Grand Canyon

Die Mutter aller Schluchten

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Zu den größten Naturwundern der Erde gehört zweifellos der Grand Canyon mit dem Grand Canyon Nationalpark. Die Schlucht der Superlative ist bis zu 1.800 Meter tief und wird auch als Mutter aller Schluchten bezeichnet.

Der Grand Canyon ist seit 1979 Teil des UNESCO-Weltnaturerbes. Nationalpark ist der Grand Canyon schon seit über 100 Jahren. Wer ihn entdecken möchte, sollte genügend Zeit mitbringen. Eine großzügige Wanderung im Canyon-Gebiet verlangt eine gute Kondition. Wer weniger Zeit hat, entscheidet sich für einen Rundflug mit dem Helikopter.

In jedem Jahr zieht der Nationalpark mehr als fünf Millionen Besucher an. Der Nationalpark hat viele schöne Gebiete. Am häufigsten wird der South Rim von Touristen frequentiert. Auch der North Rim hat einiges zu bieten.

Die schönste Zeit am Grand Canyon ist ein Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang. Du solltest unbedingt darauf achten, dass das Wetter mitspielt. Die Klippen begeistern dann mit einem einzigartigen Farbenspiel. Ein Helikopterrundflug ist eine gute Gelegenheit, um möglichst viel von dieser beeindruckenden Landschaft zu sehen.

Der spektakuläre Abgrund im Nordwesten von Arizona zieht Jahr für Jahr mehr als 5 Millionen Besucher an. Durch die grandiose Schlucht schlängelt sich der Colorado River. Der Grand Canyon Nationalpark bietet gute Gelegenheiten für verschiedene Aktivitäten wie Wandern oder Bootstouren auf dem Colorado River.

Colorado River
Der Colorado River schlängelt sich durch den Grand Canyon

Eine Schlucht mit beeindruckender Geschichte

Der Grand Canyon kann auf eine Geschichte von vermutlich mehr als 70 Millionen Jahren zurückblicken. Zu dieser Zeit entstanden auch die Rocky Mountains. Die Schichtenabfolge der Felsenlandschaft lässt darauf schließen, dass sich das Colorado-Plateau aus dem Meer heraushob.

Die Gesteinsformation entstand durch Ablagerungen, von denen die älstesten auf 1.840 Milliarden Jahre datiert werden. Das Einzugsgebiet des Colorado River entstand nach Ansicht der meisten Geologen vor ungefähr 40 Millionen Jahren. Der Grand Canyon selbst ist vermutlich nicht viel älter als sechs Millionen Jahre.

Damit sich ein Fluss wie der Colorado River durch ein Gebiet schlängeln kann, benötigt er Angriffsfläche. Diese Angriffsfläche bekam er mit dem Colorado-Plateau. Durch tektonischen Druck im Erdinneren stießen zwei Erdplatten zusammen. Das Land wurde angehoben. Die Gesteinsschichten blieben bei dieser Anhebung nahezu unberührt. Sie sind noch immer waagerecht gelagert.

Der Colorado River – ein Fluss bahnt sich seinen Weg

Das Colorado-Plateau war noch vor etwa sechs Millionen Jahren eine flache Wüste aus Sandstein. Schmelzwasserströme trieben dann die ersten Rinnen durch das Plateau. Durch dieses Schmelzwasser wurde der Colorado River gespeist.

Der Fluss entspringt in einer Höhe von 3.000 Metern. Das Gefälle und das Schmelzwasser verleihten dem Colorado River genug erosive Kraft, um sich durch das Plateau zu fräsen. Durch die Anhebung des Plateaus waren Bruchzonen entstanden, an denen der Fluss das Gestein schneller abtragen konnte.

Noch immer hat der Fluss eine enorme erosive Kraft. Seitdem sich der Golf von Kalifornien vor etwa 5,3 Millionen Jahren öffnete, gewann der Fluss an Erosionskraft. Mit seiner enormen Fließgeschwindigkeit grub er sich bis ins Grundgestein ein. Auf seinem Weg zum Meer nimmt er Sand, Gesteinsbrocken und Geröll mit.

Der Colorado River ist mit einer Länge von 2.333 Kilometern der größte und bedeutendste Fluss im Südwesten von Nordamerika. Sein Einzugsgebiet misst 635.000 Quadratkilometer.

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Der Colorado River gilt als der größte und bedeutendste Fluss im Süden von Nordamerika

Die imposanten Gesteinsformationen des Grand Canyon

Die waagerechten Gesteinsschichten des Plateaus leisteten unterschiedlichen Widerstand gegen die Kraft des Colorado River. Da die weicheren Schichten nachgaben, unterhöhlten sie die härteren, darüber liegenden Schichten.

Nahezu senkrechte Felswände entstanden, da die härteren Schichten stehen blieben. So konnten sich im Laufe der Zeit die treppenförmigen Hänge herausbilden, die dem Grand Canyon sein charakteristisches Aussehen verleihen.

