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USA - Arkansas USA


USA

Arkansas - Heilquellen und viel Natur

Arkansas ist in Deutschland besonders bekannt durch den 42. Präsidenten der USA, Bill Clinton (Demokratische Partei) geworden. Sein Beiname innerhalb der US-Staaten ist "The Natural State", was zu Recht auf eine unberührte Natur und eine gewisse Ursprünglichkeit schließen lässt.

flagge von arkansas

Flagge von Arkansas

Landschaftlich ist der Staat von Wäldern, Seen, Bergen und fruchtbaren Ebenen geprägt. Dabei prägen die Ozark Moutains den Norden und die Ouachita Mountains den Süden des Staatsgebietes. Der höchste Punkt ist mit 839 m der Mount Magazine, der tiefste Punkt liegt auf 17 m am Ouachita River.

Die Natur hat hier einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang besonders die vielen Flüsse und Seen wie der Buffalo National River, der White River und Ouachita Lake. In Petit Jean State Park kann man die Cedar Falls (Wasserfälle) bewundern. Daneben ist das Bundesstaat bekannt für seine vielen Höhlen wie zum Beispiel die Blanchard Springs Caverns, die zu den eindrucksvollsten Tropfsteinhöhlen der Erde zählen.

Beeindruckend ist wie in vielen Staaten der USA auch hier die Laubfärbung im Herbst. Den Fall Foliage (oder Indian Summer) kann man im Devil´s Den State Park bewundern.

eureka springs in arkansas

Straßenszene im kleinen Ort Eureka Springs

Arkansas zählt zu den amerikanischen Südstaaten, das Staatsmotto des selbstbewussten Staates lautet "Regnat Populus" (deutsch: "Das Volk regiert"). Politisch sind die Südstaaten der USA eher konservativ-republikanisch eingestellt, wobei Arkansas auch demokratische Regionen aufweist. So ist die Hauptstadt Little Rock und die Indianergebiete eher Wahlgebiet der Demokraten.

 

Südstaat mit milden Klima

Die meisten Einwohner sind Weiße, es gibt aber auch eine große Minderheit von Afroamerikanern und Latinos. Stärkste Religionsgemeinschaften sind die Baptisten, die Methodisten und die Katholiken.

Da es lange Zeit Irritationen gab, wie man den Namen des Staates ausspricht, gab es 1881 einen offiziellen Beschluss, dass die Aussprache entgegen der Schreibweise "Arken-Saw" zu lauten hat. Insbesondere im Ausland spricht man aber sehr oft noch den Namen so aus, wie er geschrieben wird. Als Urlauber kann man sich aber darauf einstellen, in diesem Punkt öfters verbessert zu werden.

Arkansas ist von den beiden Südstaaten Mississippi und Tennessee durch den Mississippi River getrennt. Weitere Nachbarstaaten sind Oklahoma im Westen sowie Texas und Louisiana im Süden. Das angenehme Klima macht Arkansas eigentlich das ganze Jahr als Reiseziel interessant.

Die meisten Regionen des Bundesstaates verfügen über ein gemäßigtes subtropisches Klima mit warmen und feuchten Sommern (manchmal auch heiß) und trocken-milde Wintern. Hurrikane sind aufgrund der Binnenlage selten, allerdings liegt Arkansas im Tornado Alley zwischen den Great Plains und dem Golf von Mexiko und hat regelmäßig Tornadoschäden zu beklagen.

 

Auf den Spuren von Bill Clinton

Die Hauptstadt Little Rock liegt am Arkansas River. Die Stadt war 1957 im internationalen Fokus, als neun afroamerikanischen Studenten der Zugang zu Central High School unter Polizeischutz erkämpft wurde. Bis heute ein wichtiges Datum für die Bürgerrechtsbewegung in den USA, an das heute auch ein Museum erinnert.

Das Parlamentsgebäude der Staates ist ein etwas kleinere Nachbildung des US-Kapitols in Washington D.C. Regierungssitz ist das Old State House, dass als eines der schönst aller US-Bundesstaaten gilt. Wer mehr über die Geschichte des Bundesstaates erfahren will, sollte das hier befindliche Historic Arkansas Museum besuchen.

In den Ozark Mountains findet man den kleinen Ort Eureka Springs, der einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Arkansas ist. Hier findet man zahlreiche Heilquellen und viktorianische Häuser, die einen an vergangenen Zeiten erinnern. Imposant ist außerdem die Christusfigur auf dem Magnetic Mountain. Auf einer Mauer sitzt in der Stadt auch der 230 kg schwere Humpty Dumpty, der hinunter auf die Spring Street schaut.

Der Ort ist auch bekannt für die sehenswerten Passionsspiele Great Passion Play mit reichlich Laiendarstellern und Tieren, die zwischen Frühling und Herbst regelmäßig aufgeführt werden.

Wer Spaß am Klettern hat, der sollte im Ozark Folk Center State Park den Loco Ropes-Hochseilbereich erkunden und sich dort von Baum zu Baum kämpfen.

Als Urlauber sollte man auch die Hot Springs besuchen. Es gibt hervorragende Bademöglichkeit, so dass der Wellnessaspekt nicht zu kurz kommt. In der Stadt gibt es zahlreiche Erholungsmöglichkeiten und eine lebendige Kunstszene. Interessant ist ein Besuch im Fine Arts Center der Stadt, ebenso in der American Art Gallery und im örtlichen Wachsmuseum. In der Stadt gibt es außerdem den Arkansas Walf of Fame und ein Mid-America Science Museum. Fans von Bill Clinton können hier entlang der Clinton Sites schlendern und Orte mit Bezug zu ihm besuchen, wie etwa seine Schule.

Amerikanische Kunst aus Kolonialzeiten bis heute findet man im Crystal Bridges Museum of American Art in Bentonville.

Von Hot Springs ist man außerdem nicht nur schnell in den Oachita Mountains, sondern auch im Hot-Springs-Nationalpark. Hier findet man ebenfalls zahlreiche Heilquellen und einige historische Badehäuser, die als National Historic Landmark unter Denkmalschutz stehen. Ganze sechs Nationalparks befinden sich in Arkansas, außerdem gibt es zahlreiche State Parks, insofern gibt es reichlich Natur zu entdecken.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Arkansas Post National Memorial, dass 13 km südöstlich von Gillett liegt und an verschiedene historische Geschehnisse erinnert, unter anderem an den Amerikanischen Unabhänigkeitskrieg, den Sezessionskrieg und an die erste Hauptstadt des Arkansas-Territoriums.