Arches Nationalpark

Ein Park der sich verändert

Der Arches Nationalpark ist bekannt für seine zahlreichen und bizarren Gesteinbögen
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Zu den schönsten Nationalparks in den USA gehört ohne Zweifel der Arches Nationalpark. Seinen Namen erhielt der Park aufgrund der bizarren Steinbögen (Arches), die vor mehr als 100 Millionen Jahren durch Erosionen entstanden sind.

Der Park lebt – und gerade das macht ihn so besonders. Im Laufe der Zeit entstehen immer neue Gesteinsbögen, während die alten nach und nach verschwinden. Ständig formen die Kräfte der Natur neue Gesteinsformationen.

Der Park erstreckt sich über 310 Quadratkilometer und befindet sich im Osten des US-Bundesstaates Utah. Am schönsten ist er bei Sonnenuntergang, da das Licht die Felsformationen in ein einzigartiges Farbenspiel taucht. Durch den Arches Nationalpark schlängelt sich der Colorado River.

Die Halbwüstenlandschaft in der Nähe der Stadt Moab wurde 1971 zum Nationalpark erklärt. Es gibt dort viele Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Du solltest für deine Wanderungen Zeit einplanen und genügend Proviant einpacken. Eine gute Kondition ist von Vorteil.

Arches Nationalpark im Steckbrief

Der kleine Steckbrief soll dir bei der Planung deiner Tour in den Arches Nationalpark helfen. Deine Tour solltest du bereits von Deutschland aus planen. Schon in Deutschland kannst du dir den America the Beautiful Annual Pass online kaufen, der für ein ganzes Jahr gültig ist und mit dem du auch noch andere Nationalparks und Erholungsgebiete in den USA besuchen kannst.

Anfahrt:

Um den Arches Nationalpark zu besuchen, solltest du nach Salt Lake City fliegen und dann mit Bahn, Bus oder Mietwagen zum Städtchen Moab fahren. Von Moab fahren Shuttles und öffentliche Busse zum Park. Der Arches Nationalpark ist auch gut mit dem Mietwagen erreichbar. Er liegt etwa 8 Kilometer nördlich von Moab.

Öffnungszeiten:

Der Arches Nationalpark ist ganzjährig rund um die Uhr geöffnet. Direkt am Parkeingang befindet sich das Besucherzentrum. Es ist von Mitte März bis Oktober täglich von 07:30 Uhr bis 18:30 Uhr und von November bis Mitte März von 08:00 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet. Nur am 25. Dezember ist es geschlossen.

Klima:

Die beste Reisezeit ist von April bis Juni oder von Ende September bis Oktober. Der Nationalpark ist Teil des Colorado-Hochplateaus, das durch starke Temperaturschwankungen gekennzeichnet ist.

Von April bis Mai und von Mitte September bis Oktober liegen die durchschnittlichen Tagestemperaturen zwischen 16 und 27 Grad Celsius. Die durchschnittlichen Tiefsttemperaturen liegen dann zwischen -1 und 10 Grad Celsius.

Im Sommer kann die Quecksilbersäule über 38 Grad Celsius klettern. Das macht ausgedehnte Wanderungen in dieser Zeit schwierig und gefährlich. Du solltest im Hochsommer deine Wanderungen für die Morgen- oder Abendstunden einplanen. Im Spätsommer treten häufig heftige Stürme auf, die Sturzfluten verursachen können.

Der Winter ist als Reisezeit für den Arches Nationalpark weniger geeignet. Schneefälle sind zwar selten, doch können schon geringe Schneemengen Wanderwege unpassierbar machen. Die durchschnittlichen Tageshöchsttemperaturen liegen im Winter bei -1 bis 10 Grad Celsius, während sich die durchschnittlichen Tagestiefsttemperaturen von -18 bis -7 Grad Celsius erstrecken.

Niederschläge sind im Arches Nationalpark selten. Die jährliche Niederschlagsmenge liegt im Schnitt bei weniger als 200 mm. Aufgrund seiner Lage ist der Nationalpark durch ein extremes Kontinentalklima geprägt.