Die erste Besiedlung

Im Bereich des Grand Canyon lebten bereits vor mehr als 3.000 Jahren Menschen. Zeugnisse aus dieser Zeit sind Speerspitzen der Desert Culture Indianer. Sie waren Jäger und Sammler und konnten bereits Körbe und Sandalen herstellen.

Die Anasazi siedelten sich vor ungefähr 2.000 Jahren in diesem Gebiet an und bauten in den Felsformationen ihre Behausungen. Felszeichnungen zeugen von dieser Zeit. Die Anasazi verschwanden ungefähr vor 700 Jahren wieder aus dem Gebiet.

Als Nachfahren der Anasazi siedelten sich die Hopi-Indianer auf dem Gebiet des Grand Canyon an. Weitere Indianerstämme folgten. Noch heute leben Havasupai-Indianer im Canyon-Gebiet.

Felsmalereien der Anaszi Indianer
Felsmalereien der Anaszi Indianer, die vor über 2000 Jahren entstanden

Erforschung des Gebiets und Entstehung des Nationalparks

Der Spanier Garcia Lopez de Cardenaz kam im September 1540 mit einer Gruppe von Soldaten und Führern der Hopi-Indianer erstmals in das Gebiet des Grand Canyon, um im Auftrag von Francisco Vásquez de Coronado die sagenumwobenen sieben Städte von Cibola zu erforschen. Aufgrund von Wassermangel wurde der Grand Canyon als wertlos erachtet.

Nach mehr als 200 Jahren kamen 1776 zwei spanische Priester auf der Suche nach dem Weg nach Santa Fe in das Gebiet. Der Mormone Brigham Young kam 1850 mit den ersten Siedlern in das Gebiet, um Wege für die Flussüberquerung zu finden. Die Siedler fanden aufgrund guter Beziehungen zu den Indianern Pierce Ferry und Lee’s Ferry als Orte für die Flussüberquerung.

Die erste wissenschaftliche Expedition fand im Mai 1869 unter John Wesley Powell in Holzbooten statt. Powell wiederholte die Tour zwei Jahre später, um Karten und Berichte zu erstellen.

Der Grand Canyon wurde Ende der 1880er Jahre als touristisches Ziel entdeckt und erhielt 1901 eine direkte Anbindung an die Eisenbahn. Unter US-Präsident Theodore Roosevelt, der sich häufig in dem Gebiet aufhielt, wurde der Grand Canyon im Januar 1808 zum National Monument erklärt. Im Februar 1919 wurde das Gebiet zum Nationalpark erklärt und unter Schutz gestellt.

Der Nationalpark wurde zuletzt 1975 erweitert. Er wurde 1979 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen und hat eine Größe von 4.900 Quadratkilometern.

Wo liegt der Grand Canyon?

Der Grand Canyon erstreckt sich über ungefähr 450 Kilometer und befindet sich im US-Bundesstaat Arizona. Er liegt größtenteils im Grand Canyon Nationalpark, der seit 1979 Teil des Weltnaturerbes der UNESCO ist.

Im Norden Arizonas erstreckt sich die legendäre Schlucht von Nordosten nach Westen. Sie trennt den Arizona Strip im Nordwesten von Arizona vom restlichen Teil des Bundesstaates.

Trotz der Weite und Tiefe der Schlucht gibt es im Canyon-Gebiet keine Brücken. Nur östlich des Nationalparks befinden sich Straßen, über die Nord- und Südufer des Colorado River erreichbar sind.

Trotz seiner beachtlichen Länge ist der Grand Canyon nur 6 bis 30 Kilometer breit. 350 Kilometer liegen innerhalb des Nationalparks.

Das Tal gliedert sich in die drei Bereiche Südrand (South Rim), Nordrand (North Rim) und Innere Schlucht (Inner Canyon). Die meisten Besucher zieht der South Rim an.

Der Grand Canyon Nationalpark

Die eigentliche Touristenattraktion ist der Grand Canyon Nationalpark. Er ist durch eine bis zu 1,6 Kilometer tiefe Schlucht geprägt, die in Millionen Jahren durch den Colorado River geschaffen wurde.

In jedem Jahr kann der Nationalpark mehr als 5 Millionen Besucher verzeichnen. Im Nationalpark sind der Südrand und der Nordrand die wichtigsten Attraktionen für Touristen.

Wer den Nationalpark erkunden möchte, kann das zu Fuß, aber auch mit dem Helikopter oder im Rahmen einer Bustour. Verschiedene Aktivitäten werden für die Besucher angeboten. Bootstouren auf dem Colorado River gehören dazu.

Direkt im Nationalpark befinden sich verschiedene Hotels und Ferienwohnungen. Auch das Zelten ist im Nationalpark möglich.

Wer viel sehen möchte und genügend Zeit hat, sollte den Nationalpark erwandern. Dabei gibt es zahlreiche Gelegenheiten für tolle Landschaftsfotos. Im Nationalpark befinden sich viele Aussichtspunkte, die sich gut für einen Zwischenstopp eignen.

