Wer war Elvis Presley?

Elvis Presley war einer der berühmtesten Künstler im 20. Jahrhundert

Portrait von Elvis Presley im Jahr 1970
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„That’s all right Mama“, ein Titel, aufgelegt von Sun Records, gesungen von einem unbekannten, dunkelhaarigen und gut aussehenden jungen Mann für seine Mutter Gladys, der gerade einmal 19 Jahre alt war: Elvis … wer?, fragte sich so manch einer. Der junge Mann hieß Elvis Aaron Presley und sang diesen Titel 1954. „That’s all right“ war der Kickstart einer ganz neuen Musikrichtung, die die ältere Generation mit einigem Misstrauen betrachtete: dem unglaublich lässig wirkenden Rockabilly, den man auch als Vorgänger des Rock’n‘Roll und des Rock bezeichnen kann.

Die Bewegungen wirkten unangestrengt und scheinbar im Vorbeigehen hingelegt. Niemand ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass der junge Mann mit der dunklen Haartolle, dem markanten Kinn und dem faszinierenden Hüftschwung schon kurze Zeit später die ganze Welt erobern sollte.

Steckbrief: Elvis Presley

Portrait von Elvis Presley im Jahr 1970
Portrait von Elvis Presley im Jahr 1970
  • Name: Elvis Aaron Presley
  • Spitzname: The King
  • Geburtsdatum: 8. Januar 1935
  • Geburtsort: East Tupelo, Mississippi, Vereinigte Staaten
  • Eltern: Vernon Presley (*10. April 1916, † 26. Juni 1979), Gladys Presley (*25. April 1912, † 14. August 1957)
  • Ehepartnerin: Priscilla Presley (verh. 1967-1973)
  • Kinder: Lisa Marie Presley (*01. Februar 1968)
  • Todesdatum: 16. August 1977
  • Sterbeort: Graceland, Memphis, Tennessee, Vereinigte Staaten
  • Bestattung: 18. August 1977, Graceland, Memphis, Tennessee, Vereinigte Staaten
  • Größe: 182 cm
  • Haarfarbe: dunkelblond (schwarz gefärbt)
  • Augenfarbe: blau

Er und seine Musik schlugen ein wie ein Meteorit. Er war ein Weißer, sang jedoch Blues und Soul mit einer unnachahmlichen Stimmtechnik wie ein Schwarzer. Mit seinem bis dahin nicht üblich betonten energetischen Körpereinsatz, seinem emotionalen Gesangsstil sowie einer drei Oktaven umfassenden Stimme wurde er ein Live-Entertainer, der mühelos so unterschiedliche Genres wie Blues, Gospel, Country, Rock und Pop verband.

Zahlreiche Preise und Ehrungen in fünf Hall of Fames sowie die Präsenz in allen wichtigen Billboard-Charts mit vielen Nummer-Eins-Hits begleiteten seine Karriere. Sein Leben sollte jedoch nicht lange währen, denn Elvis, wie er einfach nur genannt wurde, verkraftete seinen unglaublichen Ruhm nicht. Schon Ende der 1960er-Jahre zeichneten sich erste Anzeichen diverser Krankheiten ab, die 1970er-Jahre schienen ein ewiger Kampf zu sein.

Am 16. August 1977 versank die Welt in kollektiver Trauer wie sie es seit dem gewaltsamen Tod von John F. Kennedy im November 1963 nicht mehr gekannt hatte: Elvis wurde von Ginger Alden, seiner damaligen Lebensgefährtin, leblos im Badezimmer seines Anwesens Graceland in Memphis gefunden. Wie man heute weiß, endete sein Leben wenig glanzvoll aufgrund einer Darmerkrankung mit Darmverschluss. Exzessives Essverhalten und ein nicht minder exzessiver Medikamentenmissbrauch haben sicherlich das ihre zu seinem wenig schönen Abgang beigetragen.

Die Geschichte von Elvis Presley

1935 – 1953: Kindheit und Jugend: der Brückenbauer zwischen Schwarz und Weiß

Elvis Aaron Presley beglückte die Welt mit dem Rock’n’Roll und war ein Brückenbauer zwischen Schwarz und Weiß. Der am 8. Januar 1935 in East Tupelo/Mississippi geborene Elvis beeinflusste die Musikwelt wie nur wenige andere Künstler vor ihm und nach ihm. Viele später berühmt gewordene Musiker äußeren sich dahingehend, Elvis habe einen merklichen Einfluss auf sie gehabt. Nichts deutete jedoch darauf hin, dass dieser Arbeitersohn eines Tages zu den bekanntesten Persönlichkeiten auf diesem Planeten aufsteigen, dass fast jeder auf der Welt, ganz gleich in welchem Land, seinen Namen und seine Musik kennen sollte.

Bescheidene Verhältnisse in den Südstaaten

Sein Vater Vernon verdingte sich als Landarbeiter, seine Mutter Gladys war Näherin. Die Familie Presley lebte das typisch bescheidene Leben einfacher Leute in den Südstaaten. Diese untere Gesellschaftsschicht wurde auch als „White Trash“ bezeichnet. Das Dach über dem Kopf bildete ein für die Südstaaten typisches, weißes, selbstgezimmertes Holzhaus. Für heutige Verhältnisse unvorstellbar, kostete dieses Haus ganze 80 Dollar, viel Geld für eine Familie mit bescheidenem Einkommen. Glasfenster konnte man sich nicht leisten.

Die 1912 geborene Gladys Love Presley stammte gleichfalls aus einer armen Farmersfamilie der Südstaaten. Sie hatte acht Geschwister, von denen jedoch nur fünf namentlich bekannt sind. Der Vater arbeitete als Baumwollfarmer, musste jedoch immer wieder Nebenjobs annehmen, um die große Familie ernähren zu können. Gladys‘ Mutter starb mit 59 Jahren an Tuberkulose. Ihr Vater Robert Lee Smith starb mit Mitte fünfzig unerwartet an einer Lungenentzündung als Gladys 19 Jahre alt war. Um die Familie finanziell zu unterstützen, arbeitete die junge Frau als Näherin.

Sie besuchte regelmäßig die Gemeindekirche in Tupelo, die fortan einen erfreulichen Mittelpunkt in dem sonst wenig schönen Leben der jungen Frau bildete. Dort wurde sie auf den vier Jahre jüngeren Vernon Presley aufmerksam, in den sie sich sofort verliebte. Schon bald heirateten die jungen Leute, die Daten für die Heiratserlaubnis mussten allerdings gefälscht werden, denn Vernon war am Tag der Eheschließung am 17. Juni 1933 erst 17 Jahre alt und damit noch nicht volljährig. Der 1916 geborene Vernon hatte vier Geschwister, seine Eltern waren gläubige Christen und so entwickelte sich schon früh eine innige Verbindung zur Kirche. Gottesdienste und Gebete gehörten zu den regelmäßigen Alltagsritualen der Familie Presley. Schon ein Jahr später wurde Gladys schwanger.

