Glacier Nationalpark

Der Glacier Nationalpark: Herrliche Berge im Norden von Montana

Glacier Nationalpark
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Ganz im Norden der USA, im Bundesstaat Montana, an der Grenze zu Kanada, befindet sich der Glacier Nationalpark. Er begeistert mit einer herrlichen Berglandschaft und kristallklaren Seen. Die wunderschöne Landschaft und die saubere Luft laden zum Entspannen ein.

Der Glacier Nationalpark ist ein Zeugnis dafür, dass die Gletscher auf dem Rückzug sind. Er bietet zahlreiche alpine Landschaftsformationen. Von den Gletschern ist im National Park nicht mehr viel zu merken. Die Gletscherschmelze hat die Landschaft des Parks nachhaltig verändert.

Aufgrund seiner Lage und seiner Landschaften ist der Glacier Nationalpark ein einzigartiges Ökosystem. Er ist Heimat vieler verschiedener Pflanzen und Tiere.

Zu jeder Jahreszeit ist der Nationalpark schön. Besucher sollten sich vom Namen und von der Lage nicht täuschen lassen, denn im Sommer können die Temperaturen deutlich über 30 Grad ansteigen.

Steckbrief und Wissenswertes zum Glacier Nationalpark

Glacier Nationalpark
Glacier Nationalpark

Wer sich für den Glacier Nationalpark interessiert oder einen Besuch plant, findet hier die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

  • Lage: US-Bundesstaat Montana, im Norden, an der Grenze zu Kanada
  • Größe: 4.100 Quadratmeter
  • Nächste größere Stadt: Kalispell
  • Zahl der jährlichen Besucher: knapp 3 Millionen
  • Gründung: Mai 1910
  • Öffnungszeiten: ganzjährig geöffnet

Der Glacier Nationalpark wurde als zehnter Nationalpark in den USA gegründet und ist nicht mit dem Glacier Nationalpark in der kanadischen Provinz British-Columbia zu verwechseln.

Eine Besonderheit ist, dass der Glacier Nationalpark an den Waterton-Lakes-Nationalpark auf der kanadischen Seite grenzt. Die beiden benachbarten Nationalparks bilden das grenzüberschreitende Naturschutzgebiet Waterton-Glacier International Peace Park.

Der Glacier Nationalpark ist ein Biosphärenreservat. Als Ökosystem bietet er zahlreiche Landschaftsformationen mit unterschiedlichen Vegetationszonen. Er verfügt über mehr als 700 Gewässer.

Der National Park ist ein Zeugnis der globalen Erwärmung. Im Zuge der weltweiten Gletscherschmelze haben sich Zahl und Größe der Gletscher im Park deutlich verringert.

Auswirkungen der Erderwärmung auf den Glacier Nationalpark

Im Glacier Nationalpark gibt es die verschiedensten Landschaftsformationen. Der höchste Berg im Nationalpark ist der Mount Cleveland mit 3.190 Metern Höhe.

Der Nationalpark hat seinen Namen von den dort befindlichen Gletschern erhalten, doch aufgrund der globalen Gletscherschmelze und des Klimawandels ist von den Gletschern nicht mehr viel erhalten geblieben.

Gab es im 19. Jahrhundert dort noch etwa 150 Gletscher mit einer Fläche von 25 Hektar, so waren 2019 lediglich noch 25 Gletscher vorhanden. Ursprünglich gingen die Wissenschaftler davon aus, dass es schon 2030 keine Gletscher mehr im Glacier Nationalpark geben wird. Inzwischen fürchten einige Wissenschaftler bereits, dass schon in den kommenden Jahren die Gletscher abgeschmolzen sein könnten.

Der Glacier Nationalpark ist aufgrund seiner Lage ein ideales Forschungsgebiet. Die Wissenschaftler tun alles, um die Erderwärmung und deren Folgen zu verstehen.

Besucher können sich im Nationalpark ein Bild von der Sensibilität unseres Planeten und von der Bedeutung des Klimaschutzes machen.

Anfahrt zum Glacier Nationalpark

Wer den Glacier Nationalpark besuchen möchte, kann ihn von verschiedenen Flughäfen aus ansteuern:

  • Glacier International Airport, ca. 50 Kilometer
  • Missoula International Airport, ca. 245 Kilometer
  • Great Falls International Airport, ca. 266 Kilometer.

An allen Flughäfen stehen Mietwagen zur Verfügung.