Eintrittspreise:

Tickets für den Park sind 7 Tage lang gültig. Für ein Auto mit bis zu 15 Insassen kostet das Ticket 30 Dollar, während es für ein Motorrad 25 Dollar kostet. Wanderer, Radfahrer und Reiter müssen 15 Dollar bezahlen.

Hast du einen Nationalpark und Golden Eagle Pass, kannst du ihn auch für den Arches Nationalpark nutzen.

Für das Felsenlabyrinth Fiery Furnace benötigst du eine besondere Erlaubnis. Am besten erkundigst du dich schon einige Tage vor deinen Wanderungen im Besucherzentrum danach, da dieses Gebiet stark frequentiert ist. Sie kostet für Erwachsene bis 62 Jahren 6 Dollar und für Kinder von 6 bis 12 Jahren sowie für Erwachsene über 62 Jahren 3 Dollar. Du kannst auch eine geführte Wanderung in dieses Gebiet buchen.

Tage mit freiem Eintritt

An einigen Tagen im Jahr ist der Eintritt in den Arches Nationalpark frei:

  • 18. Januar (Martin Luther King Jr. Day)
  • 16. bis 24. April (National Park Woche)
  • 25. bis 28. August (Nationalpark-Service-Geburtstag)
  • 24. September (National Public Lands Day)
  • 11. November (Veterans Day)

America the Beautiful Annual Pass

In vielen Geschäften in den USA, aber auch schon zu Hause in Deutschland online kannst du den America the Beautiful Annual Pass kaufen. Er gilt für alle Nationalparks und Erholungsgebiete und ist ab Kaufdatum ein Jahr lang gültig. Der Preis von 80 Dollar gilt für ein Auto mit bis zu vier Erwachsenen. Für Kinder unter 16 Jahren ist der Eintritt mit diesem Pass frei.

Was du sonst noch wissen solltest:
Im Arches Nationalpark sind die Hauptstraßen mit dem Auto befahrbar. Schotterstraßen können jedoch nur mit Allradfahrzeugen befahren werden. Im Besuchercenter kannst du dir eine Karte kaufen, um den Park zu erkunden.

Im gesamten Nationalpark gibt es keine Möglichkeit, Speisen oder Getränke zu kaufen. Du solltest daher an genügend Verpflegung denken. Vor allem solltest du aufgrund der Hitze und Trockenheit genug Getränke einpacken.

Arches-Nationalpark-Landschaft
Die beeindrucke Landschaft des Arches Nationalpark

Die Geschichte des Arches Nationalparks

Der Arches Nationalpark schreibt Erdgeschichte. Das Gebiet des heutigen Parks lag vor 300 Millionen Jahren, im Pennsylvanium, in einem mit Salzwasser gefüllten Becken, das den Namen Paradox Basin trug. Zu dieser Zeit war das Klima heiß und trocken. Verdunstete das Wasser aufgrund der Hitze, setzte sich im Becken Salz ab.

Das Becken füllte sich über mehrere hunderttausend Jahre immer neu mit Salzwasser. In der Folge bildete sich aus einer Salzschicht die Paradox Formation, die bis zu 1.500 Meter hoch ist. Sie ist von Mergel, Schiefer, Anhydrit und Ton durchzogen. Die Honaker Trail Formation aus Kalk- und Sandstein deckt die Paradox Formation ab.

Die Steinbögen im Arches Nationalpark

Das interessanteste Kapitel der Geschichte des Arches Nationalparks sind die Steinbögen. Mehr als 2.000 solcher Steinbögen gibt es im Park, mehr als irgendwo sonst in der Welt. Diese Gesteinsbögen sind eine Kombination aus heterogenem Sandstein und unterirdischen Salzlagern.