1938: Verhaftung von Vernon Presley wegen Scheckkartenbetrug

Als Elvis gerade zwei Jahre alt war, bekam die Familie ernsthafte Probleme, denn sein Vater Vernon wurde wegen Scheckkartenbetrug verhaftet und 1938 zu drei Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Ein Jahr später wurde er allerdings vorzeitig aus der Haft entlassen. Während der Abwesenheit seines Vaters entwickelte Elvis ein enges Verhältnis zu seiner Mutter Gladys. Diese ging jedoch nicht nur auf die Abwesenheit seines Vaters zurück, sondern auch auf seine Geburt, denn Elvis hatte einen Zwillingsbruder, Jesse, der jedoch nicht leben sollte, da er tot zur Welt kam. Der kleine Elvis war für Gladys nun der Augenstern, für den sie einfach alles tat. Und später tat Elvis einfach alles für seine Mutter. Mutter und Sohn hatten eine ganz besondere Beziehung mit einer eigenen, für Außenstehende nicht zu verstehenden Sprache. Selbst als Teenager schlief der Junge manchmal noch im Bett der Mutter.

Ein besonderes Geburtstagsgeschenk

Der Kirchenchor in der freikirchlichen Gemeinde vor Ort wurde zunächst eine vertraute Anlaufstelle für den Jungen. Sein Talent wurde ihm nicht in die Wiege gelegt und zunächst hatte er sich zu seinem 11. Geburtstag ein Fahrrad gewünscht. Dieser Wunsch sollte sich jedoch nicht erfüllen, denn sein Vater schenkte ihm stattdessen lieber eine Gitarre. Die Enttäuschung über den nicht erfüllten Geburtswunsch verschwand jedoch schnell und der Junge freundete sich stattdessen mit seinem Geburtstagsgeschenk an, denn er stellte fest, dass Gitarre spielen ein durchaus schöner Zeitvertreib war. Elvis brachte sich das Gitarre spielen ohne Anleitung selbst bei. Wer weiß, wie das Leben von Elvis verlaufen wäre, hätte ihm sein Vater tatsächlich das gewünschte Fahrrad geschenkt. Vielleicht wäre die Welt um einen faszinierenden Künstler ärmer gewesen.

Erste Musikerfahrungen in der Kirche

Schnell konnte der Junge mit der Gitarre sein Talent bei Auftritten in, beweisen. Ein Onkel seiner Mutter war Prediger in der Assembly of Good Church, der freikirchlichen Gemeinde, der seine Eltern angehörten. Hier bestanden keine Berührungsängste mit der schwarzen Bevölkerung, die den Weißen die Tradition des Gospels und der Spirituals näherbrachten.

Neben der typisch schwarzen Gospel-Musik mochte der junge Mann auch die Country-Musik, sein Idol war Carvel Lee Ausborn. Die Stars dieser Musikgattung waren populäre Radiostars. Zu dieser Zeit konnten sich jedoch nur wenige Familien so ein Gerät leisten und so scharrte man sich mit einigen Freunden um die wenigen Rundfunkempfänger in der Nachbarschaft. Hier wurden die Musik der Stars des „Grand Ole Oprey“ gespielt. Radio hören gehörte zu einer der wenigen teuren Freizeitbeschäftigungen.

Elvis besuchte die East Tupelo Consolidated School, ein weiterer Mosaikstein auf dem Weg zum Weltstar. Eine Grundschullehrerin entdeckte das Talent des Jungen jenseits des Kirchenchors und schickte Elvis zu einem anlässlich der Mississippi-Alabama Fair and Dairy Show stattfindenden Radio-Talentwettbewerb, wo er einen a-cappella-Song vortrug und glatt den fünften Platz belegte. Der Preis waren Karten für die Fahrgeschäfte auf der Landmesse-Ausstellung. Anlässlich dieses erfreulichen Ereignisses schenkten die stolzen Eltern ihrem talentierten Sohn die Gitarre, die ab jetzt ein wichtiger Wegbereiter auf seinem Weg zum weltbekannten Sänger werden sollte.

Keine Berührungsängste mit der schwarzen Bevölkerung

In dem Armenviertel von Tupelo lebte die weiße Bevölkerung Tür an Tür mit den Afroamerikanern, was aufgrund der strikten Rassentrennung keinesfalls selbstverständlich war, denn die Weißen der armen Unterschicht hielten sich immer noch für etwas Besseres als die Schwarzen. Der junge Elvis hatte indes keine Berührungsängste, denn der Blues und Soul lag den Schwarzen im Blut. Kein noch so talentierter weißer Musiker konnte diese Musikrichtung so herüberbringen wie die Afroamerikaner. Und so zog es den 11-jährigen Elvis immer wieder in die Nachbarschaft der afroamerikanischen Gemeinde und in deren Nachtclubs, wo er sich die Blues-Musik verinnerlichte.

1948: Umzug nach Memphis

Als die Familie 1948 in der Hoffnung auf eine bessere wirtschaftliche Zukunft nach Memphis/Tennessee zog, entdeckte Elvis das vielseitige Musikleben der Südstaatenmetropole. Auch hier schien die Ausgangssituation der Familie Presley wenig zukunftsträchtig zu sein. Immerhin konnten die drei nach Aufenthalten in verschiedenen Pensionen eine Sozialwohnung in dem neu errichteten Viertel Lauderdale Courts beziehen.

Viele Fans erinnern sich an die auffälligen Bühnenoutfits und die nicht weniger markanten, langen Koteletten des Stars in den 1970er-Jahren. Tatsächlich zeigte Elvis jedoch bereits Ende der 1940er-Jahre eine ähnliche Erscheinung. Der zuvor typisch amerikanische Durchschnittsjunge veränderte sich in dieser Zeit deutlich, denn er kopierte den Stil der afroamerikanischen Künstler, die auffällige Kleidung und Haarfrisuren liebten. Der Teenager besuchte die Humes High-School, blieb der Musik und der afroamerikanischen Gemeinde jedoch weiterhin verbunden. Neben Country mochte Elvis jedoch auch klassische Musik. Kurz vor seinem High-School-Abschluss 1953 nahm der Schüler an einem Talentwettbewerb teil und konnte diesen als Sieger für sich entscheiden.

Familienoberhaupt Gladys Presley

Wer die kleine Gladys Presley, die sich so liebevoll um Elvis kümmerte, zu dieser Zeit erlebte, konnte kaum glauben, dass sie in früheren Jahren ein recht ausgelassenes junges Mädchen war. Gladys tanzte gerne Charleston und nahm die Leute so für sich ein, dass sie oft zur Unterhaltung der Farmersfamilie, bei sie arbeitete, tanzte. Erst mit dem Tod ihres Vaters ging diese sorglose, wenn auch bescheidene Zeit zu Ende. Alle waren sich einig, die liebenswerte Gladys, die auch in der Fabrik, in der sie als Näherin arbeitete, schnell Freunde fand, hatte Rhythmus im Blut, den sie wahrscheinlich an Elvis weitergegeben hatte.

Gladys war das Familienoberhaupt, denn von Natur aus war sie eher zupackend und pragmatisch als der ruhige und sensible Vernon, der sich meist treiben ließ und die Familie auch in der neuen Heimat Memphis mehr schlecht als recht mit Gelegenheitsjobs über Wasser hielt.

