Death Valley Nationalpark

Death Valley Nationalpark: Ein Nationalpark der Superlative

Death Valley Nationalpark
0

Der Death Valley Nationalpark ist ein Nationalpark der Superlative und der Extreme: Es ist der heißeste, der trockenste und der am tiefsten gelegene Nationalpark der USA. Der Nationalpark befindet sich in Kalifornien, südöstlich der Sierra Nevada, in der Mojave-Wüste. Wer jetzt glaubt, dass es in dieser kargen Landschaft, im Tal des Todes, nicht viel zu sehen gibt, der irrt.

Der Death Valley Nationalpark ist durch Sanddünen, schneebedeckte Berge, Schluchten und vielfarbige Gesteinsschichten gekennzeichnet. Nicht umsonst war er Schauplatz zahlreicher Westernfilme. Im Nationalpark gibt es sogar eine artenreiche Tierwelt. Auch verschiedene Pflanzen gedeihen dort – immerhin wird von mehr als 1.000 verschiedenen Pflanzenarten berichtet.

Wer den Nationalpark besuchen möchte, sollte sich für die Zeit von November bis März entscheiden. Im Sommer ist es einfach zu heiß für Entdeckungstouren.

Steckbrief und Wissenswertes über den Death Valley Nationalpark

Death Valley Nationalpark
Death Valley Nationalpark

Hier sind die wichtigsten Fakten zum Death Valley Nationalpark:

  • Lage: US-Bundesstaat Kalifornien, südöstlich der Sierra Nevada, Mojave-Wüste
  • Größe: 12.000 Quadratkilometer
  • Nächste größere Stadt: Ridgecrest
  • Höchster Punkt: Telescope Peak mit 3.366 Metern über dem Meeresspiegel
  • Zahl der jährlichen Besucher: ca. 1,679 Millionen
  • Gründung: Oktober 1994
  • Öffnungszeiten: ganzjährig geöffnet
  • Tiefster Punkt: Badwater mit 85,5 Metern unter dem Meeresniveau

Der Death Valley Nationalpark gehört zu den jüngsten Nationalparks in den USA. Das Death Valley, das Tal des Todes, erhielt seinen Namen 1849 von zwei Gruppen von Reisenden, die mit 100 Wagen über den Old Spanish Trail fuhren und nach einer Abkürzung suchten. Sie fanden wochenlang keinen Ausweg aus dem Tal.

Die Reisenden mussten einige ihrer Ochsen schlachten und das Holz einiger Wagen als Brennholz verwenden, da sie keine Lebensmittelvorräte mehr hatten. Sie verließen das Tal über den Wingate Pass und ließen den Rest ihrer Wagen zurück. Eine Frau verabschiedete sich mit den Worten „Auf Wiedersehen, Tal des Todes“. Es gab unter den Reisenden jedoch nur ein Todesopfer, einen älteren, geschwächten Mann.

Wer den Park besuchen möchte, sollte unbedingt an die Sicherheit denken. Das Auto sollte vollgetankt werden, da es keine Möglichkeiten zum Tanken gibt. Weiterhin sollte genügend zum Trinken mitgenommen werden. Pro Tag und Person werden mindestens vier Liter Wasser empfohlen. Auch an eine Kopfbedeckung und Sonnencreme ist zu denken.

Anfahrt zum Death Valley Nationalpark

Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Death Valley Nationalpark zu erreichen. Im Park gibt es jedoch nur ein Besucherzentrum, Furnace Creek.

Zumeist wird der Death Valley Nationalpark über den Yosemite Nationalpark über Lone Pine und den California Highway 190 angesteuert.

Die US 95 verläuft auf der Ostseite in Nevada parallel zum Park, von Nord nach Süd. Sie schließt an die SR 267 in Scottys Junction, die SR 374 Beatty und die SR 373 Lathrop Wells an.

Wer vom Westen kommt, fährt über SR 14 und die US 395 nach Ridgecrest. Von dort aus geht es weiter in östliche Richtung auf die SR 178.