Vor mehr als 10 Millionen Jahren ereignete sich im gesamten Gebiet des Colorado Plateaus eine tektonische Hebung. Die Erosion beschleunigte sich in dieser Zeit. Die Sandsteine kamen an die Oberfläche. Aufgrund der Erosion konnte Wasser in die Spalten eindringen und den Salzstock langsam ausspülen.

Salz wölbte die Steine auf, die dadurch ihr Fundament verloren. Entlang der Spalten rutschten die Gesteine nach unten. An den Rändern brachen Risse auf. Die Spalten wurden immer breiter.

Liegt in einer Rippe Sandstein in unterschiedlicher Zusammensetzung aufeinander und ist die untere Schicht weicher, entsteht ein Steinbogen. Diese Steinbögen haben gigantische Öffnungen, die zum Teil bis zu 93 Meter breit sind.

Die Geschichte des Arches Nationalparks ist noch lange nicht abgeschlossen. Neue Steinbögen bilden sich aufgrund der Erosionen auch noch heute. Ältere Steinbögen sind dem Verfall preisgegeben und verfallen mit der Zeit. Der Park verändert also ständig sein Aussehen.

Ein Bogen stürzt ein, wenn er nicht mehr tragfähig ist. Irgendwann betrifft das jeden Steinbogen. Der damals zwölftgrößte Bogen im Park, der Wall Arch, brach zwischen dem 4. und 5. August 2008 ein.

Die Politik redet ein Wörtchen mit

Die US-Regierung kann die Erosion im Park nicht aufhalten. Sie kann jedoch dazu beitragen, dass der Park auch noch für unsere Enkel und Urenkel in seiner Schönheit erhalten bleibt. Schon 1929 wurde das Gebiet unter dem damaligen US-Präsidenten Herbert Hoover als National Monument unter Schutz gestellt. Es wurde 1971 zum Nationalpark aufgewertet.

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Das sogennante „North Window“ ist nur ein Beispiel der vielen Gesteinsbögen im Nationalpark

Wanderungen im Arches Nationalpark

Mit seinen einzigartigen Gesteinsformationen bietet der Park hervorragende Möglichkeiten für Wanderungen. Um deine Entdeckungstouren gut zu planen, solltest du dir am besten schon zu Hause in Deutschland eine Karte besorgen. Du kannst den Park auch mit dem Fahrrad erkunden. Da es jedoch auch schwierige Abschnitte gibt, ist es am besten, den Park zu Fuß zu durchstreifen.

Einige Wanderwege eignen sich auch für ungeübte Wanderer. Andere hingegen stellen auch geübte Wanderer mit einer guten Kondition vor eine Herausforderung. Die Wanderwege eignen sich sehr gut für Tagestouren. Sie sind unterschiedlich lang.

Möchtest du die Top-10-Sehenswürdigkeiten nicht verpassen, solltest du schon daheim in Deutschland eine Unterkunft in der Nähe des Parks buchen. Ein Campingplatz befindet sich im Devils Garden. Du solltest mehrere Tage bleiben, um möglichst viel zu sehen. Du kannst deine Wanderungen auch mit Autofahrten kombinieren. In der Nähe verschiedener Sehenswürdigkeiten befinden sich Parkplätze.

Im Besucherzentrum bekommst du kostenlos die offizielle Broschüre des Arches Nationalparks. Für weitere Informationen kannst du dir auch die Broschüren „Hiking Guide“ zum Wandern und „Road Guide“ für Touren mit dem Auto kaufen.

Die besten Wanderwege im Arches Nationalpark

Der Arches Nationalpark verfügt über verschiedene Wanderwege, die zum Teil direkt durch die Steinbögen hindurchführen.

Der Desert Nature Trail gehört zu den bekanntesten Wanderwegen im Park. Etwa 4,2 Kilometer vom Besucherzentrum entfernt führt dich dieser Weg zum ersten Aussichtspunkt, dem Park Avenue Viewpoint. Seinen Namen erhielt dieser Aussichtspunkt, da die dort befindlichen Felsnadeln die früheren Besucher an die Skyline von New York erinnerten.