Den Grand Canyon entdecken – Norden, Süden oder doch Westen?

Möchtest du den Grand Canyon entdecken, wirst du dich vielleicht fragen, ob du den Nordrand (North Rim) oder den Südrand (South Rim) wählen solltest. Wie Parkranger ermittelt haben, entscheiden sich ungefähr 90 Prozent der Besucher für den Grand Canyon Südrand (South Rim), während nur 10 Prozent den Grand Canyon Nordrand (North Rim) wählen.

Die beiden Schluchtränder liegen nur etwa 16 Kilometer voneinander entfernt. Möchtest du beide Seiten entdecken, musst du eine Schleife von ca. 354 Kilometern zurücklegen, um zur anderen Seite zu kommen. Eine Alternative zum Mietwagen ist der Transcanyon Shuttle. Er verkehrt von Mai bis November täglich zwischen Bright Angel Lodge am South Rim und Grand Canyon Lodge am North Rim.

Die Fahrt mit dem Shuttle dauert etwa viereinhalb Stunden. Du kannst auch wandern und dann dein Gepäck mit dem Shuttle vorausschicken. Die Fahrt kostet etwa 25 Dollar.

Der Grand Canyon North Rim (Nordrand)

Der Nordrand des Grand Canyon (North Rim) ist die ruhigere Seite und liegt etwa 300 Meter höher als der Südrand. Das Ökosystem ist aufgrund der größeren Niederschlagsmengen völlig anders als am Südrand. Der Nordrand ist im Winter niederschlagsreicher. Das Gebiet ist daher in jedem Jahr vom 15. Oktober bis zum 15. Mai gesperrt.

Grand Canyon North Rim
Blick vom Grand Canyon North Rim

Der North Rim wird nicht so stark wie der South Rim von Touristen frequentiert, doch ist er landschaftlich zumindest genauso schön. Er wird diejenigen begeistern, die sich für die Natur interessieren und die Ruhe genießen möchten. Dieser Bereich ist weit entfernt von der Hektik des Südrandes und vermittelt tatsächlich das Gefühl eines Nationalparks.

Aufgrund der alpinen Umwelt wird der Besucher bei einer Tour durch diese Region eher an die Alpen erinnert. Er begeistert mit einer schönen Natur, mit ausgedehnten Wiesen, Espenhainen und Ponderosa-Kiefern. In diesem Gebiet gibt es nur eine Lodge. Eine weitere Lodge befindet sich auf dem Weg vom Jacob Lake zum Nordrand.

Die Auswahl an Aktivitäten ist am Nordrand geringer als am Südrand. Der Nordrand ist jedoch richtig für dich, wenn du die Schlucht entspannt und individuell, ohne Massenströme von Touristen, erkunden möchtest.

Wer den North Rim mit dem Auto vom Grand Canyon Village erreichen möchte, muss eine Fahrzeit von 5 Stunden einplanen. Die Luftlinie beträgt nur 15 Kilometer.

Der Grand Canyon South Rim (Südrand)

Eines der meistbesuchten Gebiete der Erde und der größte Besuchermagnet im Grand Canyon National Park ist der Grand Canyon Südrand (South Rim). 90 Prozent der Touristen, die den Grand Canyon erkunden möchten, wählen den South Rim als Ziel. Er zählt zu den meistbesuchten Touristenattraktionen der Welt.

Grand Canyon South Rim
Blick vom Grand Canyon South Rim

Der Südrand bietet die atemberaubendsten Ausblicke auf die einzigartige Schlucht. Das Grand Canyon Village am Südrand ist das Zentrum für Aktivitäten. Es befindet sich in der Nähe des Südeingangs des Parks und liegt auf einer Höhe von 2.133 Metern über dem Meeresspiegel.

Das Grand Canyon Village ist ganzjährig geöffnet. Hier befinden sich die meisten Hotels im Grand Canyon. Du hast von dort auch die besten Ausblicke auf die spektakuläre Schlucht. Gelegenheiten zum Camping bietet der Mather Campground.

Im Grand Canyon Village befindet sich das Besucherzentrum, in dem du dich vor deinen Aktivitäten informieren kannst. In der Nähe gibt es auch eine Einkaufsmöglichkeit. Das Village befindet sich in der Nähe des Südeingangs und ist nicht weit von Tusayan in Arizona entfernt.

Der Desert View Watchtower im Grand Canyon
Der Desert View Watchtower im Grand Canyon

Westlich vom Grand Canyon Village befindet sich die Hermit’s Rest Road, die nur vom 1. März bis 30. November mit kommerziellen Reisebussen und Park-Shuttlebussen befahren werden kann. Eine Stärkung in Form von Snacks und verschiedene Souvenirs gibt es am Hermit’s Rest, dem Ende der 16 Kilometer langen Panoramastraße.

