Ein- und Ausreise - USA-Info.net https://www.usa-info.net/usa-reisen/einreise-ausreise/ Tue, 13 Sep 2022 07:23:57 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.1 https://www.usa-info.net/wp-content/uploads/usa-info-favicon-144x144-100x100.png Ein- und Ausreise - USA-Info.net https://www.usa-info.net/usa-reisen/einreise-ausreise/ 32 32 ESTA abgelehnt – was tun? https://www.usa-info.net/usa-reisen/einreise-ausreise/esta-abgelehnt-was-tun/ https://www.usa-info.net/usa-reisen/einreise-ausreise/esta-abgelehnt-was-tun/#respond Wed, 23 Mar 2022 12:10:29 +0000 https://www.usa-info.net/?p=9554 Einreise USA

Seit Nine Eleven ist die Einreise in die USA schwieriger geworden – nicht nur für Auswanderer, sondern auch für Touristen. Erst 2019 wurden die Bedingungen für Einwanderungs- und Nichteinwanderungsvisa weiter verschärft. So etwa müssen Einreisewillige jetzt auch alle ihre Accounts in sozialen Netzwerken, alle Mobiltelefonnummern und alle E-Mail-Adressen angeben – und zwar nicht nur die […]

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Einreise USA

Seit Nine Eleven ist die Einreise in die USA schwieriger geworden – nicht nur für Auswanderer, sondern auch für Touristen. Erst 2019 wurden die Bedingungen für Einwanderungs- und Nichteinwanderungsvisa weiter verschärft. So etwa müssen Einreisewillige jetzt auch alle ihre Accounts in sozialen Netzwerken, alle Mobiltelefonnummern und alle E-Mail-Adressen angeben – und zwar nicht nur die aktuellen, sondern jene der letzten fünf Jahre.

Hand aufs Herz: Erinnern Sie sich an all Ihre Accounts der letzten fünf Jahre? Wie oft legt man sich eine Einmal-E-Mail-Adresse zu, sei es, für eine spezielle Job-Bewerbung oder einen besonderen Flirt. Doch schlichtes Vergessen kann bei der Einreise als bewusster Akt des Verschweigens ausgelegt werden – die Chancen auf ein USA-Visum sinken rapide. Die gute Nachricht ist: Die meisten EU-Länder sind von der verschärften Regelung ausgenommen. Genauer gesagt jene, die am 2008 eingeführten „Visa Waver Program“ teilnehmen. Anstatt ein Visum zu beantragen, ist es für die Bürger von 39 Ländern – darunter auch deutsche Staatsangehörige – ausreichend, einen ESTA-Antrag einzureichen. Dieser ermöglicht eine visafreie Einreise.

Über das elektronische Reisegenehmigungssystem „Electronic System for Travel Authorization“, kurz ESTA, ist beim Department of Homeland Security – das ist das Ministerium für Innere Sicherheit und die Zollbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika – bis spätestens 72 Stunden vor Ankunft eine Einreiseerlaubnis zu beantragen. Zwar gibt es auch im ESTA-Antragsformular ein Feld für die Accounts in sozialen Netzwerken, jedoch sind diese Angaben – zumindest noch – freiwillig.

Mit ESTA in die USA

Neben der Staatsbürgerschaft eines am Visa Waver Program teilnehmenden Staates ist Voraussetzung für den ESTA-Antrag, dass die geplante Reise nicht länger als 90 Tage dauert, ein Rückflug bereits gebucht ist und man über einen für die gesamte Reisedauer gültigen Reisepass verfügt. Allerdings gibt es bestimmte Ausschlusskriterien, was das Rückflug- bzw. Weiterreiseticket angelangt. So dürfen diese nicht in Kanada, Mexiko oder der Karibik enden. Ebenso wenig darf zuvor eine Einreise bzw. ein Aufenthalt im Iran, Irak, Jemen, Syrien, Libyen oder Somalia erfolgt sein. Auch, wer über eine zweite Staatsangehörigkeit in einem dieser Länder verfügt, ist vom ESTA-Verfahren ausgeschlossen.

Nicht zuletzt muss der Einreisende durch eine Kreditkarte der Marken Visa, American Express, Master Card, Diners Club oder JBC nachweisen, dass er imstande ist, seinen Lebensunterhalt während des Aufenthalts selbst zu bestreiten. Angaben wie der Name des aktuellen bzw. letzten Arbeitgebers werden ebenso abgefragt wie die Daten einer Kontaktperson im Heimatland für den Notfall sowie die Kontaktadresse des Antragstellers während seines USA-Aufenthalts.

ESTA soll sicherstellen, dass die Einreisenden kein Sicherheitsrisiko für die USA darstellen. Die Verwaltungsgebühr für einen ESTA-Antrag beträgt 14 US-Dollar und ist damit sehr erschwinglich. Sie ist direkt im Rahmen der Online-Antragstellung zu entrichten, wird also auch im Falle der Ablehnung fällig. Das Ausfüllen eines ESTA-Antrags dauert etwa zwanzig Minuten. Aufgrund der strengen Kriterien ist die Bewilligung jedoch mehr als reine Formsache – es kann passieren, dass der ESTA-Antrag abgelehnt wird.

Fehler beim ESTA-Antrag vermeiden

Wenn der ESTA-Antrag nicht bewilligt wird, bedeutet dies nicht, dass der Antragsteller nicht in die USA einreisen darf, weil er etwa ein Sicherheitsrisiko darstellt. Oftmals ist ihm ein Flüchtigkeitsfehler unterlaufen, beispielsweise, indem er in den Zeilen verrutscht. Wer beispielsweise bei Zeile acht versehentlich Ja statt Nein ankreuzt, gibt an, eine kriminelle Vergangenheit zu haben. Damit ist die Genehmigung eines ESTA-Antrags ausgeschlossen. In manchen Fällen ist es möglich, solche Fehler durch einen Anruf beim Traveler Communication Center zu korrigieren.