Ein weiterer schöner Wanderweg ist der Park Avenue Trail, der vom Park Avenue Viewpoint zum Courthouse Towers Viewpoint, einem weiteren Aussichtspunkt, führt. Der Weg bis zu diesem Aussichtspunkt ist ungefähr 1,6 Kilometer lang.

Du solltest unbedingt ins Besucherzentrum am Parkeingang gehen, bevor du deine Wanderung antrittst. Dort solltest du dir einen Orientierungsfilm anschauen, der dich mit nützlichen Hinweisen versorgt.

Die Top-10-Sehenswürdigkeiten im Arches Nationalpark

Der Arches Nationalpark ist reich an Sehenswürdigkeiten. Daher ist es gar nicht so leicht, die Top-10-Sehenswürdigkeiten zu finden. Jeder findet seine ganz persönlichen Favoriten. Es gibt jedoch verschiedene Landschaftsphänomene, die du dir nicht entgehen lassen solltest.

Devils Garden mit 8 imposanten Streinbögen

Der Devils Garden, der Garten des Teufels, gehört zu den schönsten Sehenswürdigkeiten im Arches Nationalpark. Du kannst dort gleich acht beeindruckende Steinbögen bestaunen. Um den Teufelsgarten zu erreichen, solltest du unbedingt das Auto nehmen. Du musst vom Parkeingang ungefähr 30 Kilometer bis zum Devils Garden Trailhead fahren.

Am Devils Garden Trailhead lässt du dein Auto stehen. Du erkundest den Devils Garden auf dem Devils Garden Trail, einem Wanderweg. Über Sand- und Kieswege gelangst du zum Landscape Arch. Er ist mit einer Spannweite von 90 Metern der längste Steinbogen im Park. Du solltest nicht hindurchgehen und auch nicht versuchen, den Steinbogen zu besteigen. Aufgrund der Erosion ist das zu gefährlich.

Über einen etwas schwierigeren Abschnitt mit glatten Steinen kommst du zum Double O Arch. Geschicklichkeit im Klettern, robustes Schuhwerk und gute Kondition sind von Vorteil.

Auf dem Weg zum Double O Arch kannst du den Navajo Arch und den Patrition Arch entdecken. Über einen Kamm kommst du zum Double O Arch.

Tipp:
Du solltest deine Wanderung im Devils Garden planen, wenn es möglichst nicht windig ist. Der Wind kann den roten Sand stark aufwirbeln. Der Kamm ist ziemlich schmal und fällt an den Seiten stark ab. Der Wind erschwert auch das Balancieren auf dem Kamm. Bei Regen kann es auf dem Kamm schnell rutschig werden.

Nach dem Double O kommt der Dark Angel. Du solltest keine Höhenangst haben. Schließlich kannst du im Devils Garden noch den Tunnel Arch und den Pine Tree Arch sehen.

Garden of Eden und Balanced Rock

Auch der Garden of Eden und der Balanced Rock sollten bei einem Besuch im Arches Nationalpark auf deinem Programm stehen. Fährst du mit dem Auto durch den Nationalpark, gelangst du von der Hauptstraße auf dem Weg zum North und South Window Arch direkt dorthin und kannst diese Felsformation nicht verfehlen.

Der Balanced Rock gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Arches Nationalpark. Er ist gut besucht. Um den Felsen führt ein kleiner Wanderweg. So kannst du diesen Felsen von allen seiten bestaunen und Fotos schießen. Der Balanced Rock wirkt, als ob ein riesiger Felsen auf einer Felsnadel balancieren würde.

North und South Window

Beeindruckende Felsformationen sind auch North und South Window. Diese Felsformationen kannst du vom Balanced Rock aus bequem mit dem Auto erreichen. Die beiden Felsformationen wirken wie gigantische Fenster. In der Nähe der Felsen befindet sich ein Parkplatz. Von dort kannst du die Felsen schon sehr gut sehen. Du solltest jedoch den kurzen Wanderweg vom Parkplatz nehmen, um sie zu Fuß zu erkunden.