Obwohl so manch einer es merkwürdig fand, dass sie und nicht Vernon als der Mann im Hause das autoritäre Familienoberhaupt war, schaffte Gladys es dennoch, nicht als dominant wahrgenommen zu werden, zumal sie ihren Mann trotz aller Schwächen aufrichtig liebte. Zudem war es nicht die Regel, dass Frauen dieser Generation als Familienoberhaupt auftraten. Dies galt umso mehr für die traditionsbewussten Südstaatenfamilien. Gladys sollte jedoch kein langes Leben beschieden sein, denn 1958 erkrankte sie an Hepatitis. Zu dieser Zeit absolvierte Elvis seine militärische Grundausbildung in Texas als sich der Gesundheitszustand seiner Mutter zunehmend verschlechterte. Gladys konnte sich schon nicht mit dem Aufenthalt ihres Sohnes im entfernten Texas abfinden. Als die Nachricht von Elvis‘ Abkommandierung nach Deutschland eintraf, brach für die Mutter eine Welt zusammen. Seit längerer Zeit nahm sie bereits Tabletten gegen ihre Depressionen, die auf die ständige Sorge, ihrem Sohn könnte etwas zustoßen, zurückzuführen waren. Am 14. August 1958 starb Gladys Presley im Methodist Hospital in Memphis. Elvis war an das Krankenbett seiner Mutter geeilt, seine Hoffnung auf einen verbesserten Gesundheitszustand seiner Mutter erfüllten sich jedoch nicht.

Aus dieser Zeit existieren zahlreiche Fotos, die das Interesse an dem jungen Künstler und seinem Privatleben dokumentieren. Unter anderem zeigen diese Aufnahmen Vernon, Elvis und Gladys am Tag seiner Abreise zu seiner militärischen Grundausbildung, Elvis, wie er die Hand seiner verstorbenen Mutter am Krankenbett hält und Vernon und Elvis auf der Terrasse seines neuen Anwesens Graceland in vereinter Trauer um die Ehefrau und Mutter. Es heißt, Elvis habe den Tod seiner Mutter nie verkraftet. Der junge Künstler mit der unvergleichlichen Bluesstimme und dem markanten Hüftschwung, der auf der Bühne und später in seinen Hollywoodfilmen so jovial und lässig herüberkam, scheute sich nicht über seine Mutter zu sagen: „Sie war alles, was ich hatte, meine beste Freundin, mein Lebensinhalt“. Er schickte jeden Tag frische Blumen an das Grab seiner Mutter und so manch einer ist der Meinung, Elvis sei letztendlich an gebrochenem Herzen gestorben, da er den Tod seiner Mutter nie verwunden habe.

1957: Umzug nach Graceland

Seit Elvis‘ Durchbruch 1954 und Welthits wie „Jailhouse Rock“, „Love me Tender“ und „Heartbreak Hotel“ klingelte die Kasse und der Lebensstandard der Familie Presley hatte sich schlagartig zum Besseren gewendet. Hatte der junge Künstler schon vorher ein schönes weißes Holzhaus im Audubon Drive gekauft, erwarb er jetzt eine alte Villa namens Graceland für 102.500 Dollar. Er leistete eine Baranzahlung von 10.000 Dollar und verwendete weitere 55.000 Dollar aus dem Verkauf des alten Domizils, auf dem noch eine Hypothek von 37.500 Dollar lag, was bei seinem aktuellen Einkommen jedoch kein Problem darstellte.

Ab 1939 wurde das ehemalige Farmhaus in ein für die Südstaaten typisches Herrenhaus im Kolonialstil umgebaut. Der Name Graceland geht auf die ehemalige Inhaberin Grace Toof zurück, die das Anwesen von ihrem Vater geerbt und bis 1939 mit ihrer Familie bewirtschaftet hatte. Elvis entschied sich, den wohlklingenden, bald weltweit bekannten Namen der Villa beizubehalten. Er ließ umfangreiche Umbauarbeiten vornehmen, der seinen extravaganten Geschmack widerspiegelte. Zu den weiteren Umbaumaßnahmen gehörten der Swimmingpool, der Raquetball Room und der Meditationsgarten. Eine Mauer und ein schmiedeeisernes Tor inklusive Zufahrtskontrolle sollte den King vor seinen Fans, die bereits seinen letzten Wohnsitz regelmäßig belagert hatten, schützen.

Im Laufe der Jahre wurde Graceland wiederholt erweitert und nach Elvis‘ Tod als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In einem separaten Gebäude befinden sich die Autosammlung und einige Bühnen-Outfits von Elvis. Weiterhin sind unzählige Preise, die Elvis Presley während seiner Karriere gewann, ausgestellt.

1958 – 1960: Militärdienst trotz aufstrebender Karriere

Drei Monate, nachdem dem Kauf des Anwesens bezog der Sänger sein neues Eigenheim am 26. Juni 1957 zusammen mit seinen Eltern. Leider sollte Gladys Presley nicht mehr lange etwas von dem neuen Wohlstand der Familie haben. Von 1954 bis 1977 absolvierte Elvis zahlreiche TV- und Liveauftritte, seine legendären Konzerte waren stets ausverkauft.

Den ersten Auftritt absolvierte der junge und noch weitgehend unbekannte Künstler am 17. Juli 1954 im Bon Air Club seiner Heimatstadt Memphis.

Am 26. Juni 1977 sollte er das letzte Mal in seinem Leben in Indianapolis auf einer Bühne stehen. Die für den 17. August geplante Tour konnte aufgrund seines frühen Todes mit 42 Jahren nicht mehr stattfinden.

Bereits 1956 war der Künstler, der die Musikwelt mit seiner Mischung aus Rock, Blues und Soul revolutionierte, so gefragt, dass er 140 Konzerte in 20 US-Staaten gab. 1957 ließ er es mit 22 Konzerten in elf Bundesstaaten etwas ruhiger angehen. Trotz seiner aufstrebenden Karriere folgte er seinem Einberufungsbefehl ohne zu klagen. Nach seiner Grundausbildung entschied er sich für das normale Soldatenleben und beanspruchte keinerlei Sonderrechte wie andere berühmte Künstler.

Seinen Militärdienst absolvierte er bis zum 2. März 1960 in Bad Nauheim bei Wiesbaden.

Der Bürgerschreck von Memphis mit den richtigen Feinden

Zwei Jahre lang versetzte er Deutschland in Verzücken, die einzige Extrabehandlung, die er sich gönnte, war ein privat angemietetes Haus. Auch hier waren die Familienbande eng, denn Vater und Großmutter begleiteten ihn. Im Militärdienst zeigte er sich umgänglich, bodenständig und freundlich gegenüber seinen Kameraden. Er hatte Führungsqualitäten, bekam mehrere Belobigungen und verließ die Armee nach zwei Jahren im Dienstgrad eines Sergeanten. Sein Manager Colonel Tom Parker wusste dieses vorbildliche Verhalten positiv zu nutzen und den ehemaligen Bürgerschreck von Memphis auch bei einem wertekonservativen Publikum bekannt zu machen. Denn dieses hasste Elvis Presley nicht nur wegen seiner damals als amoralisch geltenden Bühnenauftritte, sondern auch wegen seiner Affinität zur schwarzen Bevölkerung, eine nicht vertretbare Einstellung im rassistisch geprägten Süden der USA und in Zeiten der aufkommenden Rassenunruhen.