Anderen, deren ESTA Antrag abgelehnt wurde, ist immer noch die Möglichkeit gegeben, ein reguläres Visum zu beantragen. Da die Bewilligung eines Visums jedoch weit längere Vorlaufzeiten als der ESTA-Antrag hat, sollte man den ESTA-Antrag so früh wie möglich stellen. Nach seiner Bewilligung bleibt er zwei Jahre lang gültig.

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Jetzt bürokratische Vorbereitungen für die USA-Reise treffen https://www.usa-info.net/usa-reisen/buerokratische-vorbereitungen-fuer-die-usa-reise-treffen/ https://www.usa-info.net/usa-reisen/buerokratische-vorbereitungen-fuer-die-usa-reise-treffen/#respond Sat, 05 Jun 2021 09:41:10 +0000 https://www.usa-info.net/?p=8913 Blauer Koffer mit Reisepass

Noch listet das RKI die USA als Corona Risikogebiet. Doch wer sich jetzt entscheidet, eine Reise in die USA unternehmen zu wollen, der konnte vor der Corona-Pandemie nicht einfach in ein Flugzeug steigen – und nun eben auch nicht. Stattdessen sind für die Einreise zahlreiche Vorbereitungen nötig, um einreisen zu dürfen und den Aufenthalt zu […]

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Blauer Koffer mit Reisepass

Noch listet das RKI die USA als Corona Risikogebiet. Doch wer sich jetzt entscheidet, eine Reise in die USA unternehmen zu wollen, der konnte vor der Corona-Pandemie nicht einfach in ein Flugzeug steigen – und nun eben auch nicht. Stattdessen sind für die Einreise zahlreiche Vorbereitungen nötig, um einreisen zu dürfen und den Aufenthalt zu sichern. Nun ist Zeit genug, die pandemische Lage zu nutzen – um sich in aller Ruhe auf die Zeit in den Staaten vorzubereiten.

Einreise USA
Abbildung 1: Mit einem US-amerikanischen Pass geht es am einfachsten in die Staaten. Wer keine US-amerikanische Staatsangehörigkeit hat, der muss einen ESTA-Antrag stellen oder ein Visum beantragen.

Eine Einreisegenehmigung beantragen – so geht’s!

ESTA heißt die Einreisegenehmigung, die all jene brauchen, die die USA als Unternehmer oder als Privatperson bereisen oder die Staaten gar nur passieren („Transitregelung“). Ausgenommen von der ESTA-Regelung sind diejenigen, die nicht einfliegen, sondern über den Landweg einreisen. Auch Personen mit amerikanischem Pass oder einem amerikanischen Visum können ohne ESTA einreisen. Lange vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie war ESTA bereits digital verfügbar. Als Electronic System for Travel Authorization fungiert es als elektronische Einreisegenehmigung. Sprich: Per ESTA wird vorab geprüft, ob eine Person in die Staaten einreisen kann oder nicht.

Im Internet lässt sich das ESTA für die USA Einreise online beantragen und das kann durchaus schon jetzt erfolgen, denn: Ein ESTA gilt für zwei Jahre. Das heißt auch: Wer heute ein ESTA beantragt, könnte mit einer genehmigten Einreisegenehmigung zwei Jahre lang ein- und ausreisen, bevor die Genehmigung abläuft und ein neuer ESTA-Antrag gestellt werden muss. Nachdem die ESTA an die Passnummer gekoppelt ist, gilt die Genehmigung nur solange, wie der Pass nicht abläuft. Zudem darf ein Aufenthalt nicht länger als 90 Tage dauern.

Übrigens: Es besteht kein Grund zur Sorge, wenn das Feld „Nationale Identitätsnummer“ auf dem genehmigten ESTA-Antrag leer bleibt. Vielmehr müsste – für den Fall, dass der Einreisende keine nationale Identitätsnummer hat – das Feld mit dem Wort „unknown“ befüllt werden. Bis dato hatten Personen mit deutscher, französischer, irischer, italienischer, englischer oder schweizer Staatsangehörigkeit keine nationale Identitätsnummer. Für Bürger aus Spanien, Luxemburg, Belgien und die Niederlande gibt es diese hingegen durchaus.

ESTA vs. Visum. Reicht eine Einreisegenehmigung eigentlich aus?

Visa USA
Abbildung 2: Der ESTA-Antrag ist die vergleichsweise unbürokratische Variante, um eine Einreisegenehmigung zu erhalten, denn: Der Antrag lässt sich online stellen und gilt zwei Jahre.

Als Faustregel gilt: Wer als Reisegrund „vacation“ angibt, sagt damit aus, dass er nur zu Urlaubszwecken in die USA reisen will. Für diese Zwecke ist ESTA die einfachere Variante als ein Visum. Ein Visumsantrag ist dann nötig, wenn der Aufenthalt länger als 90 Tage dauern wird, oder wenn der Aufenthalt nicht der Erholung dient, nicht einen Geschäftstermin oder gar eine medizinische Behandlung beinhaltet. Der Aufenthalt oder die Staatsangehörigkeit in Ländern wie Somalia, Libyen, Jemen, Nordkorea, Sudan, Iran und Irak wird keinen positiven ESTA-Bescheid nach sich ziehen. Stattdessen müssen eine oder mehrere Sicherheitsabfragen mit „nein“ beantwortet werden, was zur Ablehnung des ESTA-Antrags führen wird.

Ein Visum ist nötig – doch welches?

