Klima Las Vegas

Las Vegas - die legendäre Stadt inmitten von Wüsten- und Gebirgslandschaft

Das Klima der Metropole inmitten Wüsten und Gebirgen ist extrem abwechslungsreich
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Das legendäre Spieler- und Showparadies Las Vegas ist mit 600.000 Einwohnern die größte Stadt im US-Bundesstaat Nevada. Die ganze Stadt ist aufgrund ihrer pompösen Casinos eine einzige Sehenswürdigkeit. In der Metropolregion leben zwei Millionen Menschen, die das außergewöhnliche Klima in Las Vegas tagtäglich erleben.

Las Vegas: Klima und Wetter

Klimatabelle

 Temperatur °CNiederschlagSonne
max. Ømin. ØmmTageh/Tag
Jan15-214210
Feb19114,9211
Mär22413,9212
Apr2775,4113
Mai32127,4014
Jun39162,2014,5
Jul41206,7114,5
Aug401926,4113,5
Sep36145,2112,5
Okt2988,4111,5
Nov21210,8110,5
Dez15-38,5110
Jahr

Aktuelles Wetter

Las Vegas - 25 September
22° 22°

Klarer Himmel

22°

  • Sa

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  • Mo

  • Di

Hinweis: Für die hier zur Verfügung gestellten Klima und Wetterdaten kann USA-Info.net keine Gewähr geben.

Das Klima in Las Vegas

Die meisten Besucher kennen lediglich die Stadt selbst, ohne die wunderschöne, Las Vegas umgebende Landschaft zu erkunden. Nevada ist ein Berg- und Wüstenstaat und genau diese Landschaft macht das Klima in der Casinometropole aus. Die Stadt liegt im Südwesten der USA in Grenznähe zu den US-Bundesstaaten Arizona, Kalifornien und Utah.

Kurz zusammen gefasst ist das Klima von Las Vegas ein Wüstenklima mit langen, sehr heißen und trockenen Sommern und kurzen, kühlen Wintern. Nur 200 Kilometer vor der Haustür der Stadt liegt das legendäre Death Valley, das Tal des Todes, das seinen Namen zu Recht trägt. In dieser Wüstenlandschaft ist aufgrund der hohen Temperaturen von mehr als 40 Grad nur wenig Leben möglich. Nur an das Leben in der Wüste angepasste Tiere und Pflanzen können hier überleben. Die Winde tragen das heiße Wüstenklima regelmäßig in das nahegelegene Las Vegas.

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Das Death Valley trägt seinen Namen zu recht und lässt mit Temperaturen über 40 Grad nur wenig Leben zu

Die beste Reisezeit für Las Vegas

Wer diese legendäre Stadt schon immer mal sehen und erleben wollte, hat sich ein sehenswertes Reiseziel ausgesucht, denn ein Besuch in dem Spieler- und Showparadies bleibt sicherlich unvergessen. Vor Reiseantritt sollten sich insbesondere Besucher aus Europa und anderen gemäßigten Klimazonen über die Klima- und Wetterbedingungen im Wüstenstaat informieren.

Die für europäische Verhältnisse überdurchschnittlich hohen Temperaturen machen so manchem Gast zu schaffen. Besucher mit Vorerkrankungen wie Herz- und Kreislaufproblemen sollten besonders vorsichtig sein. Allerdings ist das Wüstenklima auch für manchen jüngeren und gesunden Menschen eine Herausforderung und ähnelt nicht den sonst üblichen Temperaturen der USA (siehe Klima der USA).

In den Sommermonaten von Mai bis September knackt das Thermometer fast täglich die 40-Grad-Marke. Abends und nachts sind die Temperaturen mit 25 Grad ganz gut auszuhalten, denn durch das Wüstenklima herrschen hier trockene Wetterbedingungen. Viele Reisende haben aufgrund von Kindern und Ferien jedoch keine andere Wahl, als in der Hauptsaison eine Reise nach Las Vegas anzutreten.

Besucher, die nicht auf Kinder und Schulferien Rücksicht nehmen müssen, sollten im Frühjahr, Herbst oder Winter nach Las Vegas reisen. In der Zeit von Januar bis März bewegen sich die Temperaturen zwischen 14 und 25 Grad am Tag und zwischen 0 und 10 Grad in der Nacht. So manch einer wird jetzt vielleicht staunen, dass sich selbst in einem Wüstenstaat vergleichsweise niedrige Temperaturen einstellen können.

Es ist jedoch bekannt, dass selbst in Wüstenregionen wie dem Death Valley tagsüber fast unerträgliche Temperaturen herrschen, während es in der Nacht bitterkalt werden und das Thermometer durchaus auf die Null-Grad-Marke fallen kann. So müssten Besucher der Stadt in den Wintermonaten sogar mit Schneefall rechnen.

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Bei Nacht können die Temperaturen in der Wüstenmetropole auf bis zu 0 Grad abfallen

Las Vegas: geografische Lage

Nevada ist jedoch nicht nur ein Wüstenstaat, sondern auch eine Bergregion. Während in der Mitte, im Westen und im Süden Wüsten, Wüstensteppen und ausgeprägte Längstäler wie das Eldorado Valley und der Pahranagat National Wildlife Reserve Park die Landschaft prägen, ist der Nordwesten die voralpine Vorgebirgslandschaft zur Sierra Nevada. Dieses Bergklima bringt zumindest einen gewissen Ausgleich der Temperaturen am Abend zu den heißen Temperaturen am Tage.

Da sich jedoch ein großer Teil Nevadas und damit auch Las Vegas im spärlich besiedelten Großen Becken befindet, sind die Temperaturen allgemein sehr hoch. Ausgleichende Winde vom Pazifik erreichen diese Landschaft aufgrund der hohen Bergketten kaum. Wer sich nach einem angenehmen Luftzug sehnt, muss sich zumindest in den Sommermonaten mit trockenen Wüstenwinden zufriedengeben.

Sonnenstunden, Niederschlag, Luftfeuchtigkeit in Las Vegas

Als Großes Becken wird eine trockene Großlandschaft bezeichnet, die sich zwischen einer Vorgebirgskette der Rocky Mountains im Osten und der Sierra Nevada im Westen erstreckt. Aufgrund dieser geografischen Bedingungen herrscht in Las Vegas eine ganzjährige Trockenzeit mit sehr geringem Niederschlag und viel Sonnenschein. Selbst in den Winter- und Frühjahrsmonaten scheint die Sonne 8 bis 11 Stunden pro Tag.

In den Sommermonaten erhöht sich dieser Wert auf 12 bis 13 Stunden am Tag. Während des ganzen Jahres stellen sich maximal zwei Regentage pro Monat ein. Bedingt durch dieses trockene Klima ist die Luftfeuchtigkeit sehr gering, sie bewegt sich zwischen 16 und 44 Prozent. Diese geringe Luftfeuchtigkeit lässt sich auch für Besucher aus gemäßigten Klimazonen und für Reisende mit Atemwegs-, Herz- und Kreislauferkrankungen vergleichsweise gut ertragen. Zum Vergleich: in vielen südlichen Regionen der USA, insbesondere in den nahe am Wasser gelegenen Südstaaten herrscht eine Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent und mehr.

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