Die Südstaatenpresse zog nicht selten im ätzenden Tonfall über den jungen Sänger her, der hier die richtigen Feinde hatte, was ihn jedoch nicht beeindruckte. Nicht selten wurden die hüftschwingenden Auftritte von Elvis mit dem vermeintlich unanständigen, sexualisierten Leben der „Nigger“ verglichen. Man darf nicht vergessen, dass insbesondere in den Südstaaten ab Mitte der 1950er-Jahre Rasseunruhen aufgrund der erstarkenden Bürgerrechtsbewegung unter Martin Luther King grassierten.

Die schwarze Bevölkerung galt der weißen Mehrheit als das Feindbild schlecht hin, das bis in die Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs 100 Jahre zuvor zurückreichte. Für Colonel Tom Parker kam Elvis‘ Militärzeit daher wie gerufen. Er schaffte es tatsächlich, die Akzeptanz des jungen Sängers auch im konservativen und rückwärtsgewandten Süden der USA zu erhöhen. Während dieser Zeit entwickelte der Musiker und Soldat eine große Liebe zum Karate, er nahm Unterricht und behielt diese Vorliebe für den Kampfsport auch in seinem späteren Leben bei.

Seine Militärzeit sollte jedoch nicht nur einen positiven Einfluss auf seine Karriere haben, sondern auch sein Privatleben ändern, denn er lernte die zehn Jahre jüngere Priscilla Ann Beaulieu kennen, deren Stiefvater, der kanadische Luftwaffenoffizier Paul Beaulieu Ende der 1950er-Jahre nach Wiesbaden versetzt worden war. Als sich Elvis und Priscilla 1959 kennenlernten, war sie gerade einmal 14 Jahre alt.

Neben dem Militärdienst war das Leben in Bad Nauheim recht entspannt. Das Haus von Elvis wurde regelmäßig von Fans belagert. Elvis pflegte Kontakt zu seinen Fans, zeigte sich nahbar und war so gar nicht der große Weltstar. In diesem Haus fand auch so manche Party statt, klugerweise jedoch ohne jeden Skandal. So war der berühmte Amerikaner auch bei den Stadtvätern Bad Nauheims sehr beliebt.

Während seiner Militärzeit kam er das erste Mal in Berührung mit Amphetaminen, die den Soldaten während den langen Manövern zum Wachbleiben verabreicht wurden. Zurück in den Staaten, kassierte Elvis 1960 für einen Auftritt in Frank Sinatras Show die unglaubliche Summe von 125.000 Dollar. 1961 war der hüftschwingende Künstler ausschließlich im Rahmen von Konzerten und Liveauftritten für wohltätige Zwecke in Memphis und auf Hawaii zu sehen. Ein wichtiges Ereignis war die Veranstaltung Pearl Harbour Benefit zum Gedenken an die am 7. Dezember 1941 auf dem US-Militärstützpunkt gefallenen Soldaten.

1967: Heirat mit Priscilla

Seit 1963 lebte Priscilla in der Villa Graceland, obwohl sie damals noch minderjährig war, denn in den USA erreichen junge Leute erst mit 21 Jahren die Volljährigkeit. Für die damalige Zeit war dieses Modell des Zusammenlebens eigentlich ein amoralisches Unding, wurde jedoch weitgehend ohne viel Aufhebens akzeptiert. Priscillas Eltern stimmten diesem Zusammenleben unter der Bedingung zu, dass Elvis für die weitere Schulausbildung der jungen Frau bezahlen und sie mit Erreichen der Volljährigkeit heiraten würde. Während dieser Zeit machte Priscilla ihren High-School-Abschluss.

Am 1. Mai 1967 löste Elvis sein Versprechen ein und heiratete Priscilla in Las Vegas. Die gemeinsame Tochter Lisa-Marie erblickte am 1. Februar 1968 das Licht der Welt.

1956 – 1969: Hollywood

Nicht nur mit seinen Filmen, sondern auch mit seiner Musik konnte Elvis nahtlos an seine Karriere vor dem Militärdienst anschließen. Er landete regelmäßig Hits und war nach wie vor überall präsent. Obwohl Colonel Tom Parker einen großen Einfluss auf Elvis‘ Leben hatte, mischte er sich jedoch nicht künstlerische Belange ein. Lediglich sein Millionenhit „Are you lonesome tonight“ ging auf eine Anregung Parkers zurück.

In der Zeit von 1956 bis 1969 dreht Elvis 27 Filme, die ihn meistens als singenden Sonnyboy und Frauenschwarm zeigten. Seine erfolgreichen, aber anspruchslosen Filme, die Elvis meistens als singenden Sonnyboy und Frauenschwarm präsentierten, führten ihn in eine künstlerische Sackgasse. Die Filme, die ihn von einer dramatischeren Seite und wenig singend zeigten wie „Flaming Star“ und „Wild in the Country“ waren an den Kinokassen deutlich weniger erfolgreich als seine auf Hawaii gedrehten Filme.

Ab 1969: erneute Auftritte im Fernsehen

Elvis brachte zwar weiterhin gut in den Hitparaden vertretende anspruchsvolle Studioalben heraus, seine Karriere als Sänger war jedoch eng an seine Karriere als Schauspieler anspruchsloser Rollen in erfolgreichen Filmen mit erfolgreichen Soundtracks gekoppelt. Diese Entwicklung beschneidete ihn künstlerisch, was ihn frustrierte, denn er hätte gerne mehr gewagt.

Sein Plattenlabel und sein Manager Tom Parker sorgten jedoch dafür, dass er die kommerziell erfolgreichen Wege nicht verließ. Allerdings ebnete Parker Elvis‘ erneuten Weg ins Livefernsehen. Mit seinem TV-Special vom 3. Dezember 1968 erreichte der Sänger mit einem Repertoire aus bekannten und neuen Liedern einen Marktanteil von 42 Prozent. Mit zu diesem Erfolg trug auch das 1966 produzierte Album „How Great Thou Are“ bei, ein Gospelalbum, in dem Elvis sein ganzes künstlerisches Talent entfalten konnte.

Elvis ist nicht mehr der King im Musik-Business

Dennoch war er nicht mehr der unangefochtene König bei den Fans aller Altersklassen, denn die Trends setzten vermehrt hippe Rockbands und Solokünstler aus Großbritannien und dem eigenen Heimatland. Zudem markierten die Hippies der Flower-Power-Generation und Rockevents wie Woodstock den Anfang einer neuen Zeit. Dennoch war der King für viele dieser jungen Musiker Vorbild und Idol. Für die auf der ganzen Welt angesagten Beatles war ein Treffen mit Elvis auf Graceland ein besonderes Erlebnis. Die sonst so coolen Jungs, die genauso im Musikbusiness explodiert waren wie Elvis saßen ehrfürchtig auf dem Sofa und trauten sich nicht, etwas zu sagen. Elvis grinste und sagte: „Hört mal zu Jungs, wenn ihr weiter nur so dasitzt und mich anstarrt, kann ich ja gleich ins Bett gehen“. Das Eis war gebrochen und die Musiker verbrachten vergnügliche Stunden zusammen.