Ist klar, dass ein Visum für die Einreise benötigt wird, wird es meist nicht nur teurer, sondern erstmal unübersichtlich, denn der Einreisegrund hat einen großen Einfluss auf die Art des Visums. Auch die Dauer ist ein entscheidender Faktor. Eine Übersicht über alle Visa-Varianten gibt es auf der Seite der US-Botschaft und der Konsulate in Deutschland. Unterschieden wird jedoch in der Praxis meist in diese häufigsten Visa-Varianten:

Ein Visum für Urlaubs- und Geschäftsreisen:

Wer nicht mit ESTA einreisen kann, weil die Aufenthaltsdauer in den Staaten das 90-Tage-Limit übersteigen wird, reist in den meisten Fällen mit einem B-1-Visum, einem B-2-Visum oder der Kombination aus beiden Visa-Arten ein. Damit wird die Einreise bis zu 180 Tagen möglich. Das B-1-Visum richtet sich an Geschäftsleute, die Meetings und Konferenzen besuchen oder als Montagearbeiter tätig sind. Das B-2-Visum ist für längere Urlaube, Besuche bei Freunden und Bekannten, medizinische Behandlungen sowie die Teilnahme an Wettbewerben, Veranstaltungen und kurzen (!) Ausbildungen das passende Einreisedokument.

Ein Visum für Schüler, Studenten und Mitarbeiter:

Visum für die USA für Schüler, Studenten und Co.
Abbildung 3: Wer als Schüler, Student, wissenschaftliche Fachkraft oder als Profi-Sportler, Musiker oder im Zuge eines Austauschprogramms einreist, braucht ein Visum.

Es gibt eine Reihe von Buchstaben, die nicht selbsterklärend sind und hinter denen sich doch spezifische Einreiseerlaubnisse in die USA verbergen. Das F-Visum brauchen Studenten, die an einer amerikanischen Hochschule oder Universität studieren. Mit dem H-Visum reisen meist hochqualifizierte Arbeiter ein, die vorübergehend in den Staaten tätig sind. Das J-Visum bekommen Au-pairs sowie die Teilnehmer an Austauschprogrammen. Das L-Visum können Personen beantragen, die mindestens ein Jahr bei einem Unternehmen tätig sind, das den Hauptsitz in den Staaten hat.

Das M-Visum ist die Eintrittskarte für Schüler, die an einem außer-universitäten Studienprogramm teilnehmen. Via O-Visum reisen Spezialisten ein, die beispielsweise in Kunst, Sport, Wissenschaft, Handel und Bildung besonders erfolgreich sind. Eine ähnliche Zielgruppe hat das P-Visum für Künstler, Entertainer, Sportler, allerdings bekommen das P-Visum auch die Teammitglieder, wie etwa die Crew einer Band. Das Q-Visum ist die richtige Wahl bei der Teilnahme an einem interkulturellen Tauschprogramm.

Final entscheidet die Customer Border Protection darüber, ob eine Einreise möglich ist. In aller Regel jedoch sind wahrheitsgemäß ausgefüllte Einreiseunterlagen ein Schlüssel in die Staaten.

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Die Verschärfung der Visumspflicht bei B1/B2-Visa https://www.usa-info.net/usa-reisen/die-verschaerfung-der-visumspflicht-bei-b1-b2-visa/ https://www.usa-info.net/usa-reisen/die-verschaerfung-der-visumspflicht-bei-b1-b2-visa/#respond Mon, 24 Jun 2019 17:03:05 +0000 https://www.usa-info.net/?p=2892 Einreise USA

Die US-Behörden haben das Antragsformular für Einwanderungs- und Nichteinwanderungsvisa aktualisiert, um zusätzliche Informationen anzufordern. Nun müssen diejenigen, die die USA besuchen möchten, alle ihre Accounts in sozialen Netzwerken sowie Mobiltelefonnummern und E-Mail-Adressen angeben. Außerdem muss die Auflistung alle Daten umfassen, die für die letzten fünf Jahre zutreffen. Natürlich kann der Antragsteller behaupten, dass er keine sozialen Netzwerke […]

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Einreise USA

Die US-Behörden haben das Antragsformular für Einwanderungs- und Nichteinwanderungsvisa aktualisiert, um zusätzliche Informationen anzufordern. Nun müssen diejenigen, die die USA besuchen möchten, alle ihre Accounts in sozialen Netzwerken sowie Mobiltelefonnummern und E-Mail-Adressen angeben.

Außerdem muss die Auflistung alle Daten umfassen, die für die letzten fünf Jahre zutreffen. Natürlich kann der Antragsteller behaupten, dass er keine sozialen Netzwerke nutzt, aber wenn sich herausstellt, dass dies nicht zutrifft, kann dies schwerwiegende Folgen für die Einwanderung haben.

Einreise USAWas hat sich genau geändert?

Der Antragsteller ist verpflichtet, nicht nur das erforderliche Paket von Dokumenten, sondern auch Links zu sozialen Netzwerken bereitzustellen. Die meisten EU-Bürger sind von dieser Regelung ausgenommen, da die meisten EU-Länder am VWP (Visa Waver Program) teilnehmen. Aber man sollte nicht außer Acht lassen, dass z.B. deutsche Staatsangehörige einen ESTA Antrag einreichen müssen statt ein Visum zu beantragen. Im ESTA-Antragsformular gibt es schon länger ein Feld für die Accounts in Sozialnetzwerken, die Angaben sind aber freiwillig.

Laut der US-Zeitung „The Hill“ trat die Innovation am 31. Mai 2019 in Kraft. Die US-Beamten sind der Auffassung, dass das Sammeln dieser zusätzlichen Informationen von Visumantragstellern den Prozess der Überprüfung dieser Antragsteller und der Bestätigung ihrer Identität verbessert. Diese Initiative wurde aber noch im Jahr 2017 vorgeschlagen. Die Festlegung neuer Regeln wurde im Dekret des amerikanischen Präsidenten Donald Trump zur Verschärfung der Kontrollen derjenigen, die in die Vereinigten Staaten einreisen möchten, festgelegt.

Was ist das Ziel der Änderung?

Dem Sprecher des US-Außenministeriums zufolge wollen die US-Behörden mithilfe dieser neuen Maßnahmen die Wirksamkeit der Identifizierung von Bedrohungen der öffentlichen Sicherheit, Terroristen erhöhen, und die Einreise von anderen gefährlichen Personen verhindern.

