Von Las Vegas bis zum Grand Canyon – Zeit für einen Roadtrip

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Die Vereinigten Staaten sind eines der beliebtesten Reiseziele der ganzen Welt. Surfurlaub in Kalifornien, Tropenidylle auf Hawaii oder Highlife in New York City – kein Land könnte vielseitiger sein, als die unterschiedlichen Bundesstaaten der USA. Um die verschiedenen Landschaften und Stadttypen richtig zu entdecken, lohnt sich ein Roadtrip ganz besonders.

USA Roadtrip von Las Vegas bis zum Grand Canyon
USA Roadtrip von Las Vegas bis zum Grand Canyon | by Art Markiv, CC0 Public Domain

Einige Routen empfehlen sich gut für eine aufregende Fahrt. Von New York bis nach Miami? Über die legendäre Route 66, die mittlerweile als Route 491 bekannt ist? Oder eine der beliebtesten Strecken: Der Südwesten mit einigen der schönsten Nationalparks und der schillernden Stadt Las Vegas. Bei uns gibt es die besten Stopps.

Wir beginnen in Las Vegas

Im Bundesstaat Nevada in der glitzernden Welt der Casinos beginnt die Reise mit dem Auto. Mietwagen lassen sich ganz einfach am Flughafen reservieren und abholen, damit keine Sekunde ohne das wertvolle Gefährt verbracht werden muss. Dadurch fallen jegliche Fragen zu Taxis und Co. schon einmal aus. Die schillernde Attraktion in Mitten der Wüste von Nevada hat jede Menge zu bieten. Falsche Elvise, spontane Hochzeiten und natürlich eines: Jede Menge Casinos. Selbst Neulinge sollten zumindest einmal eine der glitzernden Hallen betreten, denn wer kann schon sagen, dass er in Las Vegas war, ohne zumindest einmal gesetzt zu haben. Wer sich bei Black Jack und Poker unsicher fühlt, kann die Einarmigen Banditen ausprobieren oder sich beim amerikanischen Roulette versuchen, das sich durch eine Doppelnull von der europäischen Version unterscheidet. Die Casinohotels haben auch noch viel mehr zu bieten. Konzerte von Musikgiganten wie Elton John, Akrobatiksensationen wie Cirque de Soleil und die stummen Gesichter der weltbekannten Blue Man Group sind nur ein Teil des Unterhaltungsprogramms.

Las Vegas bei Nacht
Las Vegas bei Nacht | by Jacob Stone, CC0 Public Domain

Nächster Stopp: Zion National Park

Nach etwa 254 Kilometern Fahrt und etwa drei Stunden steht bereits der nächste Halt auf dem Plan. Der Zion National Park ist mit Sicherheit einer der beeindruckendsten Nationalparks in ganz Amerika. Rote Sandsteinfelsen ragen majestätisch in die Lüfte und zerklüftete Canyons verleihen ein Gefühl von endloser Weite. Während den Sommermonaten ist der Weg durch den Nationalpark für Privatfahrzeuge gesperrt, man kann jedoch mit einem eigenen Shuttle des Nationalparks durch die spannende Landschaft fahren. Auch Kletterfreunde kommen hier auf ihre Kosten. Verschiedenste Klettersteige und Wanderrouten sind für jedes Können vorhanden und bieten großartige Ausblicke. Vorsicht sollte in den heißen Monaten jedoch geboten werden. Nur mit reichlich Sonnencreme, Kopfbedeckung und ausreichend Wasser sollten die Wanderwege in der prallen Sonne ausprobiert werden.

Willkommen im Bryce Canyon National Park

Nach etwa 110 Kilometern wartet der nächste Park auf seine Bewunderer. Besonders bekannt ist der Bryce Canyon National Park für sein natürliches, 5 Kilometer breites Amphitheater, das dank seiner merkwürdigen Kalksteinformationen wie eine Masse aus Skulpturen wirkt. Das weiche Gestein wurde von Frost, Wind und anderen Witterungen in Form gebracht und genau deshalb haben die meisten natürlichen Skulpturen eine ähnliche Form. Der Effekt wirkt schwer beeindruckend. Der Nationalpark ist zwar deutlich kompakter als andere, erlaubt aber trotzdem interessante Wanderungen und das Erklimmen von eindrucksvollen Aussichtsplätzen. Im Winter muss man hier mit jeder Menge Schnee rechnen – Wanderschuhe, Schneeketten und Spikes für das Schuhwerk kann man sich aber ganz einfach im Besucherzentrum ausleihen.

Felsformationen im Bryce Canyon Nationalpark
Felsformationen im Bryce Canyon Nationalpark | by Ghost Presenter, CC0 Public Domain

Nicht zu vergessen: Canyonlands National Park

Der Canyonlands National Park wird nur zu oft übersehen, ist aber eigentliche in absolutes Highlight der Tour. Der Nationalpark hat zwei große Teile namens „Needles“ und „Island in the Sky“. Während „Needles“ eine gewisse Wandererfahrung voraussetzt, eignet sich „Island in the Sky“ für alle Touristen. Dort können großartige Felsformationen fotografiert und bis an den Horizont gesehen werden. Ein morgendlicher Besuch bei dem Sunset-Spot „Mesa Arch“ lohnt sich auf jeden Fall. Dort kann man sehen, wie der Sonnenaufgang die roten Steine erleuchtet und über das Land hinwegzieht. Morgens ist das Licht nicht nur schöner, sondern auch die Besucherzahlen sind deutlich geringer.

Der krönende Abschluss unseres Roadtrip: Grand Canyon

Kein Roadtrip durch den Westen ist komplett ohne einen Besuch des Grand Canyons. Die über 446 Kilometer und 29 Kilometer lange Schlucht ist nicht grundlos eines der berühmtesten Wahrzeichen der USA und als UNESCO-Welterbe anerkannt. Als Geheimtipp wird das „North Rim“ des Canyons empfohlen, da sich dort nur 10% der Besucher aufhalten. Die meisten Reisenden besuchen stattdessen das „South Rim“. Der Sonnenuntergang am Canyon ist eine Erinnerung, die für immer im Gedächtnis bleiben wird.

Nach dem erfolgreichen Trip können die meisten Mietautos am nächstgelegenen Flughafen abgegeben werden. Die Fahrt hat einen spannenden Anfang, eine idyllische Mitte und einen krönenden Abschluss. Und so soll es schließlich sein!

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