Unsere TOP Nationalparks in Kalifornien

Ein Muss für Naturfreunde

Yosemite Nationalpark
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Wer die Natur liebt und nach Kalifornien kommt, sollte sich die Nationalparks in Kalifornien nicht entgehen lassen. Sie überzeugen mit bizarren Landschaftsformationen sowie seltenen Tieren und Pflanzen. Bei einer Rundreise können Touristen gleich mehrere Nationalparks besuchen.

Die Eintrittspreise für die Nationalparks variieren häufig, abhängig von der Jahreszeit. Wer sparen und gleich mehrere Nationalparks besuchen möchte, kann sich einen Pass besorgen. Er gilt für die meisten Parks und Erholungsgebiete in den USA.

Neben bekannten Nationalparks in Kalifornien gibt es auch verschiedene kleinere und weniger bekannte Parks, die aber durchaus ihre Reize haben. Wer eine Rundreise plant, sollte sich zuvor auf der Karte informieren und auch nach den Öffnungszeiten schauen.

Aktuell gibt es neun große Nationalparks. Die Anzahl kann jedoch variieren, da hin und wieder auch kleinere Parks dazugezählt werden.

Lassen Volcanic National Park

Lassen Volcanic National Park
Lassen Volcanic National Park

Heiße Quellen und glitzernde Seen erwarten den Besucher im Lassen Volcanic National Park. Ohne Zweifel gehört er zu den schönsten Nationalparks von Kalifornien. Die Erde zeigt ihre vulkanische Aktivität mit blubbernden Schlammpfuhlen, kochenden Quellen und rauchenden Fumerolen.

Der Park ist nach dem Lassen Peak, einem Vulkan, benannt, der zuletzt im Mai 1914 ausbrach. Der Vulkan brodelte damals drei Jahre lang. Das Landschaftsbild wird durch Geröllhalden und erstarrte Lavaflüsse geprägt.

Im Lassen Volcanic National Park kocht nicht nur der Teufel seine Suppe. Der Park begeistert mit 50 Seen und zahlreichen Bächen. Das Netz von Wanderwegen umfasst ungefähr 200 Kilometer. Teilweise führen die Wege durch ausgedehnte Wälder.

Redwood National und State Park

Der Redwood National und State Park ist stets feucht und nebelverhangen. Er erinnert an einen Regenwald und befindet sich nahe Oregon an der kalifornischen Pazifikküste. In diesem Park gedeihen 50 Prozent des Bestandes an Küstenmammutbäumen.

Der Nationalpark verfügt teilweise über gigantische Mammutbäume mit einer Höhe von 115 Metern. Über Wander- und Radwege kann er erkundet werden. Eine unberührte zerklüftete Kliffküste ist Teil des Nationalparks.

Informationen erhalten Besucher in den fünf Besucherzentren im Park. Einen schönen Blick aufs Meer bieten verschiedene Aussichtspunkte. Wer Glück hat, kann in der Reisezeit von Dezember bis April auch Grauwale entdecken.

Yosemite Nationalpark

Der vielleicht bekannteste Nationalpark in Kalifornien ist der Yosemite Nationalpark, dessen Begründer John Muir ist. John Muir gilt als Vater der Nationalparks. Neben dem Grand Canyon ist der Yosemite Nationalpark der bedeutendste und beliebteste Nationalpark der USA. In jedem Jahr zieht er mehr als 3 Millionen Besucher an.

El Capitan im Yosemite Nationalpark
El Capitan im Yosemite Nationalpark

Der Nationalpark verfügt gleich über fünf verschiedene Ökosysteme, die sich in Höhenlagen von 600 bis 4.000 Kilometern befinden. Der Park liegt etwa 300 Kilometer östlich von San Francisco.

Mit imposanten Felsformationen, mächtigen Wasserfällen, Bergseen und ausgedehnten Wäldern mit Mammutbäumen bietet der Nationalpark vielfältige Landschaften. Der Half Dome mit einer Höhe von 2.696 Metern ist das Wahrzeichen des Parks. Er bietet einen hervorragenden Blick über den Park.

Yosemite Falls
Die Yosemite Falls gehören zu den höchsten und bekanntesten Wasserfällen der Welt.

Mutige, die keine Höhenangst haben, können die steile Felswand des El Capitan erklimmen. Das wahrscheinlich bekannteste Naturschauspiel sind die Yosemite Falls. Mit einer Höhe von 700 Metern sind sie der zweithöchste Wasserfall der Welt. Das Wasser fällt über zwei Stufen in die Tiefe.