Mit dem Auto ist der Westeingang des Parks von Kalispell aus erreichbar. Die Entfernung beträgt ungefähr 54 Kilometer. Die Fahrt ist auch über Columbia Falls oder Whitefish möglich.

Der Park hat auch drei Osteingänge:

  • Many Glacier Entrances
  • Two Medicine
  • St. Mary.

Diese Osteingänge sind über Browning erreichbar. Die Entfernung liegt ungefähr bei 202 Kilometern.

Öffnungszeiten des Glacier Nationalparks

Der Glacier Nationalpark ist das gesamte Jahr über geöffnet. Alle Einrichtungen im Park sind von Mai bis September zugänglich. Zu den übrigen Zeiten können viele Einrichtungen geschlossen sein.

Abhängig von den Witterungsverhältnissen ist die Going-to-the-Sun-Road nur von Mitte Mai bis Mitte September mit dem Auto befahrbar.

Die Besucherzentren sind generell von Mai bis September geöffnet. Abwechselnd sind sie ganzjährig geöffnet. Sie können jedoch aufgrund der Witterungsverhältnisse kurzfristig schließen.

Klima und Wetter

Der meiste Regen fällt in den westlichen Tälern des Nationalparks. Es ist dort zumeist um 10 bis 15 Grad wärmer als in höheren Lagen. Im östlichen Teil des Parks sind sonnige Tage und starke Winde typisch.

Die Tagestemperaturen in Juli und August liegen zumeist zwischen 15 und 21 Grad. Juli und August sind die wärmsten Monate. Die Höchstwerte können 37 Grad Celsius erreichen.

Auch in den Sommermonaten kann es in den Nächten empfindlich kalt werden. Nachttemperaturen um den Gefrierpunkt sind keine Seltenheit. In höheren Lagen sind sogar Nachttemperaturen von -6 Grad Celsius möglich.

Jederzeit müssen Besucher mit Schneefällen rechnen, vor allem in den Gebieten oberhalb der Baumgrenze.

In den Wintermonaten sind zwar Tagestemperaturen um 10 Grad Celsius möglich, doch kann es auch empfindlich kalt werden. Vor allem in den Höhenlagen kann die Quecksilbersäule auf -37 Grad Celsius rutschen.

Der Höhenkamm der Rocky Mountains, der sich im Glacier Nationalpark befindet, bildet eine Klimascheide. Der maritime Einfluss des Pazifischen Ozeans prägt das Klima auf der Westseite des Parks, das ziemlich mild ist. Das kontinentale Klima im Osten ist durch extreme Temperaturschwankungen zwischen den Jahreszeiten gekennzeichnet.

Die bislang wärmste Temperatur seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen wurde 1937 im Osten des Parks, am Two Medicine Lake, gemessen. Sie lag bei 47 Grad Celsius. Die bislang niedrigste Temperatur in den USA außerhalb von Alaska wurde 1954 am Rogers Pass südlich des Parks gemessen und betrug -57 Grad Celsius.

Eintrittspreise für den Glacier Nationalpark

Ein Ticket für den Glacier Nationalpark gilt sieben Tage lang. In der Hauptsaison von Mai bis Oktober kostet ein Ticket für einen privaten PKW, einen Van, einen Geländewagen oder ein Wohnmobil 35 US-Dollar. In der Nebensaison von November bis April liegt der Preis bei 25 US-Dollar. Die Preise gelten für bis zu 15 Insassen.

Für Motorräder mit Fahrer und Beifahrer beträgt der Preis in der Hauptsaison 30 US-Dollar und in der Nebensaison 20 US-Dollar.

Radfahrer und Fußgänger zahlen in der Hauptsaison pro Person 20 US-Dollar und in der Nebensaison 15 US-Dollar.

Der America The Beautiful Annual Pass kostet 80 US-Dollar und gilt nach Kaufdatum ein Jahr lang. Er ermöglicht den Eintritt in ungefähr 2.000 Nationalparks und Erholungsgebiete in den USA. Er gilt für ein privates Fahrzeug mit bis zu 5 erwachsenen Insassen. Für Kinder und Jugendliche bis zu 16 Jahren ist der Eintritt frei.

Lage und Größe

Der Glacier Nationalpark liegt im Norden des US-Bundesstaates Montana, an der Grenze zu Kanada. Er grenzt an den kanadischen Waterton-Lakes Nationalpark. Der Glacier Nationalpark liegt an der Ostflanke der Rocky Mountains.

Mit einer Fläche von 4.100 Quadratkilometern ist der Glacier Nationalpark einer der größten Nationalparks der USA.