Elvis Presley und Colonel Tom Parker: Gleichberechtigte Geschäftspartner

Es war an der Zeit, dem drohenden Abstieg von Elvis entgegenzuwirken. Es war Colonel Tom Parker, der erneut aktiv wurde und Verhandlungen mit den großen Casinos in Las Vegas aufnahm. Parker hatte sein Managerleben komplett Elvis Presley verschrieben. Böse Zungen behaupteten, er brauche auch nur diesen einen Klienten, da Elvis seine Geldmaschine sei, die ihm 50 Prozent der Einnahmen brachte. Für die meisten war Colonel Tom Parker ein Mann, der scheinbar keine Vergangenheit hatte, ein Finsterling, der nicht gut für Elvis war.

Andere wiederum lobten ihn für sein Engagement für Elvis, für seine fast 24-Stunden-täglich-Betreuung. Vor jedem Auftritt in jeder Stadt war Parker bereits mehrere Tage vor Ort präsent und bereitete alles bis ins kleinste Detail vor. Er nahm Kontakt zu den Fans auf und zeigte sich offen und freundlich, was gut ankam. 1969 erweiterten Elvis und Parker ihren gemeinsamen Vertrag, der sie zu gleichberechtigten Geschäftspartnern machte.

Ein furioses Comeback: der King von Las Vegas

1969 markierte den Beginn einer langen Phase von Konzerten und Liveauftritten in Las Vegas, nachdem er sich die Jahre zuvor mehr als Schauspieler denn als Sänger betätigt hatte. Das International Hotel hatte ihn für das ganze Jahr als Top Act gebucht. Insgesamt trat Elvis dort mehr als 800 Mal auf. In den nächsten Jahren folgten dort und in weiteren Hotels in Las Vegas noch zahlreiche Liveauftritte.

Daneben gab Elvis auch immer wieder in anderen Bundesstaaten Konzerte. In den Jahren bis 1977 absolvierte er mehr als 1.000 Liveauftritte und Konzerte. 1970 und 1972 erschienen zwei Dokumentarfilme. 1973 wurde das legendäre TV-Special „Aloha from Hawaii“ per Satellit rund um den Erdball gesendet, eine technische Sensation für die damalige Zeit. In seinen letzten beiden Lebensjahren wurden allerdings vermehrt Konzerte aufgrund seines sichtbar schlechten Gesundheitszustandes abgesagt. Immerhin schaffte er es 1977 noch 55 Konzerte in 22 Bundesstaaten zu geben.

Elvis Presley im Sonnenuntergang
Elvis Presley im Sonnenuntergang

Während der letzten Jahre hatte sich die äußere Erscheinung von Elvis Presley sichtbar verändert. Auffällig waren seine starke Gewichtszunahme und das aufgedunsene Gesicht. Die Koteletten wurden immer länger und die ehemals sorgfältig gegeelte Haartolle war einer schwarzen Wuschelfrisur gewichen. Trat Elvis anfangs noch in leger wirkenden schwarzen Anzügen mit Anleihen an den Karatesport auf, bevorzugte er schon bald Jumpsuits, die mit den Jahren immer extravaganter und auffälliger wurden. Die Outfits waren meistens weiß, stets aufwendig mit glitzernden Ornamenten, Perlen und Strasssteinen bestickt. Trotz dieser äußeren Verwandlung begeisterte er seine Fans weltweit nach wie vor, auch wenn so manch einer der Meinung war, dass seine Bühnenerscheinung doch zu auffällig und kitschig war.

1973: Scheidung von Priscilla

Trotz seiner deutlich veränderten äußeren Erscheinung wirkte der Sänger noch immer wie ein Magnet auf die Menschen. Sein Charme hatte schon immer die Damenwelt begeistert und Elvis wusste diese Tatsache für sich zu nutzen. An seiner Liebe zu den Frauen scheiterte auch seine Ehe mit Priscilla, die eigentlich die große Liebe seines Lebens war. Dennoch hatte er immer wieder Affären und machte sich auch keine Mühe, diese Tatsache geheim Zuhalten. 1973 hatte Priscilla schließlich genug und reichte die Scheidung ein, was den King schwer traf. Priscilla sagte, sie gehe nicht, weil sie Elvis nicht mehr lieben würde, ganz im Gegenteil, sie wolle aber sehen, was in der Welt da draußen noch auf sie warten würde.

Die meisten Frauen hatten eine romantische Vorstellung von dem King, der in seinen Hollywood-Filmen stets lässig, cool aber auch unglaublich einfühlsam und nett herüberkam. Genau auf dieses Image hatte Elvis gesetzt, der während seiner Zeit in Hollywood weder Fernseh- und noch Liveauftritte hatte. Daher träumten viele weiblich Fans von einer Beziehung mit diesem einfühlsamen Charmeur. Die Wirklichkeit sah jedoch anders aus. Elvis‘ Ruhm war in so astronomische Höhen gestiegen, dass ein normales Leben mit ihm kaum möglich war. Was zählte, war Elvis Presley, das ganze Universum drehte sich nur um ihn. Für Priscilla und ihre Bedürfnisse blieb da wenig bis kein Platz. Zudem hatte er sich seit Ende der 1960er-Jahre nicht nur äußerlich, sondern auch charakterlich stark verändert.

Die ersten Gesundheitsprobleme machten sich bemerkbar, die in der Zeit von 1969 bis 1977 sichtbar zunahmen. Ein Grund für diese Veränderung war auch der prall gefüllte Terminkalender, denn Elvis befand sich einen Großteil des Jahres auf Konzerttournee, ein unglaublich anstrengendes Programm. Gegen seine Rückenschmerzen nahm er Schmerzmittel, gegen seine Schlafprobleme Schaftabletten und gegen seine Müdigkeit Muntermacher.

1972: Linda Thompson

Bald stellte er die positive Wirkung von Morphium auf seine Schmerzen und Psyche fest, die sich jedoch negativ auf seinen Körper auswirkten. Er nahm sichtbar an Gewicht zu, sein Gesicht wirkte aufgedunsen und blass. Nach und nach kamen weitere „Wundermittel“ wie Codein, Valium und Benadryl hinzu.

War Priscilla zehn Jahre jünger als er, zog Elvis während seiner letzten Lebensjahre die Gesellschaft sehr junger Frauen vor. 1972 lernte er Linda Thompson kennen, eine lebenslustige Blondine mit Vorliebe für offenherzige Kleidung. Die äußere Erscheinung täuschte jedoch, denn einen Freund hatte das 18-jährige Mädchen damals noch nicht gehabt. Schon als kleines Mädchen hatte sie Elvis angehimmelt und ihren Eltern verkündet, eines Tages werde sie den King heiraten. Wie sie selbst rückblickend sagt, sei sie naiv gewesen und habe Elvis total romantisiert, sie habe völlig falsche Vorstellungen von ihm gehabt. Auch bei Linda hatte das öffentliche Image des netten, einfühlsamen Musikers mit dem unvergleichlichen Schmelz in der Stimme verfangen. Vier Jahre blieb sie an Elvis‘ Seite, eine Zeit, in der sie auch die wenig schönen Seiten des Sängers kennenlernte. Wie schon zu Priscillas Zeiten unterhielt Elvis auch jetzt noch diverse Affären und gab sich keine Mühe, selbige vor der jungen Frau geheim zu halten. Gleichzeitig machte er jedoch absolute Ansprüche geltend, was Linda anging und untersagte ihr, andere Männer auch nur anzusehen.

