Appalachian Trail – Ein Erfahrungsbericht

2

Der Appalachian Trail ist mit etwa 3440 km einer der längsten Fernwanderwege der WeltInsgesamt zieht sich der Weg durch 14 Staaten. Die vom Trail durchquerten Appalachen zählen zu den ältesten Gebirgen der Erde und weisen Höhen von bis zu 2037 m auf (Mount Mitchell).

Der Weg an sich hat keinen historischen Ursprung wie etwa der Pony Trail, Klondike Trail oder alte Indianerpfade, sondern geht auf einen 1921 veröffentlichen Artikel von Benton MacKaye zurück: An Appalachian Trail: A Project in Regional Planning.

Durch den Ankauf von rund 70 Metern Land beiderseits des Weges befindet sich fast der gesamte Weg in öffentlicher Hand. Er gehört zu den National Scenic Trails und wird durch den National Park Service in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen verwaltet.

Um den gesamten Appalachian Trail „abzulaufen“ benötigt man je nach Kondition und körperlicher Verfassung ungefähr 4- 6 Monate. Viele Weitwanderer – die „Thru-Hiker“ – starten ihre Tour Ende März bis April am Mount Katahdin in Maine.

Der Appalachian Trail hat zwar keine extrem schwierigen Stellen die bezwungen werden müssten, aber er ist in der Summe seiner Eigenschaften und in Anbetracht seiner Länge natürlich eine sehr große Herausforderung. Der gesamte Weg ist mit senkrechten weißen Markierungen (ca. 5cm x 15cm) an Bäumen und Felsen gekennzeichnet. Ein Verlaufen ist praktisch unmöglich.

Appalachian Trail – Alle Etappen

Appalachian Trail – Etappe 1

  • Länge: 105 km
  • Schwierigkeit: Anspruchsvoll

Auf den insgesamt 281 Meilen in Maine sind rund 30.000 Höhenmeter zu bewältigen. So kommt es, dass auch erfahrene Wanderer oft nicht viel mehr als zwei Kilometer in der Stunde schaffen. Hinzu kommt, dass man den Rucksack mit einer größeren Menge an Vorräten beladen muss, denn die Möglichkeiten zur Beschaffung von Nachschub sind sehr rar! Außerdem muss man auf Wetterkapriolen gefaßt sein, plötzliche Kälteeinbrüche sind nicht selten.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 01.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 2

  • Länge: 99,5 km
  • Schwierigkeit: Anspruchsvoll

Gulf Hagas Mountain ist einer von vier aufeinanderfolgenden Bergen die dem Wanderer erwartet.

Gulf Hagas Mountain, West Peak, Hay Mountain und White Cap Mountain . Der Weg ist steil und schroff. Diese Berge sind die letzten Anstiege des AT vor dem nördlichen Ende des Pfades, am Mount Katahdin.

Gulf Hagas ist eine landschaftlich reizvolle natürliche Umgebung mit Wasserfällen entlang der West Branch der Pleasant River im Norden Piscataquis County. Die Gegend, gehört zu einem National Park durch den der Appalachian Trail führt.

Mit knapp 100 Kilometern ist sie auch nur unwesentlich kürzer. In der Nähe der Ortschaft Monson wird der Highway Nr. 6 in ost-westlicher Richtung überquert.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 02.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 3

  • Länge: 154 km
  • Schwierigkeit: Anspruchsvoll

Mount Bigelow ist ein langer Bergrücken mit mehreren Gipfeln. Er ist einer der höchsten Gipfel Maines.

Der Berg ist nach Major Timothy Bigelow benannt, der 1775 auf den zerklüfteten Gipfel stieg. Major Bigelow war ein Oberst der Benedict Arnold ’s, der vier Divisionskommandeuren während der Invasion im Jahr 1775 von Kanada.

Der höchste Gipfel ist Bigelow Mountain West Peak, bei 4.145 Fuß (1.263 m). Zu Nebengipfeln gehören Avery Peak (Myron H. Avery Peak) bei 4.088 Fuß (1.246 m), die Hörner auf 3.805 Fuß (1.160 m), Cranberry Peak bei 3.194 Fuß (974 m) und Little Mountain Bigelow bei etwa 3.070 Fuß (936 m ).

Bigelow Mountain ist Teil der Rangeley Stratton-Bergkette, zu der auch Sugarloaf Mountain, Crocker Mountain, Saddleback Mountain, Mount Abraham, Mount Redington und andere Berge gehören.

Der Appalachian Trail überquert Bigelow Mountain.