Wanderst du vom North und South Window ein Stück weiter, erreichst du den Turret Arch und noch einige weitere Steinbögen.

Das Wahrzeichen Delicate Arch

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Der Delicate Arch gilt als Wahrzeichen des Arches Nationalpark in Utah

Der vielleicht berühmteste Steinbogen des Arches Nationalparks ist der Delicate Arch, das Wahrzeichen des Parks. Er ist über eine Seitenstraße von der Arches Scenic Road aus zu erreichen. Dieser Felsbogen steht völlig frei.

Eine Wanderung zum Delicate Arch kannst du auch von der Wolfe Ranch starten. Der Wanderweg führt größtenteils bergauf. Vom Delicate Arch hast du einen hervorragenden Ausblick auf die Landschaft.

In der Nähe des Delicate Archs gibt es zwei Aussichtspunkte, von denen aus du einen Blick auf den Delicate Arch hast. Für Wanderer mit weniger guter Kondition ist der Lower Viewpoint geeignet. Wer eine gute Kondition hat, wandert zum Upper Viewpoint über Treppen.

Die beste Aussicht hast du jedoch direkt vom Delicate Arch. Die angrenzende Landschaftsformation erinnert an ein Amphitheater.

Sand Dune Arch – der Weg ist das Ziel

Der Sand Dune Arch ist weniger spektakulär, doch die eigentliche Sehenswürdigkeit ist der Weg zu diesem Gesteinsbogen. Um den Sand Dune Arch führt ein 500 Meter langer Rundweg.

Zum Sand Dune Arch gelangst du über einen schmalen Felsengang über einen Sandweg. Vom Sand Dune Arch aus kannst du entspannt zum Broken Arch wandern. Der Wanderweg dorthin ist recht leicht.

Das Felslabyrinth Fiery Furnace

Um das Felslabyrinth Fiery Furnace zu erkunden, ist eine gute Kondition gefragt. Von Vorteil sind Erfahrungen im Klettern. Das Gebiet ist ziemlich schwierig zu erkunden. Es verlangt dir Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ab.

Das Gebiet ist wirklich ein Irrgarten, denn es gibt dazu keine Karten, Hinweise oder Wegweiser. Du kannst jedoch eine geführte Tour buchen. Möchtest du das Gebiet auf eigene Faust entdecken, benötigtst du eine Erlaubnis. Teilweise musst du klettern und kriechen.

Double Arch – zwei imposante Gesteinsbögen

In der Nähe der Windows Section im Arches Nationalpark befindet sich die Felsformation Double Arch. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich um zwei Steinbögen, die miteinander verbunden sind. Der größere Felsbogen ist mehr als 30 Meter hoch und 45 Meter breit.

Kannst du gut klettern, gelangst du über den glatten Stein immer weiter nach oben. Von dort wirst du mit einer einzigartigen Aussicht belohnt.

Courthouse Towers – ungewöhnliche Felsformationen

Eine Ansammlung ungewöhnlicher Felsformationen sind die Courthouse Towers. Die Säulen stehen einzeln in der Landschaft und haben fantasievolle Namen wie Organ (Orgel), Tower of Babel (Turm zu Babel) oder Sheep Rock (Schafsfelsen).

Die Three Gossips sind die bizarrste Felsformation in diesem Gebiet. Mit etwas Fantasie erkennst du in den Spitzen drei Köpfe, die in verschiedene Richtungen schauen. Die Felsformation liegt etwa 2 Kilometer hinter dem Parkeingang.

Die Courthouse Towers waren auch Drehort verschiedener Filme, beispielsweise von „Thelma und Louise“.

Cove of Caves – eine beeindruckende Höhlenformation

Eine beeindruckende Höhlenformation im Arches Nationalpark ist Cove of Caves. Sie befindet sich in der Nähe des Turret Arch. Da die Erosion ständig im Gange ist, wird die Höhle eines Tages zu einem Steinbogen werden.