Trotz seiner Affären hatte er eine gewisse emotionale Abhängigkeit von Linda entwickelt, denn er konnte es nicht ertragen, nicht der absolute Mittelpunkt im Leben der Menschen zu sein, die zu seinem unmittelbaren Umkreis gehörten. Linda wiederum hatte eine starke emotionale Bindung zu ihrem Traumprinzen entwickelt und ertrug sein verletzendes Verhalten und seinen zunehmenden Tablettenkonsum. Wenn Linda es wagte, ihn wegen seiner Affären zu kritisieren, wurde er ungehalten und schrie sie an, einmal warf er sogar einen Teller Spaghetti nach ihr.

Manchmal neigte Elvis, wahrscheinlich unter dem Einfluss diverser Medikamente, auch zu Gewaltausbrüchen. Einmal schoss er durch die Badezimmer und verfehlte die dahinter befindliche Linda nur um wenige Zentimeter. Auch in Sachen intimer Beziehung entwickelte Elvis Linda zufolge einige bizarre Wesenszüge, die für sie nur schwer zu ertragen waren. Sie sah den Musiker so, wie er wirklich war, und zwar auch dann, wenn er nur wenig anziehend wirkte und wenig charmant war. Durch seinen starken Medikamentenmissbrauch schlief Elvis manchmal an Ort und Stelle einfach ein. Einmal wäre ihm diese Sucht fast zum Verhängnis geworden, denn er sang mit dem Kopf in den Suppenteller. Er hatte Glück gehabt, dass Linda gerade anwesend war und ihn vor dem Ertrinken im Suppenteller rettete.

1976: Linda geht, Ginger kommt

Nach vier Jahren hatte sie schließlich genug, sie wusste, eine Beziehung mit einem so dominanten, weltberühmten Mann, der sich nur um sich selbst drehte, gleichzeitig jedoch mit dem erdrückenden Ruhm nicht klarkam und zunehmend Suchtprobleme entwickelte, war nicht möglich. 1976 trennte sie sich von Elvis, ein weiterer Schlag für den angeschlagenen Weltstar, der sich jedoch schnell mit der noch jüngeren Ginger Alden tröstete.

Die junge Frau hatte Elvis über ihre ältere Schwester kennengelernt. Der Musiker entwickelte schnell ein Interesse an der schüchternen jungen Frau, die so anders zu sein schien wie ihre Altersgenossinnen. Sie war künstlerisch begabt, teilte Elvis‘ Musik- und Buchvorlieben. Das Paar las Bücher und hörte Musik gemeinsam, Ginger wurde zum Mittelpunkt in Elvis‘ Leben und zeichnete sich dennoch durch eine wohltuende Zurückhaltung aus.

Elvis schien etwas zur Ruhe zu kommen und machte so manches Mal sogar einen weniger angeschlagenen Eindruck. Nur auf seinen Pillenkonsum hatte Ginger keinen Einfluss. Sie begleitete ihn zu allen Konzerten. Wenn sie einmal nicht dabei war, war Elvis unglücklich. Auch bei seinem Konzert am 17. August 1977 sollte sie dabei sein, denn der King beabsichtigte, seine Heiratsabsichten mit Ginger nach dem Konzert bekannt zu werden. Ganz der Mann, der immer alles unter Kontrolle haben wollte, dem jedoch aufgrund seines exzessiven Lebensstils so manches entglitt, machte er schon Pläne bis hin zum genauen Aussehen des Eherings. Zu diesem Zeitpunkt kannten sich Elvis und die halb so alte Ginger gerade einmal neun Monate.

16. August 1977: das Unfassbare ist passiert, Elvis ist tot

Der 16. August 1977 hatte die Welt in kollektive, fast schon hysterische Trauer versenkt, denn das Unfassbare war geschehen: der King war tot, gefunden im Badezimmer seines Anwesens in Graceland von seiner Verlobten Ginger Alden um 14:00 Uhr Ortszeit. Sie hatte noch versucht, erste Hilfe zu leisten, aber der leblose Elvis zeigte kaum noch Lebenszeichen. Schnell war Ginger klar, dass hier keine Rettung mehr möglich war. Der Rettungswagen kam zu spät, denn Elvis war bereits tot. Selten hatte der Tod eines Künstlers so einen emotionalen Ausnahmezustand hervorgerufen. Hatten sich schon tausende Fans am Todestag vor seiner Villa Graceland versammelt, um gemeinsam zu trauern und das Unfassbare irgendwie zu verarbeiten, verstärkte sich dieser Eindruck einen Tag später während der Beerdigungszeremonie.

Garceland - das Anwesen von Elvis Presley
Garceland – das Anwesen von Elvis Presley, by Jens Bludau / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)

Nachdem die Autopsie abgeschlossen war, verließ der Leichnam des King das Baptist Memorial Hospital in Richtung Graceland. Vor den Toren der Klinik warteten bereits tausende Fans, um Elvis die letzte Ehre zu erweisen. Ab 15 Uhr wurde Elvis in Graceland aufgebahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bereits um 18 Uhr hatten mehr als 80.000 Menschen Abschied am offenen Sarg genommen. Aus Sorge um den Zustand des Leichnams aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit und der Hitze wurde die Zeremonie schließlich beendet.

Draußen vor den Toren von Graceland versammelten sich jedoch weiterhin tausende, von sichtlicher Trauer erfüllte Fans. Die Trauerfeier fand im engsten Familienkreis im Musikzimmer von Graceland statt. Anschließend fuhr der Leichenwagen, begleitet von einem Konvoi aus 17 weißen Cadillacs zum Forrest Hill Friedhof. Mehr als 90.000 Menschen säumten den Trauerzug und bevölkerten damit fast die ganze Stadt Memphis. Polizisten salutierten als der Wagen mit dem Sarg an ihnen vorbeifuhr und wieder versuchten Fans, einen letzten Blick auf ihr Idol zu erhaschen und liefen in Richtung Leichenwagen. Die Polizei musste für Ordnung sorgen, was in diesem emotionalen Ausnahmezustand gar nicht so leicht war. Die Polizisten drückten jedoch so manches Mal ein Auge zu, konnten sie die Gefühle der Fans jedoch nur zu gut verstehen. So brauchte der Trauerzug vier Stunden für die kurze Strecke von vier Kilometern zum Friedhof.

Grab von Elvis Presley in Graceland
Grab von Elvis Presley in Graceland, by Jens Bludau / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)

Elvis‘ Manager, Colonel Parker, saß während der Trauerfeier auf einem der Motorräder der Polizei und konnte den Tod seines Zöglings genauso wenig fassen wie viele Menschen auf der ganzen Welt. Er war sichtlich gezeichnet von seiner Trauer und blieb apathisch und nicht ansprechbar. Er entschloss sich dazu, nie mehr als Manager eines Künstlers tätig zu werden und zog sich aus der Öffentlichkeit zurück. Mehrere Anfragen wieder als Manager tätig zu werden, lehnte er ab, denn es dürfe nur Elvis und den Colonel geben. Anschließend wurden die sterblichen Überreste von Elvis in einem neunzig Meter vom Grab seiner Mutter entfernten Mausoleum beigesetzt.