Wir durchqueren südlich des Flagstaff-Sees das Bigelow Naturschutzgebiet, passieren den Rangeley Lake und den Mooselockmeguntic Lake weit im Süden und gelangen in die Nähe des Grafton Notch State Parks.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 03.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 4

  • Länge: 120 km
  • Schwierigkeit: Normal

Mount Adams, Höhe 5.774 Fuß (1.760 m) über dem Meeresspiegel , ist nach Mt. Washington der zweithöchste Berg in New Hampshire und der höchste Gipfel im Nordosten der Vereinigten Staaten. Mount Adams wurde benannt nach John Adams, dem zweiten Präsidenten der Vereinigten Staaten. Im Norden und Osten liegt Mount Madison und im Süden und Westen Mount Jefferson.

Der Appalachian Trail durchquert die Region auf dem „Gulfside Trail“.

Vorbei am Old Speck Mountain (1.271 m) und am Mahoosuc Public Reserved Land führt der Wanderweg über die Staatsgrenze nach New Hampshire. Wir bewegen uns nun überwiegend in Tälern, wobei allerdings auch auf diesem Abschnitt beachtliche Höhenunterschiede zu bewältigen sind, allerdings mit deutlich weniger Kletterei.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 04.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 5

  • Länge: 171 km
  • Schwierigkeit: Normal

Diese relativ lange Etappe führt Sie durch das Gebiet des White Mountains National Forest, einem großartigen Wandergebiet, das man auch unabhängig vom AT besuchen kann.

Allein auf den 117 Meilen durch die White Mountains sind rund 30.000 Höhenmeter zu bewältigen.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 05.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 6

  • Länge: 135 km
  • Schwierigkeit: Normal

Wir wandern nun in nord-südlicher Richtung, in etwa parallel zum Highway 7, und erreichen schließlich den Green Mountain National Park in Vermont.

Etwa Mitte der 1980er Jahre begann die Erschließung der Thundering Falls, ein Wasserfall, der seit 2005 auch für Rollstuhlfahrer zugänglich ist.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 06.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 7

  • Länge: 115 km
  • Schwierigkeit: Normal

Dieser Abschnitt führt von Vermont nach Massachusetts, dessen Hauptstadt Boston weit im Westen passiert wird.

In North Adams oder Pittsfeld können die Vorräte ergänzt werden. Dieser Teil von Massachusetts wurde erst sehr spät von westlichen Einwanderern besiedelt.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 07.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 8

  • Länge: 106 km
  • Schwierigkeit: Normal

Dieser Abschnitt des Appalachian Trails verläuft je zur Hälfte in Massachusetts und in Connecticut. Er führt durch den Beartown State Forest und den East Mountain State Forrest und am Rande des Mt. Washington State Forest vorbei, bevor er die Staatsgrenze nach Connecticut überquert. Dort – etwa in der Mitte der Wegstrecke in diesem Staat – kommen wir durch den Housatonic State Forest, um in der Region des Macedonia Brook State Park sein Etappenziel zu erreichen. Möglichkeiten, den Proviant auf zu frischen, gibt es in Great Barrington, MA, in Salisbury, CT und in Kent, CT.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 08.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 9

  • Länge: 83 km
  • Schwierigkeit: Normal

Von Connecticut geht es nun in den Staat New York, dessen landschaftliche Schönheit und Ursprünglichkeit in teilweise krassem Gegensatz zu New York City steht.

Das Highlight dieser Strecke ist der Clarence Fahnestock Memorial State Park, ein Juwel für Outdoor-Enthusiasten. Hier gibt es jede Menge Angebote für Camper, Angler, Vogelbeobachtung oder sogar für die Jagd. Im Winter gibt es präparierte Langlaufpisten und Schneeschuhstrecken. Am Strand des Canopus Sees läßt es sich wunderbar picknicken, der See lädt zu Bootstouren ein.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 09.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 10

  • Länge: 53 km
  • Schwierigkeit: Normal

Wir bewegen uns im Norden von New York City und überqueren den Hudson River bei Fort Montgomery. Durch den Bear Mountain State Park und den Palisades Interstate Park, vorbei am Lake Tiorati wandern wir durch den Nordteil von New Jersey, den Garden State.

Den Mombasha Lake lassen wir im Norden liegen, und die Etappe endet am Greenwood Lake. In dieser Region reich an kleinen Seen finden sich immer wieder Möglichkeiten, um über einen Abstecher zur nächsten Siedlung neue Vorräte einzukaufen.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 10.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 11

  • Länge: 88 km
  • Schwierigkeit: Normal

Im Norden von Pennsylvania durchqueren wir zunächst ein relativ besiedeltes Gebiet, bevor wir die Reise in südwestlicher Richtung fortsetzen.