Atemberaubende Ausblicke bietet auch der Desert View Drive vom Canyon Village in Richtung Osten, der mit allen Fahrzeugen befahrbar ist. Das Tusayan Museum and Ruins informiert mit verschiedenen archäologischen Funden über die Geschichte des Gebiets. In der Nähe befinden sich auch kleine Geschäfte, Snackshops, eine Tankstelle und Souvenirläden. Camping ist auf dem Desert View Watchtower möglich. Er kann nicht vorreserviert werden.

Der Grand Canyon Westrim (Westrand)

Der West Rim erstreckt sich über das Hualapai Indianerreservat und befindet sich im Westteil des Südrandes vom Grand Canyon. Der berühmte Grand Canyon Skywalk und der Grand Canyon West Airport befinden sich hier.

Der Skywalk gehört zu den wichtigsten Touristenattraktionen im Grand Canyon Nationalpark.

In seiner Landschaft und Geologie unterscheidet sich der Westrand deutlich vom Südrand und vom Nordrand. Hier befindet sich weniger Wald als in der restlichen Umgebung.

Der Westrand befindet sich näher an Las Vegas als das Grand Canyon Village. Die beiden Orte werden durch eine 32 Kilometer lange Schotterstraße miteinander verbunden. Sie führt durch den malerischen Joshua Tree Wald.

Für den Grand Canyon West fällt eine Eintrittsgebühr an. Eine zusätzliche Gebühr wird für den Skywalk erhoben. Am West Rim werden verschiedene Aktivitäten angeboten. Dazu gehören Hummer-Fahrten, Bootsfahrten auf dem Colorado River, Indianershows und ein Indianerdorf. Die Dude Ranch befindet sich hier.

Grand Canyon Aussichtspunkte und Sehenswürdigkeiten

Die meisten Aussichtspunkte im Grand Canyon befinden sich am Südrand. Es gibt nur wenige Aussichtspunkte, von denen aus du den Colorado River sehen kannst. Allerdings hast du von jedem Aussichtspunkt einen wundervollen Blick auf die einzigartige Schlucht.

Grand Canyon
Der Grand Canyon gilt als echtes Naturwunder und zieht Touristen aus aller Welt an

An der Hermit Road befinden sich die meisten Aussichtspunkte. Der Maricopa Point eröffnet die Serie an Aussichtspunkten, die vom Hermits Rest beendet wird. Die Hermit Road ist in der Hauptreisezeit vom 1. März bis 30. November gesperrt. Du kannst jedoch mit einem Hop-on-Hop-off-Bus fahren und die verschiedenen Aussichtspunkte erreichen. Die Fahrt ist sogar kostenlos. Zum Preis von 32 Dollar pro halben Tag kannst du dir am Grand Canyon Visitor Center auch ein Fahrrad mieten.

Die Aussichtspunkte können zu Fuß bei einer Wanderung erkundet werden. Sie werden aber auch bei einer Tour mit dem Shuttle Bus angesteuert. Empfehlenswert sind Mather Point, Maricopa Point, Hopi Point, Pima Point und The Abyss.

  • Der Mather Point ist vielleicht der schönste Aussichtspunkt. Er befindet sich direkt am Besucherzentrum im Grand Canyon Village.
  • Einen schönen Blick auf die Schlucht bietet dir auch der Yavapai Point. Das kleine Museum in der Nähe des Aussichtspunkts informiert über die Geologie des Grand Canyon.
  • Für Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge ist der Hopi Point ein beliebter Aussichtspunkt.
  • Eine gute Sicht auf den Colorado River bietet der Pima Point. Mit etwas Glück kannst du den Fluss dort auch hören.

Ein schöner Wanderweg zwischen den beiden Punkten ist der South Rim Trail. Er führt vom Hermits Rest bis zum Visitor Center. Auch der Bright Angel Trail ist ein beliebter Wanderweg.

Weitere Aussichtspunkte befinden sich am Desert View Drive. Einen Panoramablick hast du vom Desert View Point und vom Grand View Point. Der Watchtower bietet vor allem bei Sonnenuntergang einen schönen Blick.

Eine kleine Sehenswürdigkeit ist schon das Grand Canyon Village. Hier ziehen Häuser die Aufmerksamkeit der Besucher an. Das Lookout Studio und das El Tovar Hotel bieten einen schwindelerregenden Anblick.

Wandern im Grand Canyon

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Der Grand Canyon eignet sich optimal zum Wandern und bietet zahlreiche Wanderwege mit atemberaubenden Aussichtspunkten

Die beste Zeit zum Wandern im Grand Canyon ist von Mai bis Oktober. Du bist dann nicht allein, denn auf den beliebtesten Wanderwegen sind an den Wochenenden um die 1.000 Wanderer unterwegs. Den Colorado River haben bislang jedoch nur wenige Wanderer bei ihren Touren gesehen. Um ihn zu entdecken, musst du durch raues Gelände und zum Teil durch extreme Hitze wandern.