Im Norden geht es in Olancha auf den Highway 395 auf den Highway 190. Er führt über Lone Pine in den Nationalpark.

Wer aus Richtung Süden kommt, kann durch Baker über die I15 fahren. Nördlich von Baker verläuft die SR 127 nach Shoshone. Die SR 178 führt von Shoshone in den Nationalpark.

Die Anreise ist auch über Las Vegas möglich. Auf der Interstate 15 Süd wird die Ausfahrt Highway 160 West genommen. Nach einer Strecke von 96 Kilometern erreicht der Besucher Pahrump im US-Bundesstaat Nevada. Links wird auf die Bell Vista Road gebogen, die fünf Kilometer nördlich vom Highway 372 verläuft.

Die Death Valley Junction folgt nach 48 Kilometern. Rechts geht es auf den Highway 127. Der California Highway 190 ist nach etwa 100 Metern erreichbar und verläuft links. Der Besucher ist nach 50 Kilometern am Ziel und erreicht das Besucherzentrum Furnace Creek.

Öffnungszeiten

Das gesamte Jahr über ist der Death Valley Nationalpark geöffnet. Das Besucherzentrum Furnace Creek ist täglich von 08:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Das Besucherzentrum liegt am California Highway 190. Es ist 38 Kilometer vom Stovepipe Wells Village und 48 Kilometer von der Death Valley Junction entfernt.

Klima und Wetter

Der Death Valley Nationalpark ist ein Park der Extreme, was sich auch in den Temperaturen äußert. Das Tal des Todes ist eines der trockensten Gebiete der Erde, obwohl es nur wenige Kilometer vom Pazifischen Ozean entfernt ist.

Auf dem Weg vom Pazifischen Ozean regnen sich feuchte Winde an fünf Bergrücken ab. Sie streifen dann trocken über das Gebiet des Parks.

Das gesamte Jahr über ist es im Death Valley Nationalpark klar, trocken und sonnig. Wärmster Monat ist der Juli mit Höchsttemperaturen von ungefähr 46 Grad Celsius und Tiefsttemperaturen um 31 Grad Celsius.

Die kältesten Monate sind Dezember und Januar mit Höchsttemperaturen um 18 Grad Celsius und Tiefstwerten um 4 Grad Celsius.

Im Death Valley Nationalpark wurde am 10. Juli 1913 bei Greenland Ranch ein Temperaturrekord verzeichnet. Mit einer Temperatur von 56,7 Grad Celsius war das nicht nur der heißeste Tag im Gebiet des Parks, sondern auch auf der gesamten Erde seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Einige Meteorologen gehen jedoch davon aus, dass es sich um einen Beobachtungsfehler handelte. Sie sind der Meinung, dass mit einer Temperatur von 54,4 Grad Celsius der 17. August 2020 der heißeste Tag im Park und auf der gesamten Erde war. Diese Temperatur wurde mit einem automatischen Messsystem in Furnace Creek gemessen.

Die heißeste Nachttemperatur mit 41,7 Grad Celsius wurde am 12. Juli 2012 gemessen.

Im Juni, Juli und August werden täglich ungefähr 13 Sonnenstunden verzeichnet. Sonnenärmster Monat ist der Dezember mit ungefähr fünf Sonnenstunden am Tag.

Pro Monat werden nicht mehr als drei Regentage gezählt. Die regenärmsten Monate sind Mai und Juni mit jeweils nur einem Regentag. Hin und wieder kann es jedoch zu sintflutartigen Regenfällen kommen, die nicht zu unterschätzen sind.

Die Winter sind mild, doch kann es hin und wieder zu Winterstürmen kommen. Da milde Temperaturen herrschen, ist die Zeit von November bis März die beste Reisezeit. Im Sommer ist das Wetter für Entdeckungen im Park zu heiß.

Eintrittspreise

Wer mit einem privaten Fahrzeug und bis zu fünf erwachsenen Insassen anreist, muss einen Eintrittspreis von 30 US-Dollar zahlen und kann sieben Tage lang bleiben.