Besondere Highlights sind der Wawayanda State Park und vor allem das Wallkill River National Wildlife Refuge, welches sich vor allem die Bewahrung der biologischen Vielfalt auf die Fahnen geschrieben hat. Weitere Etappen sind der High Point State Park, der Stokes State Forest und die Bear Swamp Wildlife Management Area.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 11.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 12

  • Länge: 88 km
  • Schwierigkeit: Normal

Dieser Abschnitt des Appalachian Trails folgt einer in west-, südwestlicher Richtung verlaufenden Bodenfalte im Grenzbereich zwischen New Jersey und Pennsylvania.

Dieser Streckenabschnitt bietet keine großen Auf- oder Abstiege, sondern bewegt sich überwiegend auf der gleichen Höhe. Wir passieren einige kleinere Seen und queren die Interstate Nr. 80 beim Delaware Water Gap. Das Etappenziel liegt bei Danielsville in der Blue Mountain Ski Area.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 12.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 13

  • Länge: 60 km
  • Schwierigkeit: Normal

Wir folgen weiter der talartigen Bodenfalte in südwestlicher Richtung und gelangen schließlich nach Hamburg – nicht in Norddeutschland, sondern in Pennsylvania. Auf diese Abschnitt unserer Wanderung finden sich zahlreiche Gelegenheiten für Abstecher in besiedeltes Gebiet. Links und rechts des langen Grabens liegen zahlreiche Kleinstädte und Dörfer. Nahe beim Etappenziel Hamburg, PA, liegt ein Berks County Park, ein Erholungsgebiet mit der Möglichkeit, die Tierwelt zu beobachten.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 13.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 14

  • Länge: 115 km
  • Schwierigkeit: Normal

Dieser Abschnitt des Appalachian Trail verläuft durch den Nordwesten von Pennsylvania und endet nördlich von Harrisburg. Die Etappe folgt weiter dem in nordöstlich-südwestlicher Richtung verlaufenden Graben. Es gibt nur wenige Ortschaften am Streckenverlauf, etwa in der Mitte liegt Brookside, und der Abschnitt endet bei Duncannon. Er berührt eine Reihe von „Pennsylvania State Game Lands“, Areale, die für die Jagd vorgesehen sind. Hier sollte man insbesondere während der Jagdsaison besondere Vorsicht walten lassen.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 14.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 15

  • Länge: 105 km
  • Schwierigkeit: Normal

Dieser gut 100 km lange Abschnitt verläuft durch teilweise dichter besiedelte Regionen, um dann westlich von Dillsburg wieder in weitgehend unberührte Waldareale einzutauchen.

Im ersten – nördlichen – Teil ist Gelegenheit, die Vorräte zu ergänzen. Es bieten sich eine Reihe von Ortschaften zum Einkaufen an: Carlisle, Mechanicsburg, Dillsburg, Schlusser oder Harrisburg, die Hauptstadt von PA mit knapp 50.000 Einwohnern. Danach wandern wir wieder durch lichte Wälder, in denen allerdings gejagt werden darf. Also auch hier: Vorsicht!

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 15.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 16

  • Länge: 80 km
  • Schwierigkeit: Normal

Wir wechseln abermals über eine Staatsgrenze: Dieses Mal von Pennsylvania nach MarylandMaryland wurde nach der englischen Königin Henrietta Maria benannt, der Ehefrau Karls I. Die Besiedlung begann im Jahre 1634 durch katholische Einwanderer. Unter den britischen Kolonien in der Neuen Welt war Maryland die einzige katholische. Die Grenze zwischen Pennsylvania und Maryland, die in den 1760er Jahren durch die Geometer Dixon und Mason festgelegt wurde, gilt zugleich auch als die Grenze zwischen den Nord- und den Südstaaten, die im Amerikanischen Bürgerkrieg so bedeutsam wurde. Auf einem von Maryland abgetrennten Distrikt liegt die Hauptstadt der Vereinigten Staaten, Washington D.C.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 16.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 17

  • Länge: 58 km
  • Schwierigkeit: Normal

Wir sind definitiv in den Südstaaten angekommen. Unser Weg führt uns fast genau nach Süden, durch eine herrliche, teilweise grandiose Landschaft. Unser Startpunkt Brunswick in Virginia, ist einer der zahllosen gleichnamigen Orte weltweit, die auf das deutsche Braunschweig zurück gehen.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 17.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 18