Die berühmteste Wandertour nennt sich R2R, von Rim zu Rim. Du solltest dafür etwa zwölf Stunden Zeit einplanen. Der Bright Angel Trail ist der beliebteste Wanderweg. Er ist 14,5 Kilometer lang und erfordert etwa vier Stunden Zeit. Pause kannst du in den verschiedenen Rasthäusern machen. Deinen Wasservorrat füllst du an einer der Trinkwasserstationen auf. Deine Tour beginnst du am Grand Canyon Village. Auf dem Trail sind auch Mulis unterwegs, die Touristen bequem in die Tiefe befördern.

Blick vom Yaki Point auf den Grand Canyon
Blick vom Yaki Point auf den Grand Canyon

Schöne Einblicke in den Canyon bietet der South Kaibab Trail, der 11 Kilometer lang ist. Er befindet sich nahe dem Yaki Point. Da er kürzer ist, wird er von geübten Wanderern meistens für den Abstieg genutzt. Den flacheren Bright Angel Trail nutzen die Wanderer für den Aufstieg.

Da Auf- und Abstieg mit Strapazen verbunden sind, rät die Parkverwaltung davon ab, beides an einem Tag zu bewältigen. Übernachten kannst du in der Phantom Ranch. Du solltest dich rechtzeitig dafür anmelden.

Planst du eine mehrtägige Wandertour, solltest du dich rechtzeitig bemühen, bevor du in das Gebiet fährst. Da diese Touren äußerst beliebt sind, entscheidet das Los, ob du eine Genehmigung bekommst. Du kannst auf solchen Touren in einer Lodge oder auf einem Zeltplatz übernachten.

Wandern mit dem Muli

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Mulis bieten dir eine große Unterstützung bei den oftmals sehr anstrengenden Wandertouren

Die Wandertouren verlangen dir ziemlich viel ab. Du brauchst eine gute Kondition. Glaubst du, dass du den Anforderungen von Hitze und unwegsamem Gelänge nicht gewachsen bist, kannst du ein Stück der Strecke oder die gesamte Strecke zum Tal entspannt auf dem Rücken eines Mulis zurücklegen.

Touren mit Mulis werden auf dem Bright Angel Trail angeboten. Du solltest schon rechtzeitig von Deutschland aus buchen. Für deine Tour solltest du genügend Verpflegung einpacken.

Der Skywalk im Grand Canyon

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Der Skywalk gilt als der spektakulärste Aussichtspunkt im Grand Canyon

Der spektakulärste Aussichtspunkt im Grand Canyon ist der Grand Canyon Skywalk. Er befindet sich nicht am Grand Canyon Südrand, sondern etwas außerhalb des Nationalparks, am Westrand (West Rim). Er ist in einem der Stammesgebiete der Hulapai-Indianer gelegen. Der Grand Canyon Skywalk gehört zu den wichtigsten Touristenattraktionen des Grand Canyon.

Die hufeisenförmige Rundbrücke aus Stahl und Glas liegt 1.200 Meter über dem Grund des Grand Canyon und ragt etwa 25 Meter über den Abgrund hinaus. Du hast vom Grand Canyon Skywalk jedoch keinen Blick in eine Tiefe von mehr als einem Kilometer. Lediglich 300 Meter kannst du von dort in die Tiefe blicken. Dennoch ist der Skywalk eine atemberaubende und schwindelerregende Erfahrung.

Fotografieren ist vom Skywalk aus verboten. Auch Fotos mit dem Handy sind nicht erlaubt. Der Rundblick vom Skywalk auf den Colarado River und auf den Canyon ist unvergesslich. Der Gang über den Skywalk dauert etwa zehn Minuten. Du musst dafür 69 Dollar bezahlen. Für einen Schnappschuss kommen weitere 14 Dollar hinzu.

Bist du schwindelfrei, kannst du ein paar Kilometer weiter einen Seitenarm des Grand Canyon mit einer Zipline überqueren. Du schwebst mit einer Geschwindigkeit von 70 km/h in einer Höhe von 300 Metern durch die Landschaft. Dieser Nervenkitzel kostet 79 Dollar.

In der Nähe des Skywalk befinden sich die Dude Ranch und ein Indianerdorf. Es gibt dort auch verschiedene Souvenirläden. Du kannst Bootsfahrten oder Hummerfahrten von dort aus unternehmen.

Nichts für schwache Nerven: Riverrafting auf dem Colorado River: Hast du starke Nerven und liebst du das Abenteuer, wirst du dich für Riverrafting auf dem Colorado River begeistern. Du musst rechtzeitig buchen, da diese Freizeitaktivität schnell ausgebucht ist. Die Touren dauern einen Tag, zwei Tage, drei Tage, fünf Tage, aber auch mehrere Wochen.