Der Nationalpark lässt sich mit dem Auto, dem Bus, mit Pferden und mit dem Fahrrad erkunden.

Sequoia Nationalpark

Natur-Sequoia-Nationalpark
Der Sequoia Nationalpark

Der Sequoia Nationalpark befindet sich in der Sierra Nevada und grenzt an den Kings-Canyon-Nationalpark. Die beiden Parks liegen etwa 320 Kilometer nordöstlich von Los Angeles.

Teil des Sequoia Nationalparks ist der Giant Forest mit seinen gewaltigen Mammutbäumen, die auch als Sequoia bezeichnet werden und Namensgeber für den Park sind. Die Mammutbäume können einen Umfang bis zu 30 Metern und eine Höhe über 100 Meter erreichen. Sie sind mehrere 1.000 Jahre alt.

Kings Canyon Nationalpark

Kings Canyon Nationalpark
Kings Canyon Nationalpark

Der benachbarte Nationalpark zum Sequoia Nationalpark ist der Kings Canyon Nationalpark. Auch er befindet sich in der Sierra Nevada. Die höchste Erhebung im Park ist der 4.417 Meter hohe Mount Whitney. Durch den Park zieht sich der Kings River Canyon, eine der tiefsten Schluchten in Nordamerika.

Channel Islands National Park

Der Channel Islands National Park befindet sich nahe Los Angeles. Er erstreckt sich über fünf der acht südlichen kalifornischen Inseln. In diesem Park gibt es 145 endemische Tierarten, die sonst nirgendwo anders auf der Welt vorkommen.

Wer Glück hat, bekommt auch den gefährdeten Buckelwal zu Gesicht. Teil des Parks ist ein Meeresschutzgebiet. Der Park kann mit dem Schiff erkundet werden. Auf den Inseln werden Kajaks vermietet.

Death Valley Nationalpark

In der Mojave-Wüste, östlich der Sierra Nevada, befindet sich der Death Valley Nationalpark. In den Sommermonaten erreichen die Temperaturen Extremwerte von 45 bis 48 Grad Celsius.

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Das Death Valley trägt seinen Namen zu recht und lässt mit Temperaturen über 40 Grad nur wenig Leben zu

Der Death Valley Nationalpark ist der trockenste Nationalpark der USA. Das Landschaftsbild ist durch Salz-, Sand- und Steinwüsten geprägt. Die beste Reisezeit ist der Winter, da dann die Temperaturen mit 20 Grad Celsius zum Wandern angenehm sind.

Das Badwater Bassin ist mit 86 Metern unter dem Meeresspiegel der tiefste Punkt im Park.

Joshua Tree Nationalpark

Hidden Valley im Joshua Tree Nationalpark
Hidden Valley im Joshua Tree Nationalpark

Der Joshua Tree Nationalpark hat seinen Namen von den Joshua Trees, einer Palmenart, bekommen. Diese baumartigen Palmlilien können eine Höhe bis zu zehn Metern und ein Alter bis zu 1.000 Jahren erreichen. Sie entfalten von März bis Mai ihre prächtigen Blüten.

Der Park liegt etwa 225 Kilometer östlich von Los Angeles. Neben den imposanten Liliengewächsen und anderen Wüstenpflanzen befinden sich dort Palmenoasen, karge Felsen und alte Minen. Eine von Menschen angelegte Oase ist Cottonwood Spring.

Durch den Park führt der Lehrpfad Cholla Cactus Garden.

Pinnacles National Park

Pinnacles National Park ist der jüngste Nationalpark der USA. Er ist durch Klippen, Höhlen und bizarre Felswände geprägt. Besucher können verzweigte Höhlen erkunden. Da es im Sommer sehr heiß wird, ist der Winter die beste Reisezeit.

Weitere interessante State Parks und National Natural Landmarks

Mount Shasta

Mount Shasta in Kalifornien
Mount Shasta in Kalifornien

Der Mount Shasta ist zwar kein Nationalpark, doch ist er ein Muss für alle, die sich für vulkanische Aktivitäten interessieren. Der 4.322 Meter hohe Vulkan befindet sich unweit des Ortes Mount Shasta in einer Gebirgskette. Er liegt südlich vom Lassen Peak und ist Teil des Shasta-Trinity National Forest.