  • Länge: 76 km
  • Schwierigkeit: Normal

Dieser Streckenabschnitt führt fast ausschließlich durch Naturschutzgebiet. Der Shenandoah-Nationalpark umfasst etwa 800 Quadratkilometer der Blue Ridge Mountains. Er ist ein schmaler Streifen, von dichten Wäldern durchzogen. Zahlreiche Flüsse und Wasserfälle säumen den Weg.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 18.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 19

  • Länge: 89 km
  • Schwierigkeit: Normal

Wir bleiben weiter im Shenendoah National Park. Die Landschaft ist abwechslungsreich und voller schöner Ausblicke. Neben dem Schwarzbären, dem Oppussum und dem Waschbären ist hier auch der Rotluchs, ein Verwandter unseres Luchses, heimisch. Es gibt mehr als 200 Vogelarten, davon bleiben etwa 30 auch den Winter über im Park.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 19.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 20

  • Länge: 89 km
  • Schwierigkeit: Normal

Wir wechseln auf diesem Abschnitt des Appalachian Trail vom Shenedoah National Park zum Great Smoky Mountains National Park. Dieser Teil der Appalachen wird Blue Ridge Mountains genannt. Der Mount Mitchell ist mit 2037 m die höchste Erhebung Nordamerikas östlich des Mississippi.

Ursprünglich war das Gebiet, das heute den Great Smoky Mountains National Park bildet, Siedlungsgebiet der Cherokee-Indianer, denen jedoch ab 1830 zum großen Teil andere Siedlungsgebiete zugewiesen wurde. Dieser Akt der Vertreibung ist in Amerika unter dem Namen „Trail of Tears“ bekannt. Allerdings leben auch heute noch einige Nachkommen im südlichen Teil des Parks. Die weißen Siedler bemächtigten sich des Holzreichtums der Gegend, was beinahe zum vollständigen Kahlschlag führte.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 20.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 21

  • Länge: 78 km
  • Schwierigkeit: Normal

Wir bleiben weiter in der Region der Great Smoky Mountains.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 21.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 22

  • Länge: 83 km
  • Schwierigkeit: Normal

Diese Etappe führt uns vom Jefferson National Forest nach Roanake.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 22.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 23

  • Länge: 85 km
  • Schwierigkeit: Normal

Der George Washington und der Jefferson National Forest zusammen bilden die größte Fläche öffentlich zugänglichen Landes in den Oststaaten der USA. Jede vorstellbare Outdoor-Aktivität wird angeboten, vom Wandern über Mountainbiking, Reiten, Angeln und Camping bis hin zur Beobachtung von Falken und anderen Vogelarten.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 23.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 24

  • Länge: 99 km
  • Schwierigkeit: Normal

Wir folgen dem Blue Grass Trail in Virginia.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 24.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 25

  • Länge: 92 km
  • Schwierigkeit: Normal

Etappe 25 des Appalachian Trail führt uns durch den Hungry Mother State Park. Der Hungry Mother State Park hat seinen Namen von folgender Legende: Indianer hatten einige Siedlungen am New River zerstört und Molly Marley mit ihrem kleinen Kind entführt. Sie konnten schließlich fliehen und ernährten sich auf der Flucht durch die Wildnis von Beeren. Molly brach irgendwann entkräftet zusammen. Ihr Kind wanderte den Bachlauf entlang, bis es Hilfe fand. Das Einzige, was es stammeln konnte, war: „Hungry Mother!“. Die Suchmannschaft fand Molly, aber es war zu spät, sie war verhungert.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 25.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 26

  • Länge: 106 km
  • Schwierigkeit: Normal

Vom Grayson Highlands State Park zum Cherokee National Forest: Ursprünglich hieß der Grayson Highlands State Park bei seiner Gründung 1965 Mount Rogers State Park. Haustiere sind im Park erlaubt, aber natürlich nicht in öffentlichen Gebäuden.