Alle wichtigen Infos auf einen Blick

Anreise

Die Anreise zum Südrand ist mit dem Flugzeug über Las Vegas, Phoenix und Flagstaff möglich. Mit dem Auto kann die Anreise über den Arizona Highway 64 North erfolgen. Sie ist auch über den Osten über die AZ64 West möglich. Mit dem Bus erfolgt die Anreise mit Greyhound oder Nava Hopi Tours ex Flagstaff. Wer mit der Bahn anreisen will, fährt mit Grand Canyon Railroad ex Williams.

Wer zum Nordrand gelangen möchte, fährt mit dem Auto die AZ67.

Der West Rim ist mit dem Auto von Kingman erreichbar. Die Fahrt erfolgt von der Stockton Hill Road über die Pierce Ferry Road und die Diamond Bar Road. Die Fahrt dauert eine Stunde und 40 Minuten.

Öffnungszeiten und Saison

Der South Rim ist das ganze Jahr über rund um die Uhr geöffnet. In den Wintermonaten müssen Besucher jedoch mit Einschränkungen rechnen. Saison für den North Rim ist von Mitte Mai bis Mitte Oktober. Die übrige Zeit des Jahres ist er geschlossen. Abhängig von der Witterung können sich die Saisonzeiten verschieben.

Eintrittspreise

Der Eintritt für den Grand Canyon Nationalpark gilt sieben Tage lang für den South Rim und den North Rim. Bei schlechtem Wetter kann keine Rückerstattung des Eintrittspreises erfolgen.

Für ein kommerzielles Fahrzeug mit allen Passagieren liegt der Eintritt bei 35 Dollar. Wer mit dem Motorrad kommt, zahlt inklusive Beifahrer 30 Dollar. Wanderer, Radfahrer und diejenigen, die mit dem Shuttle-Bus fahren, zahlen 20 Dollar. Gesonderte Tarife gelten für organisierte Gruppen.

Für den Westr Rim werden verschiedene Pakete angeboten. Für Erwachsene kostet das Hualapai Legacy Package 47 Dollar. Im Preis sind Fahrten mit dem Shuttle zu allen drei Besichtigungspunkten Eagle Point, Guano Point und Hualapai Ranch enthalten.

Annual Pass

Der America the Beautiful Annual Pass ist ein Jahrespass, der 80 Dollar kostet. Ab Kaufdatum ist er ein Jahr lang gültig. Er bietet Zugang zu 2.000 Nationalparks und Erholungsgebietem. Die Eintrittsgebühr gilt für den Fahrer und alle Passagiere in einem privaten Fahrzeug. Für Kinder unter 16 Jahren ist der Eintritt frei.

Der Kauf des Passes lohnt sich bereits für alle, die mindestens vier Nationalparks besuchen möchten. Der Pass ist bei vielen Reiseveranstaltern und in zahlreichen Geschäften erhältlich. Er gilt nicht für das West Rim/Hualapai Indianerreservat.

Park Shuttle und Transportation Service

Wer der Umwelt zuliebe bei einem Besuch im Grand Canyon Nationalpark auf das Auto verzichten möchte, kann den Shuttle Service nutzen.

Am South Rim stehen vier verschiedene Routen zur Auswahl. Der Shuttle steuert auch verschiedene Punkte an, die für den normalen Autoverkehr nicht zugelassen sind.

Der Hiker Shuttle fährt am North Rim zweimal am Tag zwischen Grand Canyon Lodge und North Kaibab Trailhead.

Die fünfstündige Fahrt zwischen North Rim und South Rim ist mit dem Trans-Canyon-Shuttle möglich. Die Nutzer können die faszinierenden Eindrücke der Landschaft besser genießen als mit dem Auto. Die einfache Fahrt kostet 80 Dollar, während Hin- und Rückfahrt, zusammen gebucht, 150 Dollar kosten.

Camping

Das Camping ist nur an den dafür ausgebauten Plätzen möglich. Aufgrund der stark begrenzten Kapazitäten sind die Plätze vor allem in den Sommermonaten schnell ausgebucht.

Klima

Die Temperaturen am South Rim liegen im Sommer zwischen 10 und 27 Grad Celsius. Im Winter bewegen sie sich zwischen 0 und -18 Grad Celsius.

Da der North Rim höher gelegen ist, sind die Temperaturen dort meistens um 5,5 Grad niedriger als am South Rim. In den Sommermonaten regnet es an den Nachmittagen häufig. Im Winter ist vor allem am Nordrand mit Schnee zu rechnen.

Grand Canyon schneebedeckt
Der Grand Canyon schneebedeckt

Der West Rim zeichnet sich durch eine geringere Höhe aus. Daher ist es hier wärmer als an den übrigen Gebieten. Das Wetter ist hier in der kühleren Jahreszeit besser. Der Sommer kann unerträglich heiß und staubig sein.

Flora und Fauna

Der Grand Canyon gliedert sich aufgrund seiner Höhenunterschiede und seiner Weite in fünf Klimazonen. In den dichten Wäldern in den höheren Lagen leben Pumas und Kojoten.