Klondike Bluffs – der nordöstlichste Bereich des Parks

Die Klondike Bluffs befinden sich am nordöstlichsten Rand des Arches Nationalparks. Sie sind nur schwer zugänglich. Mit einem PKW mit Allradantrieb kannst du diese Gesteinsformationen über die Klondike Bluffs to Willow Flats Road befahren.

Der Sand in diesem Gebiet ist ziemlich weich. Du solltest daher nur auf den markierten Wegen fahren und laufen. Befahren solltest du das Gebiet möglichst nur von Norden nach Süden. In der Nähe befindet sich ein Parkplatz, von dem aus du zum Tower Arch wandern kannst.

Camping- und Übernachtungsmöglichkeiten im Arches Nationalpark

Direkt im Arches Nationalpark gibt es keine Hotels. Ein Campingplatz befindet sich jedoch im Devils Garden. Er ist ganzjährig geöffnet, bietet 52 Stellplätze und verfügt über öffentliche Toiletten mit fließendem Wasser. Der Campingplatz ist jedoch schnell ausgebucht. Mindestens vier Tage im Voraus solltest du reservieren.

Campingplätze und Motels gibt es in Moab. Du solltest dich rechtzeitig informieren und buchen, um ein Hotelzimmer oder einen Stellplatz zu ergattern.

In Moab finden häufig Outdoor-Events statt. Hotelzimmer sind zu dieser Zeit schwer zu bekommen und entsprechend teuer. Es ist daher sinnvoll, wenn du dich rechtzeitig informierst, wann diese Events stattfinden.

Etwa eine Autostunde nördlich vom Parkeingang befindet sich Green River. Dort bekommst du preiswertere Unterkünfte.

Sonnenuntergang im Arches Nationalpark

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Vor allem bei Sonnenuntergang kommen die Gesteinsbögen im Nationalpark besonders gut zur Geltung

Am schönsten ist der Arches Nationalpark bei Sonnenuntergang. Da der Park rund um die Uhr geöffnet ist, stellt es kein Problem dar, bis zum Sonnenuntergang zu bleiben.

Am besten kannst du einen Sonnenuntergang wahrscheinlich von der Windows Section beobachten, in der sich auch North und South Window befinden. Die Felsen glühen dunkelrot wie heiße Lava im Licht der untergehenden Sonne. Wie ein roter Feuerball geht die Sonne dann unter.

Ein guter Ort für einen Sonnenuntergang ist auch der Delicate Arch, von dem aus du eine gute Aussicht hast. Allerdings befinden sich zumeist zu dieser Zeit dort viele Touristen. Möchtest du dort Fotos schießen, ist unvermeidlich, dass dir Personen vor die Linse laufen.

Häufige Fragen und Antworten zum Arches Nationalpark

Was macht den Arches Nationalpark so besonders?

Das Besondere am Arches Nationalpark sind seine Steinbögen. Es gibt dort so viele Steinbögen wie nirgendwo anders auf der Welt. Aufgrund der Erosion bilden sich immer neue Steinbögen, während ältere Steinbögen zerfallen.

Was ist die beste Reisezeit für den Arches Nationalpark?

Die beste Reisezeit ist von April bis Juni und von Ende September bis Oktober. Dann sind die Temperaturen am besten zum Wandern.

Wie viel Zeit muss ich einplanen, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Park zu sehen?

Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Park solltest du mindestens fünf Stunden einplanen. Du kannst dann auf ein Auto nicht verzichten, da die Sehenswürdigkeiten weit auseinander liegen. Besser geeignet ist ein ganzer Tag.

Welche Übernachtungsmöglichkeiten gibt es im Arches Nationalpark?

Direkt im Arches Nationalpark gibt es nur einen Campingplatz im Devils Garden. Weitere Übernachtungsmöglichkeiten hast du im nahegelegenen Städtchen Moab. Dort gibt es Hotels, Motels und Campingplätze.

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