Sein Vater Vernon wurde von seiner Trauer überwältigt und kündigte an, er werde bald wieder bei ihm, Elvis sein. Tatsächlich kam der Vater genauso wenig über den Tod seines Sohnes hinweg wie Elvis über den Tod seiner Mutter. Am 2. Oktober 1977 erwirkte Vernon Presley eine gerichtliche Genehmigung, die sterblichen Überreste seiner Frau und seines Sohnes im Meditationsgarten von Graceland umbetten zu lassen. Kurze Zeit später wurden drei Männer bei dem Versuch verhaftet, den Leichnam von Elvis zu entwenden, um Lösegeld zu fordern.

Am 26. Juni 1979 starb der gebrochene Vernon Presley an Herzversagen und hatte sein Versprechen während der Trauerfeier für seinen Sohn wahr gemacht. Obwohl die Liebe von Elvis zwar auch nach ihrem Tod konkurrenzlos seiner Mutter gehörte, entwickelte sich auch zu seinem Vater eine enge Bindung. Vernon begleitete seinen Sohn zu zahlreichen Konzerten und übernahm die Betreuung von Elvis‘ Finanzen. Der Sänger war froh, sich nicht um diesen Teil seines Lebens kümmern zu müssen. Die neunjährige Tochter von Elvis, Lisa Marie sagte recht erwachsen mit starrem Blick: „Ich kann es nicht fassen, Elvis Presley ist tot.“ US-Präsident Jimmy Carter teilte den amerikanischen Bürgern und der Welt mit, mit Elvis Presley sei ein Teil des Landes gestorben.

Was führte zum Tod des King?

Alle Welt fragte sich, was letztendlich zum Tod des King geführt hatte. Waren es Fast Food und Fresssucht, Drogen, Medikamente oder doch Herzversagen? Wahrscheinlich war diese unglückliche Gemengelage insgesamt für seinen Tod verantwortlich. Die mit der Obduktion des Leichnams und den Gutachten beschäftigten Experten kamen zu unterschiedlichen Schlüssen. Fest steht jedoch, dass Elvis an einer chronischen Darmerkrankung, wegen der er mehrere Jahre in Behandlung war, litt, die letztendlich nach Ansicht heutiger Ärzte zu seinem plötzlichen Herztod geführt haben könnte.

Allerdings wurden im Blut des Leichnams zehn verschiedene Substanzen festgestellt, unter anderem Morphium, Codein und Valium. Es war seit längerem bekannt, dass Elvis in hohem Maße tablettenabhängig war. Daher gehen einige Pathologen von Polypragmasie, der Einnahme zu vieler Medikamente, als Todesursache aus. Die offizielle Todesursache lautete jedoch „hypertensive Herzkrankheit“, also Herzversagen in Verbindung mit Bluthochdruck. Seine Ex-Frau Priscilla Presley bestätigte die starke Medikamentenabhängigkeit des Sängers und Entertainers und betonte, viele Menschen aus seinem unmittelbaren Umfeld hätten versucht, ihn von diesen Drogen wegzubekommen, jedoch ohne Erfolg, denn „man sagte Elvis Presley nicht, was er zu tun und was er zu lassen hatte“.

Elvis Presley lebt!

Um seinen Tod ranken sich bis heute die wildesten Verschwörungstheorien. Zu einem geflügelten Sprichwort wurde der Ausspruch „Elvis lebt“, das sich nicht nur darauf bezieht, dass der King im Herzen seiner Fans weiterlebt, sondern auf die Annahme, dass er wirklich noch unter uns weilt. Zahlreiche Menschen wollen ihn mittlerweile gesehen haben. Eine Theorie lautet, er habe von seinem anstrengenden Dasein als weltweit verehrteres Idol ohne Privatsphäre genug gehabt und seinen Tod lediglich inszeniert, um fortan ein unbehelligtes Leben in Frieden zu führen.

Eine andere Geschichte lautet dahingehend, er befinde sich im Zeugenschutzprogramm, weil er gegen die Mafia ausgesagt habe. Fakt ist, Elvis lebt tatsächlich, denn auch mehr als vierzig Jahre nach seinem Tod ist er weltweit so präsent wie kaum ein anderer toter Künstler. Die Geldmaschine Elvis Presley ist sehr real, denn für einen toten Mann, so ein Kommunikationswissenschaftler, sei Elvis höchst lebendig. Bis zu seinem Tod hatte der King 500 Millionen Tonträger verkauft, bis heute sind es geschätzte Milliarden, was ihn zum erfolgreichsten Solokünstler aller Zeiten macht.

Nach seinem Tod und dem Tod von Vater Vernon wurde Priscilla Presley zu seiner Nachlassverwalterin. In einem Interview sagte sie kürzlich, sie hätte Graceland niemals verkauft, das Anwesen sei ihr heilig und Elvis bleibe weiterhin ihr Lebensmann. Priscilla hat zwei Elvis-Alben im Zusammenspiel mit dem London Royal Philharmonic Orchestra aufnehmen lassen und eines, mit dem Elvis‘ Lieder im Duett mit weiteren bekannten Persönlichkeiten vertont wurden. Sie sagt, Elvis hätte während seiner Karriere gerne mehr ausprobiert, sein Label habe dies aus kommerziellen Gründen jedoch verhindert. Sie wolle Elvis nicht künstlerisch beschneiden und ihm diesen Wunsch nach mehr, der ihm zu Lebzeiten verwehrt geblieben sei, erfüllen. Mit unternehmerischem Geschick hat Priscilla Presley Graceland zu einem der meist besuchten Touristenmagneten in den USA gemacht und das Presley-Vermögen um etliche Millionen erhöht.

Elvis ist sich selbst treu geblieben

Elvis ist seit mehr als vier Jahrzehnten tot, allerdings immer noch so präsent als würde er gleich um die Ecke kommen. Sein Nachlass wird über das Unternehmen Elvis Presley Enterprises verwaltet. 2006 wurde Graceland zum nationalen Wahrzeichen der USA erklärt. Die von Vater Vernon Presley verfasste Grabinschrift gleicht einer Hommage an den Sohn. Elvis war sich immer selbst treu geblieben und änderte seinen Musikstil auch nicht, als coole Rockbands wie die Beatles und Rolling Stones groß wurden und sich das jüngere Publikum nicht mehr in dem King wieder erkennen konnte. Elvis blieb der König und Plattenmillionär im Stil der 1950er-Jahre, ein Filmstar, ein Held, für den Apartheid eine seltsame Sache war, da er wie selbstverständlich mit schwarzen Kindern aufgewachsen war, keine Selbstverständlichkeit in den USA der 1940er- und 1950er-Jahre.