Sträucher und Kakteen prägen in den tieferen, heißeren Lagen das Landschaftsbild. Hier fühlen sich Kojoten, Eselhasen, Echsen, Dickhornschafe, Kängururatten und andere Nagetiere, aber auch Klapperschlangen wohl.

Der Colorado River im Tal des Canyons ist Lebensraum für Regenbogenforellen, Frösche, Reiher, Taucher und andere Tiere.

10 Tipps für den Grand Canyon Besuch

Wer einen Besuch des Grand Canyon zu einem unvergesslichen Erlebnis machen möchte, sollte die folgenden 10 Tipps beherzigen.

Tipp 1: Einen Annual Pass kaufen

Der Kauf des Annual Passes lohnt sich nicht nur für den Grand Canyon, da der Pass auch für viele andere Nationalparks gilt. Wer bereits Eintritt für verschiedene Nationalparks bezahlt hat, kann die Belege dafür beim Kauf des Annual Passes vorlegen. Sie werden mit dem Preis für den Jahrespass verrechnet.

Tipp 2:Auf dem Rim Trail wandern

Der 20 Kilometer lange Rim Trail befindet sich am South Rim. Dieser Wanderweg verfügt kaum über Höhenunterschiede und eignet sich daher auch für diejenigen, die sich beim Wnadern nicht großartig anstrengen wollen.

Der Wanderweg ist bequem und führt durch schattige Gebiete. Auf Wasser sollten Wanderer trotzdem nicht verzichten. Lediglich die Aussichtspunkte am Wanderweg sind gesichert. Ansonsten befinden sich dort keine Geländer. Der sandige Boden kann gefährlich werden.

Tipp 3: Der Bright Angels Trail als Wanderweg

Ein weiterer schöner Wanderweg ist der Bright Angels Trail. Er bietet einen beeindruckenden Blick auf den Grand Canyon. Der verschlungene Weg wird von steilen Wänden gesäumt und kann schon eine Herausforderung darstellen.

Ab heißen Sommertagen und bei schlechter Kondition ist dieser Wanderweg nicht zu empfehlen. Er ist 15 Kilometer lang und weist einen Höhenunterschied von insgesamt 1.000 Metern auf.

Wer den Weg nach oben wandern möchte, braucht mindestens doppelt so lange wie nach unten.

Wer sich dieser Herausforderung stellen möchte, sollte vor Antritt der Wanderung genauere Informationen bei den Rangern im Visitor Center einholen. Sie informieren über den Zustand des Weges.

Tipp 4: Das Shuttle Bus System nutzen

Viel entspannter als mit dem Auto gelangen Besucher mit dem Shuttle-Bus durch den Grand Canyon. Die Touren bieten die Möglichkeit, an wichtigen Aussichtspunkten zu stoppen und mehr von der Landschaft zu sehen.

Die Fahrtkosten für die Shuttle-Busse sind bereits in den Eintrittspreisen enthalten. Die Busse sind klimatisiert und eignen sich auch für diejenigen, die schlecht zu Fuß sind.

Tipp 5: Der Hopi Point als schöner Aussichtspunkt

Der Hopi Point befindet sich am westlichen Ende des Südrandes. Er ist ein Muss für alle, die einen schönen Sonnenuntergang am Grand Canyon erleben wollen.

Tipp 6: Mather Point als weiterer schöner Aussichtspunkt

Der Mather Point ist ein zentraler Aussichtspunkt, der sich in der Nähe des großen Parkplatzes am Visitor Center befindet. Er bietet eine gute Mögliohkeit, um bei einem schönen Sonnenaufgang die erlebnisreiche Tour zu starten.

Die Morgensonne bietet hier, aber auch an anderen Stellen das schönste Licht für tolle Fotos.

Tipp 7: Rundflug mit dem Helikopter

Wer möglichst viel sehen und innerhalb kurzer Zeit einen Eindruck vom Grand Canyon bekommen möchte, sollte sich einen Rundflug mit dem Helikopter nicht entgehen lassen.

Flüge werden mit unterschiedlichen Längen und Routen angeboten und starten vom kleinen Flugplatz in Tusayan. Stimmungsvoll sind solche Flüge zum Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

Tipp 8: In Tusayan übernachten

Tusayan ist eine kleine Stadt und befindet sich in unmittelbarer Nähe des Grand Canyons. Es liegt auf der Hand, dass die Übernachtungskapazitäten hier schnell ausgebucht sind. Daher ist es sinnvoll, rechtzeitig zu reservieren.

Eine gute Sparmöglichkeit bietet eine Übernachtung in Flagstaff oder Williams. Diese Orte sind ungefähr eine Stunde entfernt.

Für die Übernachtung in Tusayan ist das Grand Canyon Plaza Hotel zu empfehlen. Es verfügt über einen Pool und bietet ein Unterhaltungsprogramm.