Der Berg hat einen Status als National Natural Landmark. Der mächtige Vulkan hat einen Durchmesser von 27 Kilometern. Er ist kegelförmig und schneebedeckt. Er erinnert an den japanischen Fujijama. Nur erfahrene Bergfreunde sollten ihn besteigen.

Rings um den Berg gibt es verschiedene Wanderwege, die sich auch für ungeübte Wanderer eignen und nicht bis nach oben führen. Wanderer können Wasserfälle und Höhlen entdecken.

Lake Tahoe

Lake Tahoe in Nevada
Lake Tahoe in Nevada

Blau wie ein Aquamarin schimmert das Wasser des Lake Tahoe, der sich in der Sierra Nevada an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada befindet. Der See wird von majestätischen Gipfeln eingerahmt. Rund um den See gibt es verschiedene Aussichtspunkte.

Der Lake Tahoe ist einer der höchstgelegenen und mit einer Tiefe von 501 Metern auch einer der tiefsten Seen in den USA. Er wird von 63 kleinen Bach- und Flussläufen gespeist und vom Truckee River entwässert.

Der See wird von mehreren State Parks gesäumt. Der Lake-Tahoe-Nevada State Park befindet sich im Nordosten, der Emerald Bay State Park im Südwesten und der Sugar Pine Point State Park sowie der D. Bliss State Park im Westen.

Zu jeder Jahreszeit hat der See seine Reize. Im Sommer sind dort Kajakfahrer, Stand-up-Paddler und Segler aktiv. Im Herbst ist die Laubfärbung der umliegenden Bäume reizvoll.

Pass für Nationalparks

Wer die Nationalparks in Kalifornien entdecken und sparen möchte, sollte einen Pass kaufen. Er kann bereits in Deutschland online oder direkt vor Ort in Nationalparks oder verschiedenen anderen Verkaufsstellen bar oder mit Kreditkarte gekauft werden.

Der Annual Pass gilt ein ganzes Jahr lang und erlaubt den Eintritt in alle 59 Nationalparks sowie in Naherholungsgebiete der USA.

America The Beautiful Pass

Der America The Beautiful Pass ist ein Jahr lang gültig und kostet 80 Dollar. Er bietet Zutritt zu allen Nationalparks der USA sowie zu National Monuments. Der Pass kann für bis zu vier Erwachsene genutzt werden. Kinder, die das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, müssen nichts bezahlen.

Zusätzlich gilt der Pass für einen PKW. Wer mit einem Auto und fünf erwachsenen Personen reist, muss zwei Pässe kaufen. Der Pass ist für Nationalparks, aber nicht für State Parks gültig.

Beste Reisezeiten, Öffnungszeiten und Eintrittspreise der Nationalparks in Kalifornien

Da es in Kalifornien in den Sommermonaten oft unerträglich heiß wird, sind Winter und Frühjahr für die meisten dort befindlichen Nationalparks die besten Reisezeiten. Im Frühjahr sind Schneefälle selten. Die Temperaturen liegen zwischen 20 und 25 Grad Celsius.

Für den Yosemite Nationalpark oder den Sequoia Nationalpark sind der Juni und die Herbstmonate die beste Reisezeit. Häufig sind wichtige Straßen noch bis Ende Mai gesperrt.

Die Eintrittspreise unterscheiden sich, je nach Park. Günstiger ist der America The Beautiful Pass, da er gleich für bis zu vier Erwachsene und für alle Nationalparks gilt.

Die meisten Nationalparks in Kalifornien sind das ganze Jahr über an 365 Tagen 24 Stunden am Tag geöffnet.

Häufige Fragen und Antworten

Welche Nationalparks gibt es in Kalifornien?

In Kalifornien gibt es den Yosemite Nationalpark, den Joshua Tree Nationalpark, den Redwood Nationalpark, den Sequoia Nationalpark, den Kings Canyon Nationalpark, den Death Valley Nationalpark, den Channel Island Nationalpark, den Pinnacles Nationalpark und den Lassen Volcanic Nationalpark.

Wie ist die Landschaft in Kalifornien?

Die Landschaft in Kalifornien ist durch Gebirgszüge, Wüsten, Vulkanlandschaften, Seen und Küste geprägt.

Wie viele Nationalparks gibt es in Kalifornien?

In Kalifornien gibt es neun Nationalparks.

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