. Er zählt zum Weltnaturerbe der UNESCO befindet sich in den Bundesstaaten Wyoming, Montana und Idaho und ist benannt nach dem Yellowstone River. Außerdem befindet sich hier ein Supervulkan und eine riesige Caldera.

Blick auf den Great Smoky Mountains Nationalpark
Blick auf den Great Smoky Mountains Nationalpark

Zwischen North Carolina und Tennessee befindet sich der Great-Smoky-Mountains-Nationalpark, der von den Zahlen her der meistbesuchte der USA ist. Dies liegt auch an seiner zentralen Lage. Hier befinden sich einige der ältesten Wälder der Erde und das größte Urwaldgebiet im Osten des Landes. Neben Fichten- und Tannenwald findet man auch dichten Laubwald mit Ahorn und Rosskastanien. Man findet Schwarzbären, Rotwölfe und Murmeltiere sowie verschiedene andere, selten Tiere hier.

Millionen Besucher besuchen auch jedes Jahr den Grand-Canyon-Nationalpark im Norden von Arizona. Beeindruckend ist die steile Schlucht, die hier der Colorado River über Millionen von Jahren geschliffen hat. Der Grand Canyon gilt als eines der Naturwunder der Erde. Wer den Park besucht, sollte auch einen Halt in Flagstaff machen, einem beliebten Wintersportort im Coconino County.

Einer der Highlights ist natürlich auch der Yosemite-Nationalpark, der gerne von Urlaubern in Kalifornien besucht wird. Eine Städtetour in San Francisco, Los Angeles oder San Diego lässt sich mit einer Rundreise im Westen der USA verbinden. Der Yosemite-Nationalpark befindet sich an den westlichen Hängen der Sierra Nevada und bietet Wasserfälle, Mammutbäume und Granitfelsen. Er ist seit 1984 Weltnaturerbe der UNESCO und beherbergt in seinen unterschiedlichen Höhenlandschaften fünf verschiedene Ökosysteme.

Acadia-Nationalpark
Acadia-Nationalpark in Maine

Der einzige Nationalpark in Neuengland ist der Acadia-Nationalpark, der bekannt ist für seine zerklüftete Felsenküste und Berglandschaft mit Seen und rauen Landschaftsformen. Er befindet sich im US-Bundesstaat Maine und wurde von den Gletschern der Eiszeit geformt. Der Eingang zum Park ist der alte Fischereihafen Bar Harbor, der auf Mount Desert Island liegt.

Weitere bekannte Nationalparks der USA sind der Olympic-Nationalpark im Bundesstaat Washington (mit Regenwäldern und den Olympic Mountains), der Rocky-Mountains-Nationalpark im Bundesstaat Colorado (mit dem Colorado River und hervorragenden Panoramen und Wanderwegen), der Zion-Nationalpark im Bundesstaat Utah (mit zahlreichen Schluchten wie dem Zion Canyon und dem Kolob Canyon).

Nationalparks außerhalb des Mainlands

Es gibt auch sehr interessante Nationalparks außerhalb des Mainlands der USA. Wer die Big Island von Hawaii besucht, der sollte auf jeden Fall den Hawaii-Volcanoes-Nationalparkmit seinen vulkanischen Aktivitäten erlebt haben. Das Ergebnis von Vulkanismus und Evolution kann hier hautnah entdeckt und erlebt werden. Das Gebiet des Nationalparks erstreckt sich von der Pazifikküste bis zum größten Vulkan, dem Mauna Loa (4.169 m hoch).

Auch dieser Park zählt seit 1987 zum Weltnaturerbe der UNESCO, bereits 1961 wurde der ebenfalls einen Besuch werte Haleakala-Nationalpark auf der Insel Maui organisatorisch von diesem Park abgetrennt.

Im Pazifik befindet sich ein weiterer Nationalpark, nämlich der National Park of American Samoa mit Sandstränden, Korallenriffen und Regenwäldern. Hier kann man wandern, aber auch schnorcheln und tauchen. Vornehmlich dient das Park natürlich dem Schutz der seltenen Tier- und Pflanzenwelt mit ungefähr 200 Korallenarten und dazu seltenen Vögeln, Flughunden, der seltenen Pazifikboa und Seeschildkröten.

Denali-Nationalpark
Der Denali-Nationalpark in Alaska

In der Karibik befindet sich auf den Amerikanischen-Jungferninsel der Virgin-Islands-Nationalpark. Der kleine Nationalpark befindet sich auf den Inseln Saint John und Hassel und ist genau das Richtige, für Urlauber die kristallklares Wasser, unberührte Sandstrände, Korallenriffe und Palmen lieben. Neben zahlreiche einheimischen Pflanzen, Kakteen und Agaven findet man außerdem Orchideen, Mangrovenwälder und seltene Fledermausarten.

Beeindruckend sind natürlich auch die Nationalparks in Alaska. Hier gibt es insgesamt acht Nationalparks, von denen der Denali-Nationalpark sicherlich der bekannteste ist. Hier findet man nicht nur mit dem Mount McKinley (6.193 m) den höchsten Berg der USA, sondern auch die typische Landschaft der nördlichen Tundra mit Wäldern, Seen und Gletschern wie dem Ruth-Gletscher. Auch die Tierwelt mit Vertretern wie Grizzly, Karibus und Wölfen ist hier zu Hause.

Es gibt natürlich noch viele weitere sehr interessante Nationalparks der USA. Mehr zu den Nationalparks der USA gibt es auf der Internetseite des U.S. National Park Service.

Häufige Fragen & Antworten zu den Nationalparks der USA

Was ist der größte Nationalpark in den USA?

Gemessen an der Fläche ist der Wrangell-St.-Elias-Nationalpark in Alaska der größte Nationalpark der USA. Er hat eine Fläche von 53.320 Quadratkilometern.

Wo stehen die Mammutbäume in den USA?

Die Mammutbäume in den USA stehen im Sequoia-Nationalparka in Kalifornien.

Was ist ein Nationalpark?

Ein Nationalpark ist ein Gebiet der USA, das aufgrund seiner Landschaft, Geologie, Flora oder Fauna von der Regierung unter Schutz gestellt wurde und vom Nationalpark Service verwaltet wird.

Was ist der bekannteste Nationalpark in den USA?

Der bekannteste Nationalpark der USA ist der Yosemite Nationalpark.

Wie viel Zeit sollte ich für den Besuch im Nationalpark einplanen?

Besucher sollten mindestens einen Tag Zeit für den Besuch eines Nationalparks einplanen. Besser sind jedoch zwei oder mehr Tage.

Wie hoch ist der Eintritt im Nationalpark?

Wie hoch der Eintritt im Nationalpark ist, hängt vom jeweiligen Park ab. In einigen Nationalparks wird kein Eintritt erhoben. Wird Eintritt erhoben, liegt er im Schnitt bei 20 Dollar pro Person.

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