Geschichte des Glacier Nationalparks

Das Gebiet des Glacier Nationalparks war ursprünglich von Indianern besiedelt. Funde aus der Paläoindianischen Periode belegen, dass das Gebiet schon vor 10.500 bis 8.000 Jahren Before Present (B.P) besiedelt war.

Projektilspitzen aus der Clovis-Kultur stammen vom Belly River im Nordosten des Parks und stammen aus einer Zeit von 10.500 B.P. Die Altersangabe Before Present geht auf die Radiokohlenstoffdatierung zurück. Ein Klimaumschwung kann um 9.900 Jahre B.P nachgewiesen werden. Teilweise wurden die Berge in dieser Zeit eisfrei.

Als vor 9.300 Jahren da Klima trockener wurde, entstanden die ersten Prärien. In dieser Zeit lebte die Cody-Kultur im Park. Diese Menschen jagten gemeinschaftlich auf Bisons.

Nahrungsgrundlange für die später im Gebiet des heutigen Nationalparks lebende Red-Rock-Canyon-Kultur war der Fischfang. An mehreren Stellen des heutigen Parks gewannen diese Menschen hochwertigen Hornstein. Mit den Hornsteinen jagten sie Großwild.

Im Laufe der Zeit lebten verschiedene Indianerstämme im Gebiet des Nationalparks. Im 16. Jahrhundert brachten die Spanier Pferde nach Amerika. Bis zum 17. und 18. Jahrhundert verbreiteten sich die Pferde auch in die nördliche Prärie.

Als die ersten Weißen in das Gebiet des heutigen Nationalparks kamen, lebten dort fünf Völker. Die ersten Europäer kamen gegen Ende des 18. Jahrhunderts in das Gebiet. Es handelte sich um zwei britische Pelzhändler.

Nachweislich waren 1810 die ersten Weißen im Gebiet des heutigen Parks. Sie versorgten als Jäger die britischen und frankokanadischen Pelzhändler. Pelzjäger dezimierten in den 1830er und 1840er Jahren den Bestand an Bibern in der Region.

Durch den Kontakt mit den Weißen verbreiteten sich Pocken im Gebiet. Während der größten Infektion 1837 starb ein Drittel der Indianer daran.

Die Weißen veranstalteten 1850 eine großangelegte Jagd auf die Bisonherden, um den Indianern die Nahrungsgrundlage zu nehmen. Das erste Reservat in den nördlichen Prärien wurde 1851 angelegt. Die US-Regierung reduzierte mehrmals die Reservate. In der Folge musste ein großer Teil der dort lebenden Blackfoot nach Kanada umsiedeln.

Die Wildnis hatte für die Oberschicht an der US-amerikanischen Westküste mittlerweile einen romantischen Charakter. Die Regierung hatte bereits mit dem Yosemite Grant 1864 und dem Yellowstone Nationalpark 1872 als ersten Nationalpark der USA die ersten Naturreservate geschaffen.

Zu dieser Zeit entstand die Idee, das Gebiet in den Rocky Mountains in Montana an der Grenze zu Kanada unter Schutz zu stellen. Schließlich wurde der Glacier Nationalpark im Mai 1910 als zehnter Nationalpark in den USA gegründet.

Der National Park Service wurde 1916 ins Leben gerufen. Er verwaltet den Glacier Nationalpark. Der Glacier Nationalpark und der Waterton-Lakes Nationalpark wurden 1932 zum ersten grenzüberschreitenden Naturschutzgebiet der Welt erklärt. Als Internationaler Friedenspark gehören die beiden Parks seit 1995 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Seit 1976 ist der Glacier Nationalpark ein Biosphärenreservat.

Wanderungen im Glacier Nationalpark

Wandern im Glacier Nationalpark
Wandern im Glacier Nationalpark

Im Glacier Nationalpark gibt es zahlreiche Wanderwege. Sie gehen zumeist von der Going-to-the-Sun-Road oder vom Logan-Pass ab. Im Besucherzentrum am Logan-Pass bekommen Besucher Kartenmaterial und andere Informationen über Wanderungen.

Das Netz der Wanderwege ist mehr als 1.100 Kilometer lang. Es gibt leichte Wege für Wanderer mit einer schlechteren Kondition und für Einsteiger, aber auch Wege, die eine größere Herausforderung darstellen. Kurze Wanderungen sind ebenso möglich wie Tagestouren oder mehrtägige Touren.