Im Cherokee National Forest fließt u.a. der Ocoee River, Austragungsort der Wildwasserwettkämpfe der 1996er Olympiade. Außerdem liegen dort Erholungsgebiete wie die Citico Creek Wilderness, Big Frog Mountain und der Watauga See.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 26.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 27

  • Länge: 94 km
  • Schwierigkeit: Normal

Vom Cherokee National Forest kommend umrunden wir den Roan Mountain. Der Roan Mountain State Park liegt in dem Blue Ridge genannten Abschnitt der Appalachen. Der Roan Mountain, Namensgeber des Parks, erhebt sich 1.915 m hoch. Es werden zahlreiche Outdoor-Aktivitäten unterstützt, wie z. B. Wandern, Angeln, Schneeschuhlaufen im Winter, und es gibt sogar ein beheiztes Schwimmbad, das höchstgelegene in ganz Tennessee.Von Carver´s Gap aus hat man eine hervorragenden Blick auf die benachbarten Gipfel. Die Gegend gilt als eine der schönsten entlang des Appalachian Trail.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 27.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 28

  • Länge: 93 km
  • Schwierigkeit: Normal

Die Strecke folgt der Staatsgrenze zwischen Tennessee und North Carolina. Von besonderem Interesse auf diesem Abschnitt ist Big Bald, ein Korridor für wandernde Vogelarten. Eine ganze Reihe von Vogelarten hat auch seine Nistplätze in den Balds.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 28.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 29

  • Länge: 45 km
  • Schwierigkeit: Normal

Wir kommen durch den Rich Laurel Wildlife Park und Hot Springs. Hot Springs in North Carolina sollte nicht verwechselt werden mit der gleichnamigen, bekannteren Ortschaft in Arkansas. Unser Hot Springs liegt am Zusammenfluss des French Broad River und des Spring Creek. Dort findet sich auch eine natürliche heiße Quelle, die einzige in diesem Teil der USA. Schon die früher hier ansässigen Indianer wussten die heilsame Wirkung dieser Quelle zu schätzen, und europäische Einwanderer folgten ihrem Beispiel.

Im Jahre 1831 entstand ein 350-Betten-Hotel mit einer 13-Säulen Wandelhalle, wobei die Säulen die damaligen US-Staaten repräsentierten. Diese Hotel brannte ab, nachdem es 46 Jahre bestanden hatte. Als 1886 eine noch wärmere Quelle gefunden wurde, änderte sich der Ortsname von ursprünglich Warm Springs zu dem heute gebräuchlichen Hot Springs.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 29.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 30

  • Länge: 84 km
  • Schwierigkeit: Normal

Dieser Streckenabschnitt führt uns nördlich des Harmon Den Wildlife Parks weiter. Der Harmon Den Wildlife Park erstreckt sich westlich des Great Smoky National Park bis zum Blue Ridge Parkway an der Grenze zu Tennessee. Die höchste Erhebung ist der Mount Mitchell mit 2037 m. Es stehen Reitwege und ausgedehnte Wanderwege zur Verfügung. Sie führen vorbei an Wasserfällen, bewaldeten Höhen und kalten Bergbächen.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 30.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 31

  • Länge: 97 km
  • Schwierigkeit: Anspruchsvoll

Wir bewegen uns lange Zeit auf der Grenze zwischen Tennessee und North Carolina, um dann nach Süden zu schwenken. Dieser Abschnitt des Appalachian Trails wird beherrscht vom Fontana Lake, um den die Strecke in großem Bogen herum führt. Der See liegt am südlichen Rand des Great Smoky National Parks und wird vom Little Tennessee River gespeist, der in North Carolina durch einen Damm aufgestaut wird. Je nach Wasserstand ist der See etwa 27 km lang. Seine zahlreichen Nebentäler und kleineren Zuflüsse bieten reizvolle Ausblicke auf eine stets neue Seenlandschaft. Vom Fontana Lake aus hat man Zugang zu den sonst kaum erreichbaren Teilen des National Parks. Allerdings benötigt man dazu – bei normalem Wasserstand im Sommer – ein Boot.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 31.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 32

  • Länge: 90 km
  • Schwierigkeit: Anspruchsvoll

Der Appalachian Trail wechselt von North Carolina nach Georgia. Hauptattraktion ist der Nantahala National Forest. Der Nantahala National Forest wurde bereits 1920 gegründet und steht unter der Verwaltung des United States Forest Service, einer Division des United States Department of Agriculture. Der Name leitet sich aus der Cherokee-Sprache her und bedeutet „Land der Mittagssonne“, weil in den tiefen Schluchten des Nationalparks die Sonne nur zu sehen ist, wenn sie im Zenith steht.