The Associated Press berichtete, dass diese Änderungen an den Antragsformularen für alle Arten von Einwanderungs- und Nichteinwanderungsvisa in den Vereinigten Staaten vorgenommen wurden, weil die nationale Sicherheit bei der Prüfung von Visumanträgen oberste Priorität hat, deswegen muss jeder Reisende oder Einwanderer, der in die USA einreist, gründlich geprüft werden. Das Ziel der Einführung neuer Mechanismen ist also, die Sicherheit der US-Bürger zu gewährleisten und gleichzeitig die Reisen in die USA, die dem Gesetz nicht zuwiderlaufen, zu unterstützen.

Wen betrifft die Änderung?

Nach Prognosen des US-Außenministeriums werden daher 710 000 Antragsteller für ein Einwanderungsvisum und 14 Millionen für ein Nichteinwanderungsvisum von neuen Regeln betroffen, einschließlich derer, die aus geschäftlichen und schulischen Gründen in die USA kommen möchten.

Der Antragsteller muss nun seine Accounts auf mehreren Social-Networking-Plattformen angeben, die er in den letzten fünf Jahren verwendet hat. Dies ist jedoch nicht die einzige Änderung. Daher müssen Reisende die amerikanische Botschaft über ihre Auslandsreisen im selben Zeitraum informieren und eine klärende Frage beantworten, ob die Familienangehörigen des Antragsstellers an terroristischen Aktivitäten beteiligt waren.

Nur eine gesonderte Kategorie von Bürgern, die ein diplomatisches und ein offizielles Visum beantragen, ist von diesem Verfahren ausgenommen. Zuvor wurden aber Daten in sozialen Netzwerken, E-Mail-Adressen und Telefonnummern nur von verdächtigen Personen für zusätzliche Überprüfungen angefordert.

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Mit ESTA in die USA: Alle Informationen für Reisende auf einen Blick https://www.usa-info.net/usa-reisen/esta-usa/ https://www.usa-info.net/usa-reisen/esta-usa/#respond Mon, 18 Feb 2019 16:55:17 +0000 https://www.usa-info.net/?p=2405 ESTA USA

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ESTA USA

Wer in die USA einreisen möchte, muss dafür einen ESTA Antrag ausfüllen. In diesem Beitrag erhalten Sie alle Informationen zu ESTA und wichtigsten Fragestellungen auf einen Blick.

Was ist ESTA USA?

Für die Einreise in die USA benötigen Reisende einen gültigen Reisepass und ein Visum. Ein Visa-Antrag kann sich jedoch recht zeitaufwendig gestalten und ist mit Bürokratie verbunden. Wer sich nicht länger als neunzig Tage in den USA aufhält, kann eine einfache Genehmigung in Form eines ESTA-Antrages zur Einreise ausfüllen und bei den zuständigen Behörden einreichen.

Die Abkürzung ESTA steht für Electronic System for Travel Authorization. Es handelt sich um ein elektronisches System, über das die Einreisegenehmigung beantragt wird. Zuständig sind das Ministerium für Innere Sicherheit und die Zollbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika. Durch ESTA wird sichergestellt, dass die Einreisenden kein Sicherheitsrisiko darstellen. Aufgrund der Terrorgefahr sind die Einreisebestimmungen seit 2009 deutlich erhöht worden. Für den ESTA-Antrag werden biografische Daten der Reisenden benötigt, mit den geprüft wird, ob die Antragsteller Mitglied eines am Visa Waiver Programm (VWP) teilnehmenden Staates sind. Staaten, die diesem Programm angeschlossen sind, ermöglichen ihren Bürgern eine visafreie Einreise in die USA.

Teilnehmer dieses Programms sind die meisten europäische Staaten, darunter auch Deutschland. Weitere Teilnehmer sind einige asiatische Staaten sowie einige Länder Ozeaniens. Das 2008 eingeführte VWP-Programm untersteht dem Ministerium für Innere Sicherheit. Die Einholung dieser Genehmigung, die eine vereinfachte Einreise in die USA ermöglicht, ist seit 2009 Pflicht.

Was kostet ESTA?

Die Kosten für den ESTA-Antrag betragen 14 US-Dollar.

Welche Anforderungen müssen erfüllt sein?

Die Reisenden müssen in Besitz eines für die gesamte Reisedauer gültigen Reisepasses sein und Angehörige eines VWP-Staates sein. Reisepässe für Kinder müssen vor dem 26. Oktober 2006 ausgestellt beziehungsweise verlängert worden sein. Für alle nach diesem Datum ausgestellten Kinderpässe ist die ESTA-Einreisegenehmigung nicht möglich und ein Visum erforderlich. Diese Vorschriften gelten auch für vorläufige Reisepässe, Reiseausweise, Kinderausweise und Pässe für ausländische Staatsangehörige.

Dauer

Mit der ESTA-Einreisegenehmigung beträgt die Aufenthaltsdauer in den USA maximal neunzig Tage. Der Antrag wird bewilligt, wenn kein aktuell gültiges Visum vorliegt, der Zweck der Reise geschäftlicher oder touristischer Natur ist und ein Rückfahrt- beziehungsweise Weiterreiseticket vorliegt. Weiterreisetickets dürfen jedoch nicht in der Karibik, Kanada oder Mexiko enden. Eine Einreise oder ein Aufenthalt im Iran, Irak, Jemen, in Syrien, Somalia oder Libyen darf zuvor nicht erfolgt sein. Auch eine zweite Staatsangehörigkeit dieser Länder darf nicht vorliegen. Der Reisende muss durch eine Kreditkarte nachweisen, dass er seinen Lebensunterhalt während der Aufenthaltsdauer selbst bestreiten kann. Akzeptiert werden American Express, Visa, Master Card, Diners Club und JBC.

Gültigkeit

Der gestellte und genehmigte Antrag ist für einen Zeitraum von zwei Jahren gültig, ganz gleich, welche Reise geplant ist. Nach Ablauf dieses Zeitraumes ist ein erneuter ESTA-Antrag zu stellen.