Einer der schönsten Wanderwege führt zum St. Mary Lake und zu den Baring Falls. Er beginnt am Parkplatz an der Sunrift Gorge und ist 1,2 Kilometer lang. Der Wanderweg erstreckt sich neben einem Fluss mit vielen Wasserfällen. Die Baring Falls ergießen sich aus einer Höhe von sieben Metern in den St. Mary Lake.

Der Trail of the Cedars ist barrierefrei. Er führt zum größten See des Nationalparks, dem 16 Kilometer breiten Lake McDonalds. Dr Weg führt an Zedern und Schierlingstannen vorbei und bietet gute Möglichkeiten für Tierbeobachtungen.

Im Many Glacier Valley gibt es viele Wanderwege zu den kleineren und größeren Seen. Darüber führen noch zahlreiche weitere Wanderwege durch den Glacier Nationalpark.

Ein Erlebnis sind geführte Wanderungen mit Rangern. Die Ranger erzählen über den Nationalpark, die Geschichte und die im Park lebenden Tiere und Pflanzen. Solche Wanderungen sind gute Möglichkeiten für Tierbeobachtungen.

Weitere Aktivitäten im Glacier Nationalpark

Der Glacier Nationalpark bietet noch zahlreiche weitere Möglichkeiten für Aktivitäten. Wer den Park nicht mit dem Auto erkunden möchte, kann den Shuttlebus nutzen, der zwischen den verschiedenen Wanderwegen verkehrt.

Die Going-to-the-Sun-Road ist eine der Top-Sehenswürdigkeiten im Park und ist der Ausgangspunkt für Touren mit dem Auto durch den Nationalpark.

Auf den verschiedenen Seen und Flüssen sind Bootstouren möglich. Einige Seen können beangelt werden. Wer mag, kann in den Sommermonaten in einigen Seen auch baden. Der Park kann auch mit dem Fahrrad oder dem Mountainbike erkundet werden. Wer gerne reitet, kann an geführten Reitausflügen teilnehmen.

Der Winter bietet verschiedene Möglichkeiten für Wintersport. Schneeschuhwanderungen werden mit Rangern angeboten. Verschiedene Wege im Park sind gut für Langläufe mit Skiern geeignet. Mutige können sich beim Eisklettern versuchen.

Top Sehenswürdigkeiten im Glacier Nationalpark

Lake McDonald
Lake McDonald

Der Glacier Lake Nationalpark bietet eine ganze Reihe von Sehenswürdigkeiten.

Going-to-the-Sun-Road

Zu den Hauptattraktionen gehört die Going-to-the-Sun-Road. Sie ist nicht das gesamte Jahr über geöffnet. Die Straße ist 80 Kilometer lang und führt durch eine atemberaubende Landschaft. An der Straße befinden sich verschiedene Aussichtspunkte.

Die Going-to-the-Sun-Road darf nur von Fahrzeugen befahren werden, die nicht länger als 6,40 Meter, nicht breiter als 2,40 Meter und nicht höher als 3,00 Meter sind.

Die Straße bietet atemberaubende Ausblicke auf den Logan Peak, die noch vorhandenen Gletscher und die Wasserfälle.

Flathead Lake

Einer der schönsten Seen im Nationalpark ist der Flathead Lake. Er wird von den Mission Mountains und den Salish Mountains eingerahmt. Mit seinen baumgesäumten Ufern in einer Länge von 257 Kilometern ist er einer der malerischsten Seen im Park.

Am See können Kajaks, Boote und Segelboote gemietet werden. Auch Angeln ist im See möglich.

Swiftcurrent Creek

Der Swiftcurrent Creek ist einer der schönsten Wasserfälle im Glacier Nationalpark. Er stürzt sich in den Lake Sherburne.

Lake McDonald

Ein weiterer schöner See im Glacier Nationalpark ist der Lake McDonald, der ungefähr 16 Kilometer breit ist und über einen schönen Wanderweg erreicht werden kann. Die Lake McDonald Falls stürzen sich in diesen See. Um sie zu beobachten, ist eine kleine Aussichtsplattform vorhanden.

Flora und Fauna im Glacier Nationalpark

Flora im Glacier Nationalpark
Flora im Glacier Nationalpark

Der Glacier Nationalpark verfügt aufgrund der verschiedenen Höhenlagen über verschiedene Vegetationszonen. Sie sind nicht nur die Heimat typischer Pflanzen, sondern auch verschiedener Tiere.