Er hatte eine Vorliebe für alle Dinge, die glänzten, was alleine die strassbesetzten Bühnen-Outfits seiner Konzertjahre zeigten. Er mochte Limousinen mit Perlmuttdächern, Schuhe mit Fellbeschlägen und extravagant eingerichtete Räumlichkeiten, ein krass bunter, blinkender Mix, der irgendwie neureich wirkte und von schlechtem Geschmack zeugte. In dieser Hinsicht konnte Elvis Presley seine proletarische Herkunft nie verstecken, er versuchte es auch gar nicht erst. Anpassen an das Establishment war nicht sein Ding, schließlich war er reich und berühmt genug, um sich diese Verweigerungshaltung leisten zu können. Und so gelang ihm mit seinen Konzertjahren ein furioses Comeback, obwohl er zu diesem Zeitpunkt nicht mehr den Musikgeschmack der jungen Generation traf und alleine von seiner äußeren Erscheinung her den Zenit seiner Karriere längst überschritten hatte.

Elvis Presley wusste genau, was er tat

Nach seinem Tod wurden Vorwürfe an seine unmittelbare Umgebung laut, warum denn keiner angesichts seines sichtbar schwer angeschlagenen Gesundheitszustandes etwas unternommen habe. Weder Bandkollegen, noch Priscilla, noch seine Freundinnen Linda Thompson und Ginger Alden konnten etwas gegen diese Selbstzerstörung unternehmen. Alle in seiner Umgebung sorgten für reichlich Essen, wenn ihm danach war und lieferten ihm seine Pillen, wenn er diese verlangte.

Elvis verweigerte eine lebenswichtige Darmoperation, die ihn vielleicht vor dem letztendlich tödlichen Darmverschluss hätte retten können. Dazu hätte er jedoch seine Essgewohnheiten ändern müssen, die allmählich einer Essstörung zu gleichen schien. Einmal verspeiste vor einem Auftritt nicht weniger als 22 Hamburger. Ob der Erinnerung an seine ärmliche Kindheit, in der Essen manchmal rar war, schien er jetzt aus seinen Essexzessen eine psychische Befriedigung zu ziehen. Auf seine Pillen gegen Schaflosigkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, Depressionen und noch vieles mehr konnte und wollte er nicht verzichten. „Er wusste genau, was er tat“, so Priscilla Presley, die mit Elvis‘ exzessiven Lebensstil und seinem übergroßen Staruniversum genauso überfordert war wie er selbst und alle anderen Personen in seinem Umfeld.

Colonel Tom Parker, der mörderische Manager

Für viele ist der undurchsichtige Colonel Tom Parker der Bösewicht und derjenige, der Elvis in den Tod getrieben hat. Er sei derjenige gewesen, der Elvis zu immer mehr Filmen, Hits und Liveauftritten getrieben habe, und zwar erst recht während der Zeit, als sich seine Gesundheit immer mehr und für alle Welt sichtbar verschlechterte, zu einer Zeit, als er nur noch ein „verfettetes Drogenwrack“ gewesen sei. Laut Autorin Alanna Nash war Tom Parker „der mörderische Manager“, ein Enigma, ein undurchsichtiger Zeitgenosse, der Ende der 1920er-Jahre illegal aus seinem Geburtsland Holland in die USA eingereist war, jedoch niemals die amerikanische Staatsbürgerschaft beantragt hatte.

Fakt ist, Tom Parker verließ Zeit die USA seines Lebens nicht mehr und drängte auch nicht darauf, die erfolgreichen Elvis-Konzerte außerhalb des Landes zu etablieren. Er besuchte seinen Schützling nicht während dessen Militärzeit in Deutschland und hielt sämtliche Leute in seinem und Elvis’ Umfeld auf Abstand.

Niemand kannte das Enigma Tom Parker wirklich. Den Titel Colonel hatte ihm sein Freund, der Gouverneur von Louisiana zugeschanzt. Ende der 1940er-Jahre war noch alles möglich, auch der Aufstieg von Colonel Tom Parker zu einem der begnadetsten, aber auch gnadenlosesten Manager seiner Zeit. Zuvor hatte er ein Leben als Hobo und im Wanderzirkus geführt und dabei einiges an Lebenserfahrung gesammelt. Er diente in den US-Streitkräften, musste seinen Militärdienst jedoch vorzeitig aufgrund „emotionaler Instabilität“ und einem „psychotischen Zustand“, wie seine Vorgesetzten befanden, abbrechen. Beides Zustände, die sich im Showbusiness laut New York Times als nützlich erwiesen. Schon früh lernte Parker, Menschen zu manipulieren und Illusionen zu verkaufen. Diese Lebenserfahrung machte er sich als Manager von Elvis Presley zunutze, indem er eine gigantische Marketingmaschine ansetzte, nachdem er den noch unbekannten jungen Künstler 1954 unter Vertrag genommen hatte.

Im Gegensatz zu Elvis hatte Tom Parker, der große Illusionist, der Macher mit der mysteriösen Vergangenheit einen unglaublichen Überlebensinstinkt. Was er anpackte, wurde zum Erfolg, er manipulierte andere, blieb selbst jedoch unerreichbar. Fakt ist wohl, dass keiner der beiden Männer jemals so groß in seinem Bereich ohne den anderen geworden wäre. Parker erklärte sich niemals öffentlich und ließ sämtliche Kritiken wortlos an sich abperlen. Selbst als ihm vorgeworfen wurde, für Elvis‘ schlechten Gesundheitszustand verantwortlich zu sein, antwortete er lediglich, er könne nachts gut schlafen. Tom Parker überlebte seinen Zögling um zwanzig Jahre und erfuhr am Lebensende noch einige anerkennende Ehrungen. Dass er Spielschulden in Millionenhöhe in Las Vegas hatte und dabei auch mit der Mafia involviert war, ignorierte man. Seine Spielschulden verschwanden nach dem tragischen Ende des Sängers umgehend aus den Büchern seiner Kreditgeber. Denn jetzt wurde die Marketingmaschinerie um den toten Künstler angeschmissen und der war wesentlich leichter zu kontrollieren als der lebende Elvis.

War Colonel Tom Parker verantwortlich für den Tod von Elvis Presley? Nicht direkt, vielmehr gehörte er zu einer Gemengelage, die immer bedrohlichere Ausmaße annahm. Die unerbittliche Starmaschinerie von Colonel Tom Parker war nur einer von vielen Gründen, die das Ableben von Elvis Presley begünstigten. Niemand konnte Elvis helfen, außer Elvis selbst, und der wollte nicht, bis zu seinem bitteren Ende im Badezimmer seiner Villa Gracland in den Mittagsstunden des 16. August 1977.

Häufige Fragen und Antworten

Wer war Elvis Presley?

Spitzname: der King, Sänger und Schauspieler.

Wann starb Elvis Presley?

Elvis Presley starb am 16. August 1977 auf seinem Anwesen in Graceland. Er wurde nur 42 Jahre alt.

Wer fand Elvis Presley?

Seine Lebensgefährtin Ginger Alden.

Wann kaufte Elvis Presley Graceland?

Elvis Presley kaufte Graceland im Jahr 1957.

Wie reich war Elvis Presley?

Elvis besaß ca. 250 Millionen Dollar. Durch die Elvis Presley Enterprises kommen jährlich ungefähr 30 Millionen Dollar hinzu.

Welcher Kirche gehörte Elvis Presley an?

Assembly of God Church

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