Wie lange vorher muss der ESTA-Antrag gestellt werden?

Der ESTA-Antrag sollte spätestens 72 Stunden vor dem Abflug gestellt werden. Damit jedoch alles glattläuft und eventuelle Fehler berichtigt werden können, sollten Reisende den ESTA-Antrag jedoch wesentlich früher ausfüllen und zur Genehmigung an die zuständige Behörde schicken.

Was ist bei der Antragstellung zu beachten?

Das Ausfüllen des Online-Formulars dauert etwa zwanzig Minuten. Der Antragsteller macht Angaben zu seiner Person wie Name, Geschlecht, Wohnort, Kontaktadresse, Staatsangehörigkeit und Geburtsdatum.

Zuerst muss der Antragsteller einer Verzichterklärung zustimmen, mit der er garantiert, dass alle im Antrag aufgeführten Daten der Wahrheit entsprechen. Ferner muss der Reisende bestätigen, dass keine ausländischen Informationsmedien repräsentiert werden. Eine Schule darf nicht besucht und natürlich keine Schwarzarbeit verrichtet werden. Ferner muss der Tourist bestätigen, dass er sich nicht um eine Einbürgerung bewerben und die Reise termingerecht mit Ablauf der ESTA-Einreisegenehmigung beenden wird. Jede Zuwiderhandlung führt zur Ausweisung. Eine Bewilligung zur Abbuchung der Verwaltungsgebühr in Höhe von 14 US-Dollar ist zu erteilen.

Antragsinformationen

Nun füllt der Antragsteller alle Informationen zu seiner Person aus. Alle mit einem roten Asterisk (*) sind zwingend auszufüllen. Umlaute mit ä, ö und ü sind mit ae, oe und ue auszuschreiben. Anschließend ist die Passnummer einzutragen, wobei darauf zu achten werde muss, dass die Zahl 0 und der Buchstabe O nicht zu verwechseln ist. Bei der nationalen Identitätsnummer tragen deutsche Staatsangehörige „unknown“ ein, da Deutschland keine Identitätsnummer hat.

Arbeitnehmer tragen den Namen des aktuellen oder letzten Arbeitgebers ein, Hausfrauen/Hausmänner Homemaker, betreuende Elternteile Stay At Home Parent. Studenten nutzen die Bezeichnung Student und Selbständige Self-Employed. Wer keinen Arbeitgeber hat und nicht in die zuvor genannten Kategorien passt, trägt Begriffe ein, die den aktuellen Status beschreiben, zum Beispiel Writer für Schriftsteller oder Artist für Künstler.

Unter dem Punkt Reiseinformation gibt der Antragsteller eine Kontaktperson in seinem Heimatland an, am besten einen Verwandten oder einen guten Freund. Diese Kontaktdaten dienen für den Notfall und werden streng vertraulich behandelt. Während des USA-Aufenthalts ist als Kontaktadresse die Anschrift des Hotels anzugeben, bei Rundreisen genügen Angaben zu der ersten Anlaufstelle. Auch eine Kontaktperson in den USA kann angegeben werden, falls diese vorhanden ist.

Der letzte Punkt behandelt Fragen hinsichtlich der Anspruchsberechtigung. Hier werden weitere allgemeine persönliche Angaben, von denen die Einreisegenehmigung abhängt, abgefragt.

Im letzten Schritt erfolgen die Überprüfung der Daten und die Zahlung der Verwaltungsgebühr. Durch Anklicken des Buttons Bestätigung und Fortfahren wird der Antrag an die zuständige Behörde gesendet. Wer seine Daten berichtigen möchte, klickt auf den Button Edit. Vor der Zahlung erfolgt eine nochmalige Ausweisung unter Angabe von Ausstellungsland, Passnummer, Familienname und Geburtsdatum. Auch wenn diese Angaben zwar schon zuvor gemacht wurden, sind diese nochmals anzugeben.

Online-Formular auf der ESTA-Homepage ausfüllen

Der Antrag sollte über die ESTA-Homepage https://esta.cbp.dhs.gov/esta/ gestellt werden. Wer Hilfestellung bei der Antragsstellung benötigt, kann auch Drittanbieter nutzen, die einen beim ESTA-Antrag auf Deutsch unterstützen. In der Regel bekommt der Antragsteller innerhalb weniger Minuten eine Rückmeldung, ob der Antrag bewilligt wurde oder nicht.

Was ist, wenn der ESTA-Antrag nicht bewilligt wird?

Sollte der ESTA-Antrag nicht bewilligt werden, bedeutet dies nicht, dass der Antragsteller nicht in die USA einreisen darf, weil er zum Beispiel ein Sicherheitsrisiko darstellt oder sonstige Voraussetzungen nicht erfüllt. In diesem Fall kann immer noch ein Visum beantragt werden, für das jedoch eine erhebliche Vorlaufzeit zu berücksichtigen ist. Bei Ablehnung des ESTA-Antrages sind lediglich Reisen im Rahmen der VWP-Richtlinien untersagt. Der Status des Antrages kann jederzeit auf der Webseite der United States Custom and Border Proctection (CBP) überprüft werden.

Häufige Fehler

Wer seinen Antrag sorgfältig ausfüllt und sich genügend Zeit nimmt, kann eigentlich keine Fehler machen. Der Antragsprozess sollte jedoch in einem Schritt erfolgen und zwischendurch nicht, aus welchen Gründen auch immer, unterbrochen werden, da die Webseite dann automatisch abbricht und der Antrag erneut auszufüllen ist. Die Fragen sind leicht verständlich, sodass Missverständnisse nicht vorkommen sollten. Dennoch sind Flüchtigkeitsfehler möglich. Der Antragsteller kann in der Zeile verrutschen und falsche Angaben an der falschen Stelle machen. Nummernfolgen wie zum Beispiel die Passnummer, sollten nochmals verglichen werden, um Zahlendreher oder sonstige Fehler zu vermeiden. Wichtig ist eine einheitliche Schreibweise, so werden Umlaute stets ausgeschrieben. Stellt sich nach der Antragsabgabe heraus, dass eine oder mehrere Angaben falsch sind, wird der ESTA-Antrag abgelehnt. Nach 24 Stunden kann jedoch ein neuer Antrag gestellt werden.