Im Glacier Nationalpark gibt es 1.130 Pflanzenarten, 70 Säugetierarten und 250 Vogelarten. Von den im Park lebenden Tieren sind fünf Arten stark gefährdet:

  • Stierforelle
  • Weißkopfseeadler
  • Kanadischer Luchs
  • Timberwolf
  • Grizzlybär.

Schätzungen zufolge leben ungefähr 350 Grizzlybären und mindestens 800 Amerikanische Schwarzbären im Nationalpark.

In den Prärien gedeihen Gelbkiefern, Douglasien, Westliche Balsampappeln, Weiden und Amerikanische Zitterpappeln. Darüber hinaus gibt es verschiedene hohe Gräser. Die Prärien sind Heimat von Grizzlybären, Schwarzbären, Kojoten, Pumas, Silberdachsen, Wölfen, Zieseln, Taschenratten, Bussarden, Falken und Hudsonweihen.

Typische Pflanzen in den Submontanen Wäldern sind Hemlocktanne, Riesen-Lebensbaum, Pazifische Eibe und Westamerikanische Lärche.

In den montanen Wäldern dominiert die Douglasie. Darüber hinaus gibt es Zitterpappeln, Balsambirken und Papier-Birken. Die Fauna ist artenreich mit Luchsen, Schneeschuhhasen, Waschbären, Grauhörnchen, Nordamerikanischem Baumstachler, Kragenhuhn, Tannenhuhn, Wapiti, Elch, Maultierhirsch und Weißwedelhirsch. Darüber hinaus leben dort viele Vögel.

Die subalpinen Wälder erstrecken sich bis zu einer Höhe von 2.000 Metern. Dort herrschen Felsengebirgs-Tannen und Engelmann-Fichten vor. Bis zu einer Höhe von 2.300 Metern wachsen verschiedene Krummholz-Arten wie Weißstämmige Kiefer und Biegsame Kiefer. An offenen Standorten wächst Bärengras.

Typische Tiere in der subalpinen Zone sind Felsmarder, Vielfraß, Mauswiesel und Hermelin. Verschiedene Vögel wie die Dachsammer, das Felsengebirgshuhn und der Kiefernhäher sind dort beheimatet.

Die Baumgrenze liegt bei 2.300 Metern. Dort beginnt die alpine Zone. Pflanzen in dieser Zone sind Heidekraut, Nelkenwurzen, Akeleien, Fetthennen und verschiedene Flechten. Dort leben auch noch einige Tiere wie Schneeziege, Pfeifhase, Eisgraues Murmeltier und Dickhornschaf.

Auch die Seen und Flussläufe sind Lebensraum von verschiedenen Tieren. Langschwanzwiesel, Amerikanischer Fischotter, Kanadischer Biber, Rotlachs, Fischadler und Weißkopfseeadler leben dort.

Campingplätz und Übernachtungsmöglichkeiten

In der Nähe des Glacier Nationalparks gibt es einige Hotels. Im Nationalpark befinden mehr als 900 ausgeschilderte Stellplätze. Das Camping ist ausschließlich dort erlaubt. Die meisten Campingplätze können nicht vorreserviert werden. Derjenige, der zuerst kommt, darf bleiben.

Eine Vorreservierung ist nur für St. Mary, Fish Creek und einige Teile des Apgar Campingplatzes möglich.

Häufige Fragen und Antworten zum Glacier Nationalpark

Wie komme ich am besten zum Glacier Nationalpark?

Die Fahrt zum Glacier Nationalpark ist von einem der drei umliegenden internationalen Flughäfen mit dem Mietwagen möglich. Am besten erfolgt die Fahrt von Kalispell zum Westeingang. Die Strecke ist 54 Kilometer lang.

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es im Glacier Nationalpark?

Die wichtigste Sehenswürdigkeit im Nationalpark ist die Going-to-the-Sun-Road. Die 80 Kilometer lange Straße verfügt über verschiedene Aussichtspunkte und führt durch eine schöne Landschaft. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die vielen Wasserfälle und Seen.

Wie viele Tage sollte ich für den Glacier Nationalpark einplanen?

Für den Glacier Nationalpark sollten aufgrund der Weitläufigkeit und der Vielfalt mindestens drei Tage eingeplant werden.

Welche Tiere gibt es im Glacier Nationalpark?

Im Glacier Nationalpark gibt es Bären, Luchse, Pumas, Taschenratten, Wiesel, Marder, Dachse, Streifenhörnchen, Weißkopfseeadler, Falken, Hühnervögel und verschiedene Singvögel.

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