Für Motorradfahrer gilt ein Eintrittspreis von 25 US-Dollar für sieben Tage. Radfahrer und Fußgänger müssen 15 US-Dollar zahlen und können sieben Tage bleiben.

Wer sich den America The Beautiful Annual Pass sichert, zahlt 80 US-Dollar und kann den Pass ab Kaufdatum ein Jahr lang nutzen. Der Pass gilt für ungefähr 2.000 Nationalparks und Erholungsgebiete in den USA. Er kann für ein privates Fahrzeug mit bis zu fünf Erwachsenen genutzt werden. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren haben freien Eintritt.

Lage und Größe

Der Death Valley Nationalpark hat eine Fläche von mehr als 12.000 Quadratkilometern. Er liegt im US-Bundesstaat Kalifornien. Ein kleiner Teil des Nationalparks befindet sich auch im US-Bundesstaat Nevada.

Wer auf die Karte schaut, wird feststellen, dass der Nationalpark nicht weit vom pazifischen Ozean entfernt ist.

Der Death Valley Nationalpark liegt südöstlich der Sierra Nevada. Er liegt in der Mojave-Wüste, die den Nationalpark zu einem Ort der Extreme macht.

Geschichte des Death Valley Nationalparks

Das Gebiet des heutigen Death Valley Nationalparks entstand vor etwa drei Millionen Jahren. Kräfte im Inneren der Erde brachten Blöcke nach oben und schufen eine Landschaftsformation, in der sich Berge und Täler abwechseln.

Geologen schätzen, dass es in der Geschichte von Death Valley mindestens vier Perioden von aktivem Vulkanismus gab. Mindestens zweimal wurde die Gegend vergletschert. In drei bis vier Perioden in der Geschichte der Region lagerten sich Sedimente ab.

Schon vor ungefähr 9.000 Jahren war das Gebiet besiedelt. Die ersten Siedler waren indigene Stämme, zu denen Western-Shoshone-Indianer gehörten. Eine kleine Gruppe von ihnen sind die Timbisha-Shoshonen als südlichste geschlossene Stammesgruppe. Sie siedeln noch heute in der Nähe von Furnace Creek.

Etwa um 1849 erreichten Reisende das Tal, die ihm seinen Namen gaben. Die US-Regierung erklärte die Region 1933 zum National Monument.

Im Laufe der Zeit wurde das Gebiet des National Monuments stark erweitert. Seit Ende Oktober 1994 ist es ein Nationalpark.

Seit 1984 ist das gesamte Schutzgebiet Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Mojave and Colorado Deserts.

Der Nationalpark ist seit Februar 2011 ein Lichtschutzgebiet. Er ist das größte Lichtschutzgebiet der USA und das zweitgrößte Lichtschutzgebiet der Welt. Das bedeutet, dass die nächtliche Dunkelheit ein Schutzgut ist und nur eine geringe Lichtverschmutzung herrscht.

Wanderungen im Death Valley Nationalpark

Wanderungen im Death Valley Nationalpark
Wanderungen im Death Valley Nationalpark

Wanderungen sind im Death Valley Nationalpark möglich, doch gibt es nur wenige Wanderwege. Im Besucherzentrum Furnace Creek können Wanderer eine Karte und Informationsmaterial bekommen. Die Durchfahrt durch den Park mit dem Auto ist möglich. Dabei können Besucher verschiedene Sehenswürdigkeiten entdecken.

Die beste Zeit zum Wandern ist von Oktober bis April, da die Temperaturen in den Sommermonaten vor allem in den tieferen Lagen gefährlich heiß werden können. Vor allem bei großer Hitze sollten Wanderungen unter dem Meeresniveau und auf dem Salzsee vermieden werden.

In den Niederungen sind Wanderungen nur in den Wintermonaten zu empfehlen. Im Sommer sind Wanderungen auch in den Bergen möglich. Die Berge sind von Herbst bis zum Frühjahr zumeist mit Schnee bedeckt.