Schon früh wurde dieses Land von Eroberern und Abenteurern durchstreift. So ist verbürgt, dass bereits im Jahre 1540 der spanische Conquistador Hernando de Soto in dieser Gegend unterwegs war.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 32.gpx“]

Appalachian Trail – Etappe 33

  • Länge: 111 km
  • Schwierigkeit: Normal

Der Cohutta National Forest wurde 1975 gegründet und 1986 nochmals erweitert. Heute umfasst er ca. 150.000 Quadratkilometer, von denen der allergrößte Teil in Georgia liegt. Das Quellgebiet des Conasauga liegt innerhalb des Nationalparks in etwa 1.100 m Höhe, von wo aus der Fluß in Richtung Tennessee fließt. Der Name Cohutta stammt aus der Sprache der Cherokee und bedeutet Frosch, aber auch im übertragenen Sinn so etwas wie ein Schutzdach, das auf Pfosten ruht.

[sgpx gpx=“/wp-content/uploads/gpx/Appalachian Trail 33.gpx“]

Appalachian Trail – Übernachtung

Die Übernachtung auf dem Trail erfolgt meist in so genannten Sheltern. Diese massiven Holzhütten sind an drei Seiten mit Wänden versehen und an der vierten offen. Außer einem Schlafpodest findet man in diesen Hütten meist keine Ausstattung. Fast immer kann in der Nähe der Shelter auch gezeltet werden. Dies ist manchmal auch notwendig, da man den Schlafplatz nicht vorreservieren kann, und so bei spätem Eintreffen am Shelter diese Plätze auch schon mal belegt sein können. Bewirtete Hütten, wie man sie z.B. aus den Alpen kennt, findet man entlang des Trails nicht. Ein Verzeichnis aller Shelters als GPX-Datei finden Sie hier.

Einkaufen und den Proviant auffüllen kann man in der Regel alle 4-5 Tage in einer Ortschaft in der Umgebung des Trails. Diese erreicht man häufig nur, in dem man sich als Anhalter betätigt. Diese Fortbewegungsart ist in den USA eigentlich verpönt, funktioniert aber in der Nähe des Trails recht gut.

Sehenswürdigkeiten am Appalachian Trail

Will man nicht den ganzen Trail gehen, empfehlen sich folgende Regionen für einen Abstecher auf Etappen des AT (von Norden nach Süden):

  • Baxter State Park in Maine

Von der „Besteigung“ des Mt. Katahdin abgesehen bietet dieser Park viele Möglichkeiten für Tages und Mehrtageswanderungen in der Abgeschiedenheit. Der Park wird nur von einer einzigen Schotterstraße erschlossen und ist eine der ursprünglichsten Regionen des Nordostens der USA.

  • White Mountains in New Hampshire 100 mile Wilderness – der wildeste Teil des AT

Rund 100 Meilen fast ohne Zivilisationseinflüsse. Dieser Teil des AT erfordert eine gute Vorbereitung und Kondition.

  • Shenandoah National ParkDieser Abschnitt wird von AT Wanderern häufig als der schönste Teil beschrieben.

Dies liegt unter anderem daran dass man im Gegensatz zu anderen Abschnitten immer wieder mal die Gelegenheit hat an Aussichtspunkten die Landschaft zu genießen. Darüber hinaus sind hier kaum große Steigungen und Gefälle anzutreffen. Man wandert mehr oder weniger wie auf dem Bergkamm.

  • Great Smoky Mountain National Park

Dieser Abschnitt bietet viele Möglichkeiten über andere Trails im Park Rundtouren zu gestalten, welche zum Teil dem AT folgen. Der GSM-NP ist gerade in den Sommermonaten relativ stark besucht.

Ein Verzeichnis aller Parkplätze entlang des AT als GPX-Datei finden Sie hier.

Wir bieten Ihnen den AT in 33 Etappen von Nord nach Süd an, wobei die einzelnen Etappen eine durchschnittliche Länge von gut 100 km besitzen.

Erhalte Updates direkt auf dein Endgerät, melde dich jetzt an.

2 Kommentare
  1. Neeltje sagt

    Interessant, dass dieser lange Wanderweg bereits im 18. Jahrhundert durch Geometer festgelegt wurde. Ich würde unheimlich gerne auch mal auf dem Apalachian Trail wandern. Ich stelle mir das als eine große Herausforderung vor.

  2. Neeltje sagt

    Interessant, dass die Grenze zwischen Norden und Süden der USA in den 1760er Jahren durch die Geometer Dixon und Mason festgelegt wurde. Ich würde auch unglaublich gerne mal die USA zu Fuß erkunden. Den Appalachian Trail zu gehen ist ein großer Traum von mir!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Zur optimalen Nutzererfahrung nutzen wir auf unserer Website Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus. Akzeptieren Mehr Informationen