Problematisch wird es, wenn der Antragsteller Frage 8 versehentlich mit „ja“ anstatt mit „nein“ beantwortet hat. Damit gibt er zu, eine kriminelle Vergangenheit zu haben. In diesem Fall kann er jedoch das Traveler Communication Centre unter der Telefonnummer 001/202/325 51 20 kontaktieren. Ältere Fotos im Pass stellen kein Problem dar, Namensänderungen dagegen schon. In diesen Fällen, zum Beispiel nach einer Hochzeit oder Scheidung ist immer ein neuer Pass mit dem aktuellen Nachnamen zu beantragen. Unter dem Link unter https://i94.cbp.dhs.gov/I94/#/history-search lassen sich Einreisen innerhalb der letzten fünf Jahre in die USA nachvollziehen.

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Einreise in die USA https://www.usa-info.net/usa-reisen/einreise-in-die-usa/ https://www.usa-info.net/usa-reisen/einreise-in-die-usa/#respond Thu, 12 Jul 2018 19:47:33 +0000 https://www.usa-info.net/?p=770 Einreise USA

Die Vorbereitung für die Einreise in die USA, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, ist nicht zu unterschätzen. Sie erfordert Geduld und zudem sind neben dem Reisepass einige andere Dokumente wie das Visum und eine ESTA-Bescheinigung erforderlich. Eine gute Reisevorbereitung legt den Grundstein dafür, dass alles unkompliziert abläuft. Im folgenden Ratgeber wird erläutert, was es bei […]

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Einreise USA

Die Vorbereitung für die Einreise in die USA, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, ist nicht zu unterschätzen. Sie erfordert Geduld und zudem sind neben dem Reisepass einige andere Dokumente wie das Visum und eine ESTA-Bescheinigung erforderlich.

Eine gute Reisevorbereitung legt den Grundstein dafür, dass alles unkompliziert abläuft. Im folgenden Ratgeber wird erläutert, was es bei der Einreise in die Vereinigten Staaten alles zu beachten gibt und welche Formalitäten erledigt werden müssen.

Einreise in die USAEinreise in die USA – die Einreisebestimmungen

Auf den ersten Blick erscheinen die Einreisebestimmungen der Vereinigten Staaten kompliziert und komplex, doch bei einer entsprechenden Vorbereitung sind sie einfach zu erfüllen. Was wird also benötigt?

ESTA-Genehmigung als Sicherheitsvorkehrung

Zunächst einmal muss die ESTA-Erlaubnis beantragt werden, die auch als Visa Waiver Programm bezeichnet wird, also ein Programm für ein visumfreies Reisen. Damit ist es möglich, zwei Jahre lang mehrmals ohne Visum für bis zu 90 Tage am Stück einzureisen. Mit ESTA möchten die Vereinigten Staaten sicherstellen, dass die einreisenden Personen kein Sicherheitsrisiko für das Land darstellen. Zu beachten ist jedoch, dass eine ESTA-Genehmigung keine Garantie für die Einreise in die USA ist. Ein amerikanischer Zoll- und Grenzschutzbeamter trifft die Entscheidung bei der Ankunft im Land.

ESTA im Internet beantragen

Die Registrierung kann online durchgeführt werden. Der Antrag ist etwa eine Seite lang. Hier werden Angaben zur eigenen Person gemacht und ein paar Fragen beantwortet. Dies sollte spätestens 72 Stunden vor dem geplanten Flug erledigt sein. In der Regel erhalten Urlauber die Reisegenehmigung sofort. Für die Bearbeitung des Antrags wird eine Gebühr erhoben, die lediglich mit einer Kreditkarte bezahlt werden kann. Seit dem Jahr 2010 kostet es 14 Dollar. Am besten wird die ESTA-Genehmigung ausgedruckt und im Handgepäck mitgeführt. Falls unerwartet eine Ablehnung kommt, sollte bei einem U.S. Konsulat, beispielsweise in Berlin, Frankfurt oder München, ein Termin für die Beantragung eines Visums gemacht werden. Achtung! Wer mit der ESTA-Erlaubnis mehrfach in die USA einreisen möchte, zwischenzeitlich aber einen neuen Reisepass bekommen hat oder der Nachname hat sich verändert, muss eine neue elektronische ESTA-Einreiseerlaubnis beantragen, denn die bisherige Genehmigung verliert in diesem Fall ihre Gültigkeit.

Reisepass

Alle Besucher benötigen bei der Einreise in die USA einen maschinenlesbaren Reisepass, der über einen eingebauten Chip verfügt. Der bordeaux-rote Europapass eignet sich für die Einreise. Der Reisepass muss bis zum Tag der Wiederausreise aus den Staaten gültig sein. Die Regelung, dass er noch mindestens sechs Monate lang nicht abgelaufen sein darf, wurde inzwischen aufgehoben, denn Deutschland wurde in den 6-Month-Club aufgenommen. Ein vorläufiger Reisepass wird nicht akzeptiert. In diesem Fall ist die Einreise lediglich mit einem Visum möglich. Mit einem Personalausweis ist sie ausgeschlossen. Für einen Aufenthalt ohne Visum muss außerdem ein Rück- oder Weiterflugticket vorgelegt werden.