Wanderwege sind in verschiedenen Längen und mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden vorhanden.

Der Golden Canyon Interpretive Trail ist ein einfacherer Wanderweg und ist knapp zwei Kilometer lang. Kurze und einfache Wanderwege sind auch der 600 Meter lange Harmony Borax Works, der 800 Meter lange Salt Creek Interpretive Trail und der 1,6 Kilometer lange Wanderweg Natural Bridge.

Eine größere Herausforderung ist die acht Kilometer lange Tour zum Badwater Salt Flat. Auch der Mesquite Flat Sand Dunes Trail ist nicht so ganz einfach zu bewältigen. Er ist drei Kilometer lang und führt zur höchsten Düne.

Schwierig zu bewältigen ist auch der 13,5 Kilometer lange Weg zum Wildrose Peek. Wer eine gute Kondition und viel Zeit hat, entscheidet sich für den 22 Kilometer langen Weg zum höchsten Gipfel im Park, dem Telescope Peek.

Top Sehenswürdigkeiten im Death Valley Nationalpark

Der Death Valley Nationalpark verfügt über eine Vielzahl an landschaftlichen Sehenwürdigkeiten.

Badwater Basin

Das Badwater Basin liegt mehr als 85 Meter unter dem Meeresspiegel und ist der am tiefsten gelegene Ort in Nordamerika. Es gehört zu den am tiefsten gelegenen Orten der Welt. Es ist eine Landschaft aus verschiedenen Salzseen, die bei heißem Wetter nicht betreten werden sollten.

Nach starken Regenfällen kann sich auf den Salzflächen hin und wieder ein See bilden. Das ist ein atemberaubender Anblick für Besucher. Es lohnt sich jedoch nicht, weiter auf die Salzfläche zu gehen.

Gut für Fotos ist die Markierung am tiefsten Punkt im Nationalpark. Einen krassen Gegensatz bilden die Gipfel, die das Badwater Basin einrahmen.

Die fragile Salzkruste der Salzseen darf nicht betreten werden. Wanderer können daher nur auf Holzstegen laufen.

Zabriskie Point

Der Zabriskie Point ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Death Valley Nationalpark. Er ist von einem Labyrinth aus erodierten Badlands umgeben, die in zahlreichen Farben erstrahlen.

Der Aussichtspunkt bietet vor allem bei Sonnenauf- und -untergängen gute Fotomotive. Er ist leicht erreichbar, da er gut ausgeschildert ist und sich in der Nähe eines Parkplatzes befindet.

Bei den Gesteinsformationen handelt es sich um Sedimente des früheren Lake Zabriskie. Dieser See ist vor ungefähr 9 Millionen Jahren ausgetrocknet.

Dantes View

Für viele Besucher ist der 1.524 Meter hohe Dantes View der schönste Aussichtspunkt im Park. Er ist über eine Zufahrtsstraße erreichbar, die nur mit Fahrzeugen befahren werden darf, die kürzer als 7,5 Meter sind.

Der Dantes View ist Teil der Black Mountains. Er bietet einen schönen Rundumblick. Der Telescope Peak und das Badwater Basin sind von dort aus gut sichtbar.

Artist’s Drive

Die Artist’s Palette und der Artist’s Drive als Durchfahrt haben ihre Namen nicht umsonst erhalten. Mit ihren prächtigen Farben erinnert die Artist’s Palette tatsächlich an ein Kunstwerk. Durch die Oxydation von Metallen wie Eisen und Kupfer sind zahlreiche Farben entstanden, die im Sonnenlicht einen faszinierenden Anblick bieten.

Der Artist’s Drive ist 15 Kilometer lang und darf ebenfalls nur von Fahrzeugen befahren werden, die eine Länge von weniger als 7,5 Metern haben.

Devil’s Golf Course

Wer den Devil’s Golf Course besichtigt, bekommt tatsächlich den Eindruck, dass hier der Teufel Golf spielt. Eine Fläche aus Steinsalz ist durch Wind und Regen zu bizarren Spitzen erodiert.