Tipp 9: Das IMAX-Kino in Tusayan

Das IMAX-Kino in Tusayan vermittelt bereits einen Eindruck vom Grand Canyon. Es informiert über die Entstehung des Grand Canyons und verfügt über ein einzigartiges 3D-Modell. Die Ausmaße der Schlucht werden dabei gut dargestellt.

Der Film „Discovery and Adventure“ dauert 35 Minuten und wird mehrmals täglich gezeigt.

Ein Ticket kostet für Erwachsene 12,50 Dollar, für Kinder 10,50 Dollar. Der Online-Kauf bietet eine Sparmöglichkeit von 10 Prozent.

Tipp 10: Desert View Point

Einer der letzten Aussichtspunkte ist der Desert View Point, der über den Deesert View Drive erreichbar ist. Er bietet einen hervorragenden Blick über den Grand Canyon und den Colorado River.

Häufige Fragen und Antworten

Was kann man auf dem Grand Canyon machen?

Der Grand Canyon bietet viele Möglichkeiten für Aktivitäten. Bootsausflüge auf dem Colorado River sind ebenso möglich wie Hubschrauber-Rundflüge, Wanderungen, Radtouren oder Fahrten mit dem Shuttle-Bus. Beliebte Aktivitäten sind auch River-Rafting, eine Maultier-Wanderung oder ein Besuch im Tusayan Museum.

Was ist so besonders am Grand Canyon?

Der Grand Canyon weist gleich eine ganze Reihe von Besonderheiten auf. Er hat eine Länge von 450 Kilometern und ist an seiner breitesten Stelle nur 30 Kilometer breit.

Die Schlucht hat eine Tiefe bis zu 1,6 Kilometer.

Zwischen Südrand und Nordrand beträgt der Höhenunterschied 300 Meter.

Der Grand Canyon bietet eindrucksvolle Landschaftsformationen und verfügt über fünf verschiedene Klimazonen. Er verfügt über eine abwechslungsreiche Flora und Fauna.

Wie viel Zeit sollte man am Grand Canyon einplanen?

Für deinen Aufenthalt am Grand Canyon solltest du mindestens zwei Tage einplanen. Möchtest du hinunter in das Tal wandern, brauchst du zwei Tage. Du solltest schon in Deutschland eine Übernachtungsmöglichkeit buchen, da Abstieg und Aufstieg nicht an einem Tag empfohlen werden. Auch für eine Wanderung auf dem Bright Angel Trail solltest du mindestens einen Tag rechnen.

Was ist der Grand Canyon?

Der Grand Canyon ist eine bizarre Schlucht aus Gesteinsformationen und einer der bekanntesten und beliebtesten Nationalparks in den USA. Er ist bis zu 1.600 Meter tief und 446 Kilometer lang. Durch den Grand Canyon gräbt sich der Colorado River.

Wo liegt der Grand Canyon?

Der Grand Canyon liegt im Nordwesten des US-Bundesstaates Arizona.

Wie kommt man am besten zum Grand Canyon?

Den Grand Canyon erreichst du am besten mit dem Flugzeug, indem du nach Las Vegas fliegst. Von dort gelangst du mit dem Mietwagen über den Arizona Highway 64 North zum South Rim. Du kannst auch mit dem Bus Ex Flagstaff oder mit der Bahn Gran Canyon Railroad fahren.

Den North Rim erreichst du mit dem Auto über die AZ 67.

Wie ist der Grand Canyon entstanden?

Der Grand Canyon entstand durch Gesteinsablagerungen auf dem Meeresgrund, die sich vor mehr als 40 Millionen Jahren durch tektonischen Druck anhoben. Dadurch entstand das Grand Canyon Plateau, das noch vor sechs Millionen Jahren eine flache Wüste aus Sandstein darstellte.

Die einzigartige Landschaftsformation entstand durch den Colorado River. Der Fluss bahnte sich vor Millionen von Jahren seinen Weg durch die Landschaft und wurde von Schmelzwasserströmen gespeist. Der Fluss, aber auch Wind und Wetter haben die Landschaft geformt. Durch die Erosion entstand die zerklüftete Landschaft.

Was kostet der Eintritt in den Grand Canyon?

Für Nordrand und Südrand kostet der Eintritt zusammen mit dem Auto 35 Dollar. Der Preis gilt für das Auto mit Insassen. Mit dem Motorrad sowie für Fahrer und Beifahrer kostet der Eintritt 30 Dollar, für Nutzer des Shuttle-Busses, Radfahrer und Fußgänger 20 Dollar. Das Ticket ist für sieben Tage gültig. Eine Erstattung des Eintrittspreises bei schlechtem Wetter ist nicht möglich.

Der Eintritt in den West Rim kostet 45 Dollar und beinhaltet Fahrten mit dem Shuttle Bus. Möchtest du den Grand Canyon zu Fuß erkunden, kostet das 20 Dollar pro Person.

Mit dem Annual Pass für 80 Dollar können Besucher sparen. Er gilt für ein Jahr und für 2.000 Nationalparks sowie Erholungsgebiete.

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