Visum

Nach den Terroranschlägen im Jahr 2001 wurden die Einreisebestimmungen für die USA verschärft. Wer im Land länger bleiben, hier studieren oder arbeiten (gilt auch für Au Pairs) möchte, benötigt ein Visum. Dieses muss vor der Einreise beantragt werden (US-Botschaft oder US-Generalkonsulat). Bei einem Aufenthalt, der länger als 90 Tage andauert, wird ebenso ein Visum benötigt. Des Weiteren brauchen folgende Personen ein Visum:

  • Einreise wurde schon einmal verweigert
  • innerhalb der vergangenen fünf Jahre gab es eine Ausweisung aus den USA
  • schwere übertragbare oder psychische Krankheit liegt vor
  • rauschgiftsüchtig
  • Personen mit einem bundesdeutschen blauen Reisepass

Wie wird das Visum beantragt?

Wer das Visum benötigt, muss sich im Internet auf der Webseite der GCI Federal registrieren, um hier den passenden Visa-Typ auszuwählen, die Formulare auszufüllen und anschließend einen Termin in einer US-Botschaft zu vereinbaren, beispielsweise in Berlin oder München. Hier erfolgt ein persönliches Interview. Die Dokumente, die ausgefüllt werden müssen, sind in Englisch verfasst. Daher sind gute Englischkenntnisse notwendig. Wer dem nicht gewachsen ist, sollte sich die Hilfe von einem Übersetzer holen, um falsch ausgefüllte Formulare und spätere Probleme zu vermeiden. Wenn der ESTA Antrag auf ein Visum erfolgreich war, wird es per Post zugesendet. Die Kosten für ein Visum betragen je nach Typ 160 bis 200$.

Welche Formulare werden für die Einreise in die Staaten benötigt?

TSA

Neben der ESTA-Reisegenehmigung müssen bei der Transportsicherheitsbehörde (TSA) einige Angaben gemacht werden. Diese werden mit den Watchlisten der Strafvollzugsbehörden, Nachrichtendienste oder anderer Behörden verglichen. Es handelt sich bei den Daten um den Namen, das Geburtsdatum und Geschlecht. Wer diese Daten nicht angibt, geht das Risiko ein, dass ihm der Transport oder Zutritt zum Gate verweigert wird.

APIS

Ein weiteres benötigtes Formular ist das APIS-Formblatt (Advance Passenger Information System). Die Fluggesellschaft muss bereits vor dem Abflug die Daten der Passagiere dem sogenannten „Department of Homeland Security“ mitteilen. Sie werden bei den meisten Fluggesellschaften bei der Buchung erfasst. Hierfür erhalten Reisende bei vielen Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften ein Formular, das ausgefüllt und online übermittelt oder ausgedruckt wird, um es zum Check-In mitzubringen. Auch nachträglich kann es über der Webseite ausgefüllt werden. Neben den Passdaten sind weitere Angaben erforderlich wie das Land des Hauptwohnsitzes und die komplette Adresse während des Aufenthalts in den Vereinigten Staaten.

Zollformular

Im Flugzeug werden die Zollformulare ausgeteilt, die für eine Einreise in die USA auszufüllen sind. Die Zollerklärung muss mit folgenden Daten ausgefüllt werden:

  • Name und Geburtsdatum von allen Mitreisenden
  • Adresse in den USA, zum Beispiel die Adresse des Hotels
  • Nummer des Reisepasses
  • Grund der Einreise in die USA (privat oder geschäftlich)
  • Was wird in das Land eingeführt?
    • Achtung: Bargeld von mehr als 10.000 US-Dollar oder kommerzielle Handelsgüter müssen angemeldet werden.
  • Befinden sich im Koffer Lebensmittel, Rohstoffe oder gewisse Tiere?
    • Diese Fragen sollen sicherstellen, dass man problemlos durch den Zoll und die Kontrollen kommt.

Was gibt es hinsichtlich des Gepäcks und eines Laptops bei einer Einreise in die USA zu beachten?

Es empfiehlt sich, die Koffer nicht mit einem Schloss oder sonstigem zu verschließen. Sie werden in der Regel eingehend kontrolliert und die Beamten haben das Recht, das Gepäck zu öffnen. Wer den Koffer verschließt, riskiert lediglich, dass es zu einer Beschädigung des Gepäcks kommt, gegen die nicht vorgegangen werden kann. Ob der Koffer kontrolliert wurde, wird an einem kleinen Zettel ersichtlich, der nach dem Kontrollieren hineingelegt wird.

Was darf nicht mit an Bord bzw. in das Handgepäck?

  • technische Geräte mit einem leeren Akku wie Smartphones oder Notebook
  • puderartige Substanzen mit mehr als 350 ml
  • gefüllte Feuerzeuge
  • scharfe Gegenstände wie Scheren und Messer
  • stumpfe Gegenstände wie Baseballschläger
  • Flüssigkeiten (maximaler Umfang von 100 ml)

Alle Flüssigkeiten müssen im 0,9 Liter großen, verschließbaren Plastikbeutel transportiert werden. Dazu gehören nicht nur Getränke und Parfüms, sondern ebenso Gele oder Druckbehälter. Es ist daher ratsam, Kosmetik und Toilettenartikel im Koffer mitzuführen. Erlaubt sind Muttermilch, Säuglingsnahrung und Babynahrung, wenn mit einem Kleinkind gereist wird. Das Gleiche gilt für notwendige Medikamente. In flüssiger und gelartiger Form ist es ratsam, eine ärztliche Bestätigung mitzuführen.

Die höchstzugelassenen Abmessungen des Handgepäcks betragen:

Höhe 56cm x Breite 45cm x Tiefe 25cm

Was gibt es bei Duty Free-Produkten zu beachten?

Reisende dürfen in ihrem Handgepäck Flüssigkeiten wie Parfüms, die sie im Duty Free erworben haben, nur dann mitführen, wenn die Produkte am letzten Abflughafen oder im Flugzeug gekauft wurden. Bei einer Zwischenlandung ist es also nicht möglich, diese auf dem Anschlussflug mitzunehmen. Dies gilt auch für eingeschweißte Produkte.

So läuft die Einreise in die USA ab

Grenzkontrolle – US Visit Prozess

Nach der Landung auf amerikanischen Boden müssen alle Passagiere, ganz gleich, ob Zwischenstopp oder endgültiger Zielflughafen, die Grenzkontrollen der US-Einwanderungsbehörde passieren. Hierfür gibt es an der Immigration zwei Bereiche. Für die US-Bürger US-Citizens und für Nicht-US-Bürger NON-US-Citizens. Hier ist häufig Geduld erforderlich, da die Wartezeit etwas länger sein kann. Am Schalter werden dem Beamten der Pass und das Zollformular vorgelegt. Es folgt eine Befragung. Familienangehörige können zusammen an den Schalter treten. Der Grenzbeamte stellt zum Beispiel Fragen zum Einreisezweck, dem Aufenthaltsort in den USA und der Dauer des Aufenthalts. Hinsichtlich der Dauer muss oftmals auch das Rückflugticket vorgelegt werden. Manchmal wird nach Verwandten und Bekannten in den Vereinigten Staaten sowie deren Adresse gefragt und ob es der erste Besuch des Landes ist. Das Gespräch kann kürzer oder länger dauern. Dies ist individuell verschieden. Zudem werden die Fingerabdrücke abgenommen. Außerdem wird für die Einreiseakte ein Foto gemacht. In diesem Bereich sind das Telefonieren und Fotografieren mit dem Smartphone nicht gestattet. Am Ende stempelt der Beamte den Pass und er wird zusammen mit dem Zollformular wieder zurückgegeben.

Aufnahme des Gepäcks

Nach der Kontrolle geht es weiter zu den Gepäckbändern. Nachdem die Koffer entnommen wurden, wird damit also durch die Zollkontrolle gegangen. Hier wird das Zollformular abgegeben. Im Falle eines Anschlussfluges wird das Gepäck nach der Zollkontrolle wieder abgegeben. Es kommt häufig zu einer Zwischenlandung in den USA, da es oft keine Direktflüge gibt. Diese Prozedur sollte von der erforderlichen Zeit her nicht unterschätzt werden. Es kann sich zum Teil erheblich in die Länge ziehen. Aus diesem Grund sollte unbedingt ein Zeitfenster von mindestens zwei Stunden eingeplant werden. Bei der Buchung sollte daher unbedingt beachtet werden, dass Zwischenlandungen mit beispielsweise einer halben Stunde nicht funktionieren.

Danach ist es möglich, sich zum Ausgang oder zum nächsten Abfluggate zu begeben.

Was tun, wenn die Einreise in die USA abgelehnt wurde?

Die ESTA-Genehmigung ist letzten Endes keine Garantie dafür, dass die Einreise in die Staaten genehmigt wird. Die endgültige Entscheidung trifft der Grenzbeamte im Gespräch mit dem Urlauber bzw. Reisenden. Neben den erwähnten Fragen, die der Beamte stellt, ist es auch möglich, dass Laptops und Datenträger durchsucht werden und Überprüfungen auf Waffen und Sprengstoffe erfolgen. In der Regel sollte der Genehmigung für die Einreise nichts im Wege stehen. Doch manchmal kommt eben doch alles anders, als man denkt und die Einreise wird abgelehnt. Im Jahr 2013 passierte dies bei rund 700 Personen. Um diese Zahl nicht erschreckend hoch klingen zu lassen, sei auch gesagt, dass jedes Jahr rund 2,8 Millionen Bundesbürger in die USA reisen.

Gründe für eine Verweigerung der Einreise in die USA können zum Beispiel sein:

  • doppelte Staatsbürgerschaft
  • südländisches oder südamerikanisches Aussehen
  •  Alkoholeinfluss
  • Drogenkonsum (kann mit einem Schnelltest festgestellt werden)

Doppelstaatler, die ebenso die Staatsangehörigkeit von Irak, Iran, Syrien oder Sudan haben, sind vom Visa Waiver Programm ausgeschlossen. Das Gleiche gilt für Reisende, die sich nach März 2011 im Iran oder Irak, in Syrien, Libyen, Sudan, Jemen oder Somalia aufgehalten haben. Wer unsicher ist, sollte sich im Vorfeld bei der Botschaft erkundigen. Hier werden die verschiedensten Fragen rund um die USA-Einreise sicher beantwortet.

Generell gilt: Wenn der Beamte einen Verdacht hegt, dass der Reisende in die Staaten kommt, um hier ohne Genehmigung zu arbeiten, es liegen Hinweise auf eine terroristische Aktivität vor etc, wird es in der Regel zu einer Ablehnung kommen. Selbst die Reisegenehmigung und ein gültiges Visum nutzen in diesem Fall nichts. Die Reisenden werden dann zum Teil stundenlang verhört, bevor sie letztendlich wieder in das Heimatland zurückgeschickt werden. Jedem abgewiesenen Reisenden wird eine schriftliche Erklärung mitgegeben. Darin wird der Grund mitgeteilt, warum die Einreise in die USA nicht genehmigt wurde. Mit diesem Schreiben kann der Reisende im Herkunftsland Widerspruch dagegen einlegen. Dies vermeiden die meisten jedoch aus Angst, bei einer späteren Reise in die Vereinigten Staaten erneut Probleme zu bekommen.

Wie kann einer Ablehnung für die Einreise durch den Grenzbeamten vorgebeugt werden?

Die Arbeit der Konsulats- und Grenzbeamten ist nicht so einfach. Die Sicherheit steht bei ihnen stets im Vordergrund. Doch es kann natürlich auch zu Fehlentscheidungen kommen. Sehr wichtig ist eine gute Vorbereitung. Hierbei geht es in erster Linie darum, bereits bei der Stellung des Antrags Fehler unbedingt zu vermeiden, um keinerlei Zweifel aufkommen zu lassen. Dies gilt beispielsweise bei der Antragstellung eines Visums, bei dem das Formular in englischer Sprache verfasst ist. Daneben sollten die Fragen ruhig und höflich beantwortet werden.

Der Beitrag Einreise in die USA erschien zuerst auf USA-Info.net.

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