Der Devil’s Golf Course ist nur über eine unbefestigte Zufahrtstraße erreichbar, die nach Regenfällen oft unpassierbar ist.

Harmony Borax Works

Harmony Borax Works ist ein geschichtsträchtiger Ort im Death Valley Nationalpark. Der Ort ist nach einem kurzen Spaziergang erreichbar. Er wurde berühmt für den Abbau von Borax, das von 20 Maultier-Teams zu den Gemeinden transportiert wurde.

Mesquite Flat Sand Dunes

Auf eine Höhe von fast 30 Meter steigen die Sanddünen von Mesquite Flat sanft an. Das einfallende Licht zaubert am Nachmittag Wellen und Muster. Wer nachtaktive Tiere sehen möchte, muss sich am frühen Morgen auf den Weg in die Dünen machen. Das Mondlicht lässt die Dünen magisch erscheinen.

Vorsicht: Wer in der Nacht unterwegs ist, sollte vor allem in den Sommermonaten vor Klapperschlangen auf der Hut sein.

Es ist zwar möglich, auf die Dünen zu laufen, doch ist es aufgrund der Schwierigkeiten im weichen Wüstensand nicht zu empfehlen.

Die Dünen werden manchem Besucher als Filmkulisse von Star Wars bekannt sein.

Hidden Valley

Wie der Name schon verrät, liegt das Hidden Valley etwas versteckt. Es befindet sich auf der westlichen Seite der Cottonwood Mountains in einer abgelegenen Gegend.

Im Tal sind die Überreste von einigen verlassenen Minen zu finden. Im Winter verwandelt sich das Tal mitunter in eine Schneelandschaft. Im Frühjahr wird es zu einer blühenden Landschaft mit vielen schönen Frühlingsblumen, doch im Sommer zeigt es kaum Vegetation.

Racetrack Playa

Die wandernden Felsen von Racetrack Playa sind berühmt. Auf einem Seebett, das fast das ganze Jahr über ausgetrocknet ist, hinterlassen die Felsen Spuren von Bewegungen. Zeugnisse der ausgestorbenen Mesquite-Springs-Kultur sind die 2.000 bis 3.000 Jahre alten Petroglyphen oberhalb der Quelle.

Die Ebene darf nicht befahren werden, auch wenn sie Racetrack heißt. Die empfindliche Oberfläche könnte verletzt werden.

Scotty’s Castle

Scotty’s Castle ist eine Villa im spanischen Stil, die eine Geschichte erzählt. Kostümierte Park-Ranger spielen die Geschichte des Schwindlers Walter Scott und seines Herrn, des Millionärs Albert Johnson, nach.

Walter Scott überredete Johnson, im Death Valley in eine imaginäre Goldmine zu investieren und einen Landsitz zu errichten. Die beiden reisten ins Death Valley, wo sich gar keine Mine befand. Johnson hatte den Schwindel durchschaut.

Da dem kranken Johnson das warme, trockene Klima guttat, zahlte er weiter und die beiden wurden Freunde. Johnson kam regelmäßig ins Death Valley, um sich zu erholen.

Ubehebe Crater

Der Ubehebe Crater hat ungefähr einen Kilometer Durchmesser und ist etwa 230 Kilometer tief. Es handelt sich um ein Maar, das vor ungefähr 800 Jahren durch vulkanische Aktivität entstand. Rund um den Kraterrand können Wanderer weitere kleine Krater sehen.

Flora und Fauna im Death Valley Nationalpark

Flora und Fauna im Death Valley Nationalpark
Flora und Fauna im Death Valley Nationalpark

Der Death Valley Nationalpark ist ein Beispiel, dass die Wüste lebt. Es gibt mehr als 1.000 Pflanzenarten im Park, von denen 23 endemisch sind und nur im Death Valley Nationalpark vorkommen.

Die Flora variiert, abhängig von den Höhenlagen und vom Gebiet. Vereinzelt wachsen Melde, die auch in Deutschland als Unkraut bekannt ist, sowie Mimosen (Prosopis), in den Tälern. Auch der Kreosotbusch und verschiedene Sträucher wachsen dort.

Um zu überleben, haben sich die Pflanzen angepasst. Die Wurzeln der Melde können bis zu 15 Meter lang werden. Für eine verminderte Verdunstung durch Sonnenlicht sind die Blätter der Pflanze Atriplex hymenelytra an ihrer Oberfläche mit Salz bedeckt.

In den Höhenlagen sind Langlebige Kiefer, Biegsame Kiefer und Josua-Palmlilien angesiedelt. Salzkräuter rollen als Sträucher frei im Wind herum.

Auch Tiere sind im Death Valley Nationalpark heimisch. Es gibt ungefähr 400 verschiedene Arten, darunter
– 307 Vogelarten
– 51 Säugetierarten
– 36 Reptilienarten
– 3 Amphibienarten.

Hin und wieder sind einzelne Kojoten zu beobachten, die ziemlich mager sind und den Park durchstreifen. Sie können sich von fast allen im Park lebenden Kleintieren und von Pflanzen ernähren.

Weitere Säugetiere, die Besucher mit etwas Glück sehen können, sind Rotluchse, Maultierhirsche, Pumas, Dickhornschafe und Kitfüchse. Schlangen werden nur in der Nacht aktiv. Am Tage sind ziemlich häufig Eidechsen zu sehen.

Zugvögel machen auf ihrer Durchreise im Death Valley Nationalpark Station. Ibisse, Schwalben und Stockenten sind vor allem im Frühjahr zu beobachten. Der Große Rennkuckuck lebt das gesamte Jahr über im Park.

Sogar einige Fische, die zu den Karpfenartigen zählen, leben im Death Valley Nationalpark.

Campingplätze und Übernachtungsmöglichkeiten im Death Valley Nationalpark

Wer im Death Valley Nationalpark übernachten möchte, kann sich auf usa.unterkuenfte umschauen.

Der einzige große Campingplatz im Nationalpark ist der Furnace Creek Campground. Er verfügt über 140 Stellplätze mit fließendem Wasser und Toiletten. Reservierungen über Internet und Telefon sind nur vom 15. Oktober bis zum 15. April möglich. Der Campingplatz ist auch im Sommer geöffnet.

Der Campingplatz befindet sich ungefähr 60 Meter unter dem Meeresniveau. Buchungen können bis sechs Monate, für Gruppen auch bis zu elf Monate im Voraus erfolgen.

Darüber hinaus gibt es noch einige kleine Campingplätze, von denen einige aufgrund der großen Hitze im Sommer, andere aufgrund von Schneefällen im Winter geschlossen sind.

Hotels gibt es direkt im Nationalpark nicht, doch gibt es Hotels in Lone Pine, Stovepipe Wells und Ridgecrest.

Häufige Fragen und Antworten zum Death Valley Nationalpark

Wie heiß wird es im Death Valley Nationalpark?

Im Sommer können die Temperaturen mitunter die 50-Grad-Marke erreichen. In der Zeit von Mai bis September wird es nie kälter als 30 Grad Celsius. Im Winter können die Temperaturen bei 18 Grad Celsius liegen.

Was macht den Death Valley Nationalpark schützenswert?

Schützenswert ist der Death Valley Nationalpark, da es sich um ein Lichtschutzgebiet handelt. Die nächtliche Dunkelheit ist ein schützenswertes Gut. Der Park ist auch aufgrund seiner Landschaftsformationen, die durch Salzseen und farbenprächtige Sedimentablagerungen geprägt ist, sowie aufgrund der Flora und Fauna schützenswert.

Wie ist das Klima im Death Valley Nationalpark?

Das gesamte Jahr über ist das Klima im Death Valley Nationalpark trocken. Im Sommer wird es sehr heiß, während die Temperaturen im Winter immer noch mild sind.

Erhalte Updates direkt auf dein Endgerät, melde dich